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Auftriebskapillar - Perpetuum mobile ?

Erstellt von Perpeto, 21. Januar 2011, 15:11:34

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Wade

*
#30
22. Januar 2011, 00:31:32
umso geringer der Abstand der Flächen, umso höher die Kräfte. Im Boden herrschen starke Kapillarkräfte, die das Grundwasser mehrere Meter hochziehen und es Pflanzenverfügbar machen. inwieweit man das auf ne Technische Apparatur übertragen kann, kp... aber es ist definitiv möglich dass das Wasser eine Säule bildet und nicht nur am rand wie im Wasserglas aufsteigt.

Helmut

*
#31
22. Januar 2011, 00:41:29
Also ich hab mir gedacht, das der Effekt seinen Nutzen bringen würde, wenn nur der Effekt genutzt wird. Also periodisch.
Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

kawaii

*
22. Januar 2011, 00:45:39 Letzte Bearbeitung: 22. Januar 2011, 00:48:45 von kawaii
Zitat von: wernerkolbenring, 22. Januar 2011, 00:09:55
Ich glaub hier liegt ein kleiner Denkfehler vor Oliver, das Wasser steigt nicht alleine hoch sondern zieht sich durch die Kapillarkraft am Rohr hoch und somit muss eine Kraft entgegengesetzt werden.

Das heisst um das Kapillarrohr wieder nach oben zu ziehen damit der Schwimmer nach unten fällt muss eine grössere Kraft aufgebracht werden.

Denke dass das ganze ein perpedumm mobile ist weil letztendlich bleibt nur ein nutzbarer Zyklus übrig bleibt, der erste.


Ah Okay. logisch.

eine ausbalanciert aufgehängte Röhre würde durch das Eintauchen
die Balance verlieren und um die aufgstiegene Menge Wasser schwerer werden.

Naja.. diese Archimedischen Gedankenexperimente, wo sich Hydrodynamik,
Hydraulik und Schwerkraft vermischen, sind trotzdem immer wieder nett.
Technische Philosophie oder Theologie.. wie man es nimmt.

Jedenfalls haben wir kurz ein Kapilarröhrchen in Wasser und in Seifenwasser getestet.
Allein der Oberflächenspannung kann man die Kraft nicht zuschreiben,
denn es steigt in beiden Fällen gleichermassen.
...Sonst würde sich ein Schwamm in Seifenwasser auch nicht vollsaugen.
Egal.. ich bin offen, aber zZt. haben wir genug Baustellen.

BTW:
Letzten Herbst habe ich meine Weinstöcke beschnitten.
Mir fiel dabei auf, dass fast zwei stunden lang Wasser aus den
Schnittflächen heraustropfte.
Pflanzen schliessen solche Wunden (leider).

Aber war das zwei stunden lang ein PM,
weil das Wasser ja quasi im Kreis wieder auf den Boden, bzw die Wurzeln tropfte?

Gruss,
Oliver


PS@Helmut.
Deine Zeichnung würde auch ohne Kapillareffekt funktionieren.
Das ist ein klassisches Gezeitenkraftwerk.
- Der Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit ist in Wirklichkeit viel größer -

Helmut

*
#33
22. Januar 2011, 00:49:15
Also ich bin erst mal durch damit.
Wieso habe ich blos das Gefühl, das der neue Perpeto eine Wiedergeburt von Paulchen Panter ist.  Vielleicht, weil er mit pp signiert hat?
Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

wernerkolbenring

*
#34
22. Januar 2011, 01:02:35
Kapillarkraft ist eine Molekularkraft wo in dem Fall die Kraft sich Richtung Glas verlagert und sich das Wasser, je kleiner der innendurchmesser bzw Oberflächendurchmesser im Verhältniß zur Glasfläche wird sich nach oben zieht. Nach einpendeln mit den gegenwirkenden Gravitationskräften ist Schluss mit lustig und Ende.

Bei Pflanzen wirken noch andere Mechanismen und kann da bis 130 m Höhe funktionieren.

Bei Quecksilber wirken die Kräfte entgegengsetzt und das steigt im Kapillar nach unten.

P_M

*
#35
22. Januar 2011, 01:03:07
AHA mal wieder so ein Schwachkopf der meint Andere wären dumm.
Hat sicher mal wieder lange Weile und postet gleich 4x das Gleiche,
solche Leute sind einfach nur primitiv!
Das Video ist doch schon so "ALT", wie Weidenpusch!



