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Elektronik für Antonzelle

Erstellt von chevri, 07. Oktober 2009, 09:24:11

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kawaii

*
#15
20. Oktober 2009, 11:45:55
Zitat von: schwengler, 19. Oktober 2009, 18:21:13
ich wart auf die dichtungen ......... hab daher leider noch keine werte
lg. andi


...Wir alle warten auf die "Einheits-Dichtungen" und
sind verdammt ungeduldig bis angenervt.
Hatte ich schon gesagt, dass die Lieferung zur 44.KW avisiert ist?

@Chevri
mogli baut gerade die HHO - Heizung auf.
Vielleicht kann man ihn ja dazu bewegen,
mal eine Messreihe zu machen und niederzuschreiben,
während er sowieso testet.
Allerdings hat er auch nur selbstfabrizierte Dichtungen,
die wahrscheinlich auch nicht allgemeingültig sind.

Der Spannungs- bzw. Leistungsverlauf ist aber nicht linear und es sind viele variable Faktoren im Spiel, die durch deine Stromversorgung berücksichtigt
bzw. nachgeregelt werden müssen.
Bevor wir dich mit genauen Leistungsdaten "versorgen" können,
müssen wir in Laborbedingungen erstmal einen Zusammenhang der Einflüsse messen und dokumentieren.
Was fehlt, ist eine kontinuierliche /elkektronische) Messung der Gasmenge,
damit die Stromversorgung entsprechend nachregeln kann.

Ansonsten hast Du das doch anfangs schon gut eingegrenzt und eine
derartige Schaltung muss ja nicht auf ANTON beschränkt sein.


- Der Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit ist in Wirklichkeit viel größer -

chevri

*
#16
20. Oktober 2009, 12:18:49
Hallo
Ok das war mal ne Ansage ;-)
Dann müssen wir uns noch gedulden.Werd mich  schlau machen wie das mit dem Gasdurchfluss geregelt werden könnte.
Alternativ müsste doch auch der Gasdruck als Schwellwert herhalten können?
Hab bei meiner Zelle einen Gasdruckanzeige 1-5 Bar.Da bewegt sich allerdings nichts wenn ich alles dicht mache.
Werde hier mal auf millibar umsteigen.
grüsse
chevri

kawaii

*
#17
02. Juni 2010, 14:56:59
Zitat von: chevri, 20. Oktober 2009, 12:18:49
Hallo
Ok das war mal ne Ansage ;-)
Dann müssen wir uns noch gedulden.Werd mich  schlau machen wie das mit dem Gasdurchfluss geregelt werden könnte.
Alternativ müsste doch auch der Gasdruck als Schwellwert herhalten können?
Hab bei meiner Zelle einen Gasdruckanzeige 1-5 Bar.Da bewegt sich allerdings nichts wenn ich alles dicht mache.
Werde hier mal auf millibar umsteigen.
grüsse
chevri


Und Chevri.

Wie schauts aus? hast Du dich schon
schlauer gemacht oder sogar was angepackt?




- Der Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit ist in Wirklichkeit viel größer -

lsmod

*
#18
02. März 2012, 19:03:10
Hallo zusammen,

darf ich mal davon ausgehen das dieses "Projekt" hiermit eingeschlafen ist?

Ich stehe zur Zeit natürlich auch vor dem Problem das ich eine elektrische Ansteuerung für eine Zelle benötige.  8)
Zwar habe Ich ein paar omnipotente Netzteile mit 12V / 65A und auch 42V / 68A zur Verfügung, aber es bringt ja scheinbar nichts nur jede Menge Strom reinzubuttern.

Ich werde meinen "Zellantrieb" auf jeden Fall nach der gleichen Idee mit einem Mircrocontroller aufbauen.
Somit hat man alle Freiheiten bzgl. Frequenz, Pulsweiten und Steuerung in Abhängigkeit von der Zellspannung.

Wenn Interesse da ist könnte ich da weitermachen wo Chevri aufgehört hat?
Leider wurde das Thema bzgl. der notwendigen Spannungen, Ströme und Frequenzen nicht ausdiskutiert.

Gemäß Bobs Boyce sollte die Zellspannung idealerweise 1,24V max. 2V betragen.
Die Gesamtspannung hängt dann natürlich davon ab ob man die Platten in parallel, oder wie bei der Anton-Zelle in Reihe schaltet.

Helmut

*
#19
02. März 2012, 19:20:46
Zitat von: lsmod, 02. März 2012, 19:03:10
Hallo zusammen,

darf ich mal davon ausgehen das dieses "Projekt" hiermit eingeschlafen ist?

Ich stehe zur Zeit natürlich auch vor dem Problem das ich eine elektrische Ansteuerung für eine Zelle benötige.  8)
Zwar habe Ich ein paar omnipotente Netzteile mit 12V / 65A und auch 42V / 68A zur Verfügung, aber es bringt ja scheinbar nichts nur jede Menge Strom reinzubuttern.

Ich werde meinen "Zellantrieb" auf jeden Fall nach der gleichen Idee mit einem Mircrocontroller aufbauen.
Somit hat man alle Freiheiten bzgl. Frequenz, Pulsweiten und Steuerung in Abhängigkeit von der Zellspannung.

Wenn Interesse da ist könnte ich da weitermachen wo Chevri aufgehört hat?
Leider wurde das Thema bzgl. der notwendigen Spannungen, Ströme und Frequenzen nicht ausdiskutiert.

