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Elektronik für Antonzelle

Erstellt von chevri, 07. Oktober 2009, 09:24:11

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haithar

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#60
18. März 2012, 15:21:37
>Falls es Rückzündungen gab, kann man das irgendwie an der Stahlwolle erkennen ?

Ist schwarz und verkohlt, eventuell glüht sie auch noch ein wenig.

Kari

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#61
18. März 2012, 15:31:35
Zitat von: haithar, 18. März 2012, 15:21:37
>Falls es Rückzündungen gab, kann man das irgendwie an der Stahlwolle erkennen ?

Ist schwarz und verkohlt, eventuell glüht sie auch noch ein wenig.


Dann gab es keine RZ.  Die Stahlwolle schaut gut aus, also völlig unverändert.
Danke.
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

plus

*
#62
20. März 2012, 17:37:19
Hallo Mike.

Stell dein Inverter doch mal auf 40A oder 55A. Dann sollte deine Flamme deutlich länger aussehen
und sich von der Düse besser abheben. Eigentlich sollte die Flamme dann auch die Gelbliche Farbe verlieren.

Gruß Thorsten
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

Kari

*
#63
21. März 2012, 12:56:24
Zitat von: plus, 20. März 2012, 17:37:19
Hallo Mike.

Stell dein Inverter doch mal auf 40A oder 55A. Dann sollte deine Flamme deutlich länger aussehen
und sich von der Düse besser abheben. Eigentlich sollte die Flamme dann auch die Gelbliche Farbe verlieren.

Gruß Thorsten


Hallo Thorsten

Wenn ich den Inverter höher stelle, veränderte sich bisher kaum was.
Heute habe ich die KOH Konzentration erhöht von 5 auf ca 8% und bilde mir ein, dass das Blubbern sehr zugenommen hat. Die Flamme 0,6mm Düse ist nach wie vor gelb und wenn ich jetzt die Ampere höher drehe, wird das Blubbern etwas stärker, die Flamme länger - aber sie bleibt gelb und klebt nach wie vor an der Düse. Auch habe ich gemerkt, dass die Stahlwolle ganz leicht angekokelt war - gleich hinter der Düse. Also gibt es doch  Rückzündungen .

Demnächst bekomme ich eine wesentlich kleinere Düse (auf die freue ich mich schon sakrisch), und dann mal sehen, ob die Flamme nicht blau wird.

Ich möchte noch was zu meinem Inverter-Schweissgerät sagen, da im Forum (wie ich gelesen habe), einige Infos kursieren, die nicht meiner eigenen Erfahrung entsprechen.

Mein Inv. habe ich vor ca. 3 Jahren bei Westfalia gekauft (Preis ca 105,- Euro), also ein Billiggerät - aaaaaaaaaber - ich bin mit diesem Gerät sehr sehr zufrieden. Ich hatte mehrere Schweiss-Sessions damit gemacht. Ich habe einen großen alten Kachelofeneinsatz - 3 mm Stahlblech - und dieser Kasten hatte schon einige Löcher und Risse, da ich die Schamotte-Steine rausgenommen habe und ich konnte mit meinem Inverter ewig lange Schweissen, sogar mit der 3,2er Elektrode. Ich habe bisher noch nie erlebt, das mein Gerät abgeschaltet hat. Also echt super - und wenn ich meine Zelle anschmeisse, muss ich nur auf kleinster Flamme (Einstellung am Gerät) sozusagen fahren und ich glaube, mit dieser Einstellung kann ich die Zelle lange laufen lassen.
Aber genau kann ich das natürlich erst sagen, wenn ich die Zelle wirklich lange habe laufen lassen, was bisher noch nicht der Fall war (wegen Angst vor Rückzündungen).
Ich hoffe, mit der neuen Düse gelingt es mir zu schweissen und dann erst kommt die Zelle längerfristig zum Einsatz.
Ich werde auf jeden Fall meine Erfahrungen hier weiter posten.

Liebe Grüße
Mike
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

plus

*
#64
21. März 2012, 19:46:56
Hallo Mike, die KOH Konzentration erhöhen ist eine Möglichkeit, sicher auch eine gute, weil offensichtlich
erfolgreich. Ich bin kein Zellentyp, kann also nicht mit eigenen Erfahrungen diesbezüglich aufwarten.
Denke aber es könnte nicht schaden wenn du mal die Widerstände der Zellen durchmisst und deine
Gasmenge ausliterst.