Gruß P_M

Arbeit = Kraft X Weg war Gestern

kawaii

*
#36
22. Januar 2011, 01:30:56
Heute zum Abschluss nochmal der Link zum
"Museum of unworkable Devices"

Immer mal wieder nett für diejenigen, welche es noch nicht kennen:
http://www.lhup.edu/~dsimanek/museum/unwork.htm#buoy1

War mal wieder nett, hier ein philosophisches Gedankenspiel
zur Aktivierung der grauen Zellen einzugehen.
Schade nur, dass es die Fanatiker nicht lassen können,
uns in ihre Psychosen reinzuziehen.

Dass Weidenbusch sich mit pixeligen Handyfilmchen vor
Schneider'sche Publikum begeben hat, sollte Warnung genug sein.
Wenn er selbst von seiner Sache überzeugt wäre,
hätte er sein Experiment auch real vorstellen können.

Kapillarkraft ist sicher von Nutzen, aber nicht so platt für den Overunity-Zirkus.

N8 Leute!
- Der Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit ist in Wirklichkeit viel größer -

kawaii

*
#37
22. Januar 2011, 10:34:34
Zitat von: Wade, 22. Januar 2011, 00:16:38
das Kapillarrohr bleibt immer fest, das wird niemals verändert. es wird oben ein stückchen des gewichts weggenommen und auf der anderen seite belastet bzw nach unten gedrückt.

Wenn der schwimmer mit dem Kapillarröhrchen wirklich höher steht als der ohne Röhrchen, dann kann man wirklich Energie raus holen. Wenns so ist wie es einer bei dem Link erklärt hat und der Schwimmer bewegt sich nicht -> alles humbug


Hi Wade,
Humbug ist nur, was Weidenbusch daraus macht.

Nochmal bezogen auf meine Frage, warum es bei Pflanzen tropft,
wenn man einen Ast absägt, würde mich interessieren,
ob das nach einer Zeit stoppt,
weil die Pflanze die Wunde verschliesst,
oder weil sich aufgebauter (osmotischer Wurzel-) Druck entlädt?
Eventuell kann man die Frage auch gar nicht rein mechanisch erklären,
weil auch (bio-) chemische Prozesse eine Rolle spielen.

...
- Der Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit ist in Wirklichkeit viel größer -

Pese

*
22. Januar 2011, 12:18:40 Letzte Bearbeitung: 22. Januar 2011, 13:03:31 von Pese
Zitat von: kawaii, 22. Januar 2011, 10:34:34
Hi Wade,
Humbug ist nur, was Weidenbusch daraus macht.

Nochmal bezogen auf meine Frage, warum es bei Pflanzen tropft,
wenn man einen Ast absägt, würde mich interessieren,
ob das nach einer Zeit stoppt,
weil die Pflanze die Wunde verschliesst,
oder weil sich aufgebauter (osmotischer Wurzel-) Druck entlädt?
Eventuell kann man die Frage auch gar nicht rein mechanisch erklären,
weil auch (bio-) chemische Prozesse eine Rolle spielen.

...


Oliver,
vielleicht tropft nur ein Teil von der Feuchtigkeit aus
die sich oberhalb der Wundstelle befindet ((eine Art Überdruck)
- was nicht bedeutet dass oberhalb ALLES komplett vertrocknen wird,
da Kapillare (unter veränderten Bedingungen auch in dem Bereich noch
weiterarbeiten.

Gustav


P.S.

zum Thema TROLL ist mir noch nachträglich "gekommen"

Irgendwo in diesem Forum bemerkte mal jemand:

Wer ist der grössere Thor ..(?)

Der der vorne läuft....
oder der der Ihm folgt.

(Weis nicht ob es zu "Wunderlich" war. (?),
aber es ist auch gleich,
das interessante Thema
Heben mit Kapillarwirkung,
wird sich (wenn überhaupt) NICHT
nützlich bis zur "Schiff-Hebe-Schleuse"
erweitern lassen.

Auch eine Minimimierung mit nachweisbarem Effekt
siegt sicher WEIT UNTER DEN Darstellungen die
den Investoren "vorgespeilt" wurden.


Ich bin z.Z. leider Abends gegen 22:00 aus dem Netzz raus, und habe diesen Tread nun nachgelesen, der  hier sehr schön und sachlich zum Thema geführt wurde. Es ist richtig
schön zu sehen wie die Qualität (Level) der Beiträge, Aussagen und Überlegungen steigt.
Meine Hochachtung zu allen Beiträgen

(nochmal) G.P.

TIPP zum "googeln": - suchwort pesetrier -  ohne ""
bringt zum Teil das was sonst an "x-ter" Stelle versteckt ist.
http://gpese.stormloader.com/pictures/  NEU  28.5 BILDER
http://alt-nrg.de/pppp/index.html          . 
http://alt-nrg.de/pppp/000_start.html  Desk-Starter
http://www.sacred-texts.com/download.htm
http://alt-nrg.de/pese/desk.html             Desk-HILFE  15,7

Pese

*
22. Januar 2011, 12:30:32 Letzte Bearbeitung: 22. Januar 2011, 12:57:46 von Pese
Zitat von: plus, 22. Januar 2011, 10:57:17
Hi Oliver,

ich vermute einfach mal, dass es aus gleichen Gründen weiter läuft, wie durch Herstellen
eines anfänglichen Unterdruckes in einem kleinen Schlauch, um einen Benzintank zu
entlehren - wenn es einmal läuft, dann läuft es.

Gruss Thorsten

Nachtrag: Lässt man die Flüssigkeit dabei in den Tank zurücklaufen,
ergibt sich ein endloser Kreislauf. Irgendwo zwischen dem Schlauch ein kleines Schaufelrädchen und Voila - ein PM  ;D
Ach wäre das schön  8)


HURRA,

DAS IST ES !!

(Hat aber sicher jedes Kind schon überlegt und Versuche gemacht (?)
(Heutzutage etwa nichtmehhr?)

Deswegen lässt sich doch niemand mehr mit einfachen physikalischen
Tricksereien überzeugen lassen !!
(Oder heutztage doch?)


SCHULBILDUNG HEUTZUAGE:

Die kinder sollen nicht lesen lernen.
Die sollen "konsumieren"


Die Oberschicht braucht (und erhält) so Ihre Knechte
(u.A. als Abnehmer unnötiger Produkte)


Gustav
TIPP zum "googeln": - suchwort pesetrier -  ohne ""
bringt zum Teil das was sonst an "x-ter" Stelle versteckt ist.
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Harry K.

*
22. Januar 2011, 12:45:21 Letzte Bearbeitung: 22. Januar 2011, 12:49:52 von Harry K.
Hallo!

Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazu geben.
1. Zum Kapillareffekt
Wenn die Flüssigkeit (Wasser) im Röhrchen ansteigt, dann sinkt der Wasserstand entsprechend im Wasserbecken, da die Gesamtwassermenge unbestritten identisch bleibt. Daher würde der Auftriebskörper in unveränderter Lage verbleiben.

2. Warum bewegt sich der Auftriebskörper dennoch nach oben?
Weil das Glasröhrchen ins Wasserbecken eingetaucht wird. Das Volumen des eingetauchten Glasröhrchens verdrängt das gleiche Volumen Wasser und daher steigt der Pegelstand im Becken und deshalb bewegt sich der Schwimmer entsprechend der Eintauchtiefe des Glasröhrchens nach oben. Man kann dies sehr schön im Video sehen, wie sich der Schwimmer synchron mit der Eintauchtiefe entsprechend nach oben bewegt und auch wieder nach unten, wenn das Röhrchen wieder etwas nach oben bewegt wird.
Den gleichen Effekt könnte man auch beobachten, wenn das Glasröhrchen irgendwo anders im Becken eingetacht würde. Dies hat kawaii ja auch schon erklärt.

Es kann also keine Energie gewonnen oder eine kontinuierliche Bewegung erzeugt werden, da auch der zweite Schwimmer ausserhalb des Glasröhrchen, den Herr Weidenbusch wohl ganz bewusst nicht in seinem Versuchsaufbau integriert hat, exakt genauso ansteigen würde wie der Schwimmer im Glasröhrchen.

Schönes WE an Alle!
Harry 
Viele Grüße
Harry

kawaii

*
#41
22. Januar 2011, 13:36:32
Zitat von: Perpeto, 21. Januar 2011, 23:34:59

Zitathast Du verstanden, wo sich eine zyklische Bewegung ergeben soll,
wenn man ein Holzstückchen erst ruterschubsen muss und dann
unter Wasser unter den Schwimmkörper drücken muss,
damit er sich hebt?

Das Experiment würde doch genauso auch ganz ohne Kapillarrohr funktionieren?

Aber aus dem Effekt ergibt sich ein ganz anderer Aufbau:

wieviel Kraft braucht man, um das Kapillarrohr vertikal zu bewegen?
Angenommen, es wäre an einer ausgewogenen Wippe befestigt und es wäre quasi keine Kraft nötig, um es um den Schwimmer zu stülpen..