Aber erst einmal drücke ich dir die Daumen das die Düse von Sascha bald bei dir eintrifft.

Die Gefahr von Rückzündungen steigt mit sinkender Literleistung deiner Zelle.
Bei 15A denke ich wird dein Zelle nicht viel mehr als 2 Liter die Minute produzieren,
deshalb der Tipp den Inverter mal auf 40A oder 55A zu stellen.
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

Kari

*
#65
22. März 2012, 04:43:54
Zitat von: plus, 21. März 2012, 19:46:56
Hallo Mike, die KOH Konzentration erhöhen ist eine Möglichkeit, sicher auch eine gute, weil offensichtlich
erfolgreich. Ich bin kein Zellentyp, kann also nicht mit eigenen Erfahrungen diesbezüglich aufwarten.
Denke aber es könnte nicht schaden wenn du mal die Widerstände der Zellen durchmisst und deine
Gasmenge ausliterst.

Aber erst einmal drücke ich dir die Daumen das die Düse von Sascha bald bei dir eintrifft.

Die Gefahr von Rückzündungen steigt mit sinkender Literleistung deiner Zelle.
Bei 15A denke ich wird dein Zelle nicht viel mehr als 2 Liter die Minute produzieren,
deshalb der Tipp den Inverter mal auf 40A oder 55A zu stellen.


Guten Morgen Plus

Ich habe immer wieder den Eindruck, das ich die Energiezufuhr bei meiner Zelle eigentlich nicht steuern kann. Mein Inverter läuft auf kleinster Einstellung - sofort nach dem Einschalten und mehr geht nicht. Ich kann die Ampere natürlich höher stellen, bilde mir aber ein, dass die Gasmenge bzw. das Blubbern nicht wirklich wesentlich zunimmt.

Habe vorhin nochmal die Volt gemessen. Gleichstrom 49 - 50 Volt und Wechselstrom 108 Volt. Habe es gemessen mit Multimeter, wovon ich mehrere habe - unter anderen auch ein Analoges und beide zeigen den gleichen Wert an.
Also es kommt Gleichstrom sowie Wechselstrom zu zuge.

Wie kann ich die Widerstände der Zelle messen (bin da Laie - aber sehr lernwillig)?  Geht das mit dem Multimeter ???  und wie kann ich die Gasmenge auslitern ???

Habe gestern die Zelle länger laufen lassen und der Arrestor wird nicht warm. ( ca. 15 - 20 Min.) Es blubbert finde ich stark im Bubbler. Leider habe ich keine Filmkamera und auf Fotos kann man das Blubbern nicht so richtig verfolgen.

Die Flamme ist gelb und lang. Ich werde später mal ein paar Fotos posten.

Liebe Grüße
Mike
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

Helmut

*
#66
22. März 2012, 09:59:21
Hallo Mike
Jede Form von Belag auf den Platten hat einen Einfluss auf die Quantität der erzeugten Gasmenge.
Wenn du deine Platten vorab mit einer Säure behandelt(Entfettung) hast, hat sich eine Oxidschicht aufgebaut, die, der Oberfläche einen Widerstand gibt. Diese Schicht , wird im Betrieb nach und nach abgebaut. Und dann steigt auch die Leistung der Zelle.
Du kannst zum Beispiel mit einem Multimeter die Spannung von Kammer zu Kammer messen.
Wie ich bereits ausgeführt hatte, braucht es für die Elektrolyse eine Arbeitspannung. Es gibt einen optimalen Wert pro Zelle. Zu hoch ist ineffektif  und zu niedrig ebenfalls.
Die Zelle kann noch so schön gearbeitet sein. Wenn die Spannung zu niedrig ist, kann man keine maximale Leistung erreichen. Wenn es nicht zuviel Arbeit macht, könntest du die Zelle auf 23 Kammern abrüsten und es damit erneut versuchen.
Dein Inverter gibt die maximale Spannung vor. Da hast du keinen Einfluss.
Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

Kari

*
#67
22. März 2012, 11:00:08
Zitat von: Helmut, 22. März 2012, 09:59:21
Hallo Mike
Jede Form von Belag auf den Platten hat einen Einfluss auf die Quantität der erzeugten Gasmenge.
Wenn du deine Platten vorab mit einer Säure behandelt(Entfettung) hast, hat sich eine Oxidschicht aufgebaut, die, der Oberfläche einen Widerstand gibt. Diese Schicht , wird im Betrieb nach und nach abgebaut. Und dann steigt auch die Leistung der Zelle.