... weisste was ich mein?


du meinst http://www.youtube.com/watch?v=WQ9E30j1sZw , oder ?

bg

pp


Ja genau.

sorry, dass ich dein posting in dem tohuwabohu übersehen hatte.


Immerhin hat das Kapillarrohr in dem Versuch nicht eine so große wandstärke,
dass man lediglich von der Wasserstandserhöhung durch die Verdrängung
ausgehen kann wie Harry.K nochmal bemerkte.

In dem Video kann man wenigstens von einem anderen effekt der Röhre ausgehen.

Lassen wir die Diskussion bzgl. Köhäsion bzw. Adhäsion evtl. mal beiseite,
dann würde ich jetzt weiter darauf herumdenken, wie stark die "gewonnene" Auftriebskraft
im Verhältnis zu der benötigten Kraft ist, die das Röhrchen bewegt.

Das Röhrchen kann ja durch ein Gegengewicht an einer Wippe relativ "schwerelos" gemacht werden und man müsste keinen Gummi oder eine Feder spannen
wie in dem Video.

In nächster Konsequenz kämen dann natürlich wieder die Anhaftungskräfte
und unromantischerweise dann auch wieder Naturgesetze ins spiel,
die einen Energiegewinn eliminieren.

Grob überschlage würde ein Versuchsaufbau etwa 500,- € kosten und
allein schon dadurch ist Weidenbusch unglaubwürdig und muss sich
entsprechender Kritik stellen.
Sein Hokuspokus war sicher teurer. allein die Fahrtkosten zum Overunity-Zirkus bei Schneiders waren evtl kostenintensiver als ein solider Versuchsaufbau im Labormaßstab.

Oder?



- Der Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit ist in Wirklichkeit viel größer -

Perpeto

*
#42
22. Januar 2011, 13:51:48
Hallo Harry

d.s. :

"Wenn die Flüssigkeit (Wasser) im Röhrchen ansteigt, dann sinkt der Wasserstand entsprechend im Wasserbecken, da die Gesamtwassermenge unbestritten identisch bleibt. Daher würde der Auftriebskörper in unveränderter Lage verbleiben." 

aha.

d.s. :

"2. Warum bewegt sich der Auftriebskörper dennoch nach oben?
Weil das Glasröhrchen ins Wasserbecken eingetaucht wird. Das Volumen des eingetauchten Glasröhrchens verdrängt das gleiche Volumen Wasser und daher steigt der Pegelstand im Becken und deshalb bewegt sich der Schwimmer entsprechend der Eintauchtiefe des Glasröhrchens nach oben. Man kann dies sehr schön im Video sehen, wie sich der Schwimmer synchron mit der Eintauchtiefe entsprechend nach oben bewegt und auch wieder nach unten, wenn das Röhrchen wieder etwas nach oben bewegt wird.
Den gleichen Effekt könnte man auch beobachten, wenn das Glasröhrchen irgendwo anders im Becken eingetacht würde. Dies hat kawaii ja auch schon erklärt."


http://www.youtube.com/watch?v=oB2JUq8tXl0

hier siehst du einen analogschwimmer, der belegt, dass der wasserstand im becken nicht steigt, da der analogschwimmer sonst auch genau so aufsteigen müßte, wie der kapillarschwimmer. also, wasserpegelsteigtheorie ist pustekuchen.

d.s. :

"Es kann also keine Energie gewonnen oder eine kontinuierliche Bewegung erzeugt werden, da auch der zweite Schwimmer ausserhalb des Glasröhrchen, den Herr Weidenbusch wohl ganz bewusst nicht in seinem Versuchsaufbau integriert hat, exakt genauso ansteigen würde wie der Schwimmer im Glasröhrchen."

ich denke, dass Herr Weidebusch, der als erstes dieses video, http://www.youtube.com/watch?v=oB2JUq8tXl0 , eingestellt hat, von anfang an wußte, dass dieses gegenargument auftauchen wird, und
es durch den analogschwimmer zeigen wollte, dass dieses gegenargument nicht existent ist.

vg

pp

Perpeto

*
#43
22. Januar 2011, 14:05:59
hallo kawei

"Immerhin hat das Kapillarrohr in dem Versuch nicht eine so große wandstärke,
dass man lediglich von der Wasserstandserhöhung durch die Verdrängung
ausgehen kann wie Harry.K nochmal bemerkte."

da hast du recht, wie man hier sieht : http://www.youtube.com/watch?v=oB2JUq8tXl0 .

"Lassen wir die Diskussion bzgl. Köhäsion bzw. Adhäsion evtl. mal beiseite,
dann würde ich jetzt weiter darauf herumdenken, wie stark die "gewonnene" Auftriebskraft
im Verhältnis zu der benötigten Kraft ist, die das Röhrchen bewegt.

Das Röhrchen kann ja durch ein Gegengewicht an einer Wippe relativ "schwerelos" gemacht werden und man müsste keinen Gummi oder eine Feder spannen
wie in dem Video.

In nächster Konsequenz kämen dann natürlich wieder die Anhaftungskräfte
und unromantischerweise dann auch wieder Naturgesetze ins spiel,
die einen Energiegewinn eliminieren."

wenn du den schwimmer fixierst, dann das kapillar auf und ab bewegst, dann brauchst du energie, keine frage, wo denkst du, taucht diese energie dann auf ?

"Grob überschlage würde ein Versuchsaufbau etwa 500,- € kosten und
allein schon dadurch ist Weidenbusch unglaubwürdig und muss sich
entsprechender Kritik stellen.
Sein Hokuspokus war sicher teurer. allein die Fahrtkosten zum Overunity-Zirkus bei Schneiders waren evtl kostenintensiver als ein solider Versuchsaufbau im Labormaßstab.

Oder?"

keine chanche, allein die mechanik muss schon ein urmacher machen. ich gebe dir sofort tausend euro, wenn du es für diesen preis zusammenbaust.

und könnte man bitte aufhören, die versuche als fake hin zu stellen. denkt man hier, weidenbusch würde so ein gedöns machen, wenn jeder  die versuche für einen apfel und ein ei überprüfen kann ?

davon abgesehen, wie kann man versuche in frage stellen, ohne sie selbst gemacht zu haben.

vg

pp

Perpeto

*
22. Januar 2011, 14:45:27 Letzte Bearbeitung: 22. Januar 2011, 15:03:58 von Perpeto
Hallo Plus

>hast du eine Vorstellung davon, wie viel Wasser durch das Glasröhrchen verdrängt wird?<

ich schätze nicht genug, um dadurch das ansteigen des kapillarschwimmers zu erklären, siehe http://www.youtube.com/watch?v=oB2JUq8tXl0 , und darum gehts doch oder ? 

>Selbstverständlich hat Harry recht mit der Aussage, dass sich der andere Schwimmer
entsprechend des steigenden Wasserspiegels mit erheben wird. Das wir das mit den
Augen nicht erkennen können, liegt ausschließlich an der Tatsache, dass die verdränget
Wassermenge durch das Glasröhrchen sehr gering ist. Das diese geringe Menge, verteilt
auf der im Verhältnis zu dem Glasröhrchen, großen fläche des Wasserbeckens nicht
sichtbar in Erscheinung treten kann, wird doch auch dir einleuchten. Oder möchtest du
uns jetzt noch weiß machen, dass Körper, die ins Wasser gelassen werden, kein Wasser
verdrängen?<

wieso denn ? erstens will ich niemanden was weiß machen, und zweitens hast du recht. ich bezweifle das nicht, ich bezweifle, dass dieser effekt für das aufsteigen des kapillarschwimmers verantwortlich ist, weil er viel zu gering ist, wie du eben geschrieben hast. daher hat harry in dem punkt nicht recht, wie man hier zum tausendsten mal sehen kann : http://www.youtube.com/watch?v=oB2JUq8tXl0

>Es wird langsam Zeit, dass DU mal deine Hausaufgaben machst.<

die hausaufgabe ist im moment : http://www.youtube.com/watch?v=oB2JUq8tXl0 , weil es derzeit um die pegelsteighöhe geht, zu recht übrigens, aber eben pustekuchen, wie man sieht.

davon abgesehen, wie kann man versuche in frage stellen, ohne sie selbst gemacht zu haben.


>Durch Mathematik!!!<

da geb ich dir sofort recht. wenn du explizit die gültige mathematik und die Energieerhaltung als einziges zugrundelegst, dann wird es wirklich nie ein pm geben. allerdings wirst du in diesem fall "errechnen", dass der kapillarschwimmer keinesfalls aufsteigen wird. das ist wahrscheinlich der grund warum man den cern gebaut hat, anstelle die kollisionen nur zu berechnen. also, neue hausaufgabe, o.k. ?

unsere heutige lektion, "probieren geht über studieren"

vg

pp

perpeto_ps ich bitte mein mehrfach-posting zu entschuldigen