Hallo Helmut
Die Platten hatte ich zuerst gebort, dann sorgfältig die Kanten der Löcher geflext, damit sie wieder total plan sind - dann die Platten mit dem Bandschleifer in beide Richtungen geschliffen - dann mit Spülmittel und Wasser gut gereinigt - getrocknet und dann verbaut. Die Dichtung ist 1 mm (ganz normale Teichfolie) und in der Mitte jeder Platte ein Stück Folie (1 x 1 cm).

Ich versteh nicht ganz, warum du das wegen der Spannung sagst bzw. warum ich die Plattenanzahl veringern sollte. Denn ich habe den Eindruck, die Zelle läuft echt gut.
Hier mal ein paar Fotos von gerade.
Zu meiner Anlage :  die dunklen Platten sind Siebdruckplatten (12mm), der Bubbler ein 2 l Einweckglas (bitte entschuldigt das Provisorium), der KOH Behälter ist ein Abflussrohr für Schmutzwasser mit Sehschlitz. Für die Zelle hätte ich gerne Acrylplatten, ich hatte auch welche - aber die sind mir echt gesprungen beim Schraubenanziehen. Die waren einfach zu dünn (2x 9mm).

Wie geht das genau mit dem Messen von Zelle zu Zelle ??? Kann ich da ein Kabel an die erste und das andere Kabel an die zweite Platte halten ?

Und jetzt ein paar Fotos und die besten Grüße an ALLe
Mike
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

Kari

*
#68
22. März 2012, 12:14:15
Hallo Helmut

So - nach 5x lesen habe ich glaub ich kapiert, warum du das mit der Plattenanzahl sagst. Es geht darum, ob die Flamme dann blau wird ??????? und der Druck bzw. Leistung der Zelle höher ist ???

Das mit der Platte zerlegen wird noch ein paar Tage dauern - hab soviel anderes um die Ohren, werde es aber machen. Allein schon, um zu sehen, wie das Elektrolyt aussieht.

Werde auch Versuche machen mit Magneten. Also P-Magnete an die Zelle anlegen. Später dann Spulen.

Liebe Grüße
Mike
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

sacko

*
#69
20. November 2013, 12:00:47
Ääää... wie ist es eigentlich ausgegangen?
Das Thema wurde soo plötzlich abgebrochen.

Es gibt bestimmt eine Menge Anfänger die die selben Problemen haben, bzw die selben Fehler dann machen.

Zwei Fragen die noch nicht beantwortet waren, wegen die Ampere regeln mit dem Schweißgerät und der blaue Flamenfarbe:

1. Der Strombedarf der Zelle wird nur durch die KOH-Konzentration geregelt. Wenn durch die 8%-ige Lösung die Zelle 25A (z. Beispiel) zieht - kann der Invertor auch nur bis 25A regeln, höher-drehen bringt keine Änderung.

2. Wegen der Flamenfarbe wurde schon auf die "Deoxidation" hingewiesen.  Es traut sich wahrscheinlich hier im Forum keiner den "Namen" der Deoxidationsflüssigkeiten auszusprechen(vielleicht woanders hier im Forum, habe ich nur noch nicht gefunden). Ich werde es mal so sagen:
Damit es keine Rückzündungen mehr gibt, wird das Knalgas "verrädelt", das heißt durch ein zusätzlicher Behälter(Blubber) mit der Deoxidationsflüssigkeit gejagt.
Ich kenne zwei Flüssigkeiten Benzin und Aceton. Aceton gibt eine blaue Farbe, ist aber in Deutschland (Hinweis auf der Verpackung) zur Verwendung als Brennstoff, oder Herstellung solcher verboten. Benzin dürfte ohne Problemen gehen, gibt aber keine blaue Farbe. Beides hatte ich ausprobiert, das Gas brennt an einem offenen 6mm Rohr ohne Rückzündung. Wichtig!!! Nicht Aceton mit Verdünner oder Lack(Pinsel)reiniger vertauschen, riecht vielleicht genauso, aber als Ergebnis ein explodierter Behälter mit brennender Flüssigkeit. Ist mir auch passiert, zum Glück wahr nicht fiel im Behälter drinne und ein Eimer mit Wasser hatte ich bereit stehen(ja, Feuerlöscher habe ich  auch).
Meine Heizung füttere ich mit Knallgas verrädelt  mit Benzin.