Gemäß Bobs Boyce sollte die Zellspannung idealerweise 1,24V max. 2V betragen.
Die Gesamtspannung hängt dann natürlich davon ab ob man die Platten in parallel, oder wie bei der Anton-Zelle in Reihe schaltet.


Hallo Ismod
Das Projekt ist mit Sicherheit nicht eingeschlafen. Ganz im Gegenteil. Nie zuvor gab es eine so große Anzahl an Zellen, die auf privater Basis erstellt wurden, und die nun mit Blick auf eine bessere Energieumsetzung optimiert werden. Aus eigener Beobachtung ( Habe 3 Zellen mit Plattenabständen von 1-6mm im Betrieb ) Kann ich bestätigen das die eingesetzte Spannung sowohl für die produzierte Gasmenge , als auch für die Gasqualität von wesentlicher Bedeutung ist.

Wenn du konkrete Vorstellungen hast und diese dokumentieren willst, sind dir jede Menge Bastler dankbar dafür.  Nur zu.
Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

lsmod

*
#20
02. März 2012, 19:47:25
Zitat von: Helmut, 02. März 2012, 19:20:46Wenn du konkrete Vorstellungen hast und diese dokumentieren willst, sind dir jede Menge Bastler dankbar dafür.  Nur zu.


Nun - in dem Forum habe ich immerhin schon Messergebnisse über die Gasproduktion in Abhängigkeit von Spannung + Strom gefunden.
Und bereits vor Jahren wurde schon über die Bestromung mit PWM philosophiert.
Das hat bis jetzt noch keiner umgesetzt oder zumindest Erfahrungswerte damit gesammelt?

Die einzige vernünftige Schaltung die kursiert ist immer noch die von Bobs Boyce und ihre Abwandlungen.
Selbst er hat geschrieben das die individuellen Resonanz-Frequenzen für jede Zelle jeweils gefunden werden müssen.
Aber die direkte Weiterentwicklung seiner Idee ist auf jeden Fall die Verwendung von PWM-Signalen unterschiedlicher Frequenz.
Das hat noch keiner getestet?

Kari

*
#21
10. März 2012, 11:54:14
Zitat von: Helmut, 19. Oktober 2009, 19:31:06
Ich tendiere dazu, zwei ausgediente PC Netzteile parallel zu betreiben, um die Stromversorgung aus der Steckdose sicher zu stellen.
Damit könnte man dann den Anton in der heimischen Werkstatt als Komponente einer Schweissanlage , in einen Tower montieren und hat somit ein neues Kopaktgerät geschaffen.  Ein" HHO    Wassertower auf Rollen "  das hat doch was, oder?

Hallo Helmut
Habe versucht, meine Zelle mit PC Netzteil zu betreiben. Die dünnen Käbelchen haben sofort angefangen zu rauchen. Jetzt habe ich mein Inverter-Schweissgerät als Stromquelle und das funktioniert super.
Meine Zelle ist 25 x 25 cm (je Platte) und 25 Platten insgesamt mit 1mm Teichfolie (ganz normale) dazwischen. Mein Schweissgerät gibt in die Zelle 50 Volt (gemessen) und ca 15 Ampere rein. Die Ampere konnte ich noch nicht genau messen.  KOH Gehalt 5%.
Was mir auffällt, die Stromstärke etc. kann man nicht regulieren, die Zelle holt sich das, was sie braucht, deswegen glaube ich (bis jetzt), dass ein regelbares Messgerät nichts bringt - ich lass mich jedoch gerne belehren, wenn andere da andere Erfahrungen haben.
Meine Zelle habe ich erst seit gestern fertig.
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

Helmut

*
10. März 2012, 12:50:53 Letzte Bearbeitung: 10. März 2012, 12:53:02 von Helmut
Hallo Kari
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Fortschritt.
Du hast dich auf einen Beitrag bezogen, der schon sehr lange zurück liegt.
Zwischenzeitlich haben sich nicht nur bei mir , sondern auch be unseren Mitstreitern erhebliche
Kenntniss- Erweiterungen ergeben. 
Spannung ist gleich Druck. Wenn der Innenwiderstand der Zelle zu hoch ist, bricht der Druck zusammen. Deswegen gibt man dem Wasser das Elektrolyt zu, um diese Leitfähigkeit zu erhöhen.

Da in jeder Kammer nicht die selbe Menge an Gas, Dampf oder Elektrolyt ist, variiert dieser Widerstand entsprechend.  Die Temperatur innerhalb der Zelle hat ebenfalls einen wesentlichen  Einfluss auf den Innenwiderstand.  Viele Kollegen betreiben ihre Zellen auch mit Schweisgleichrichtern, und sind da ganz zufrieden damit.

Der Trend bewegt sich etwas in Richtung direkter Versorgung aus dem Netz per Brückengleichrichter und Phasenanschnitt.

Für welchen Zweck hast du deine Zelle gebaut, wenn ich mal fragen darf.
Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

lsmod

*
#23
10. März 2012, 13:10:52
Zitat von: Kari, 10. März 2012, 11:54:14
Habe versucht, meine Zelle mit PC Netzteil zu betreiben. Die dünnen Käbelchen haben sofort angefangen zu rauchen. Jetzt habe ich mein Inverter-Schweissgerät als Stromquelle und das funktioniert super.


PC-Netzteile sind grundsätzlich nicht verkehrt.
Bei hohen Strömen und höherer Spannung (>5V) benötigt man aber eher Netzteile für die Versorgung von Großanlagen.

Man sollte auf jeden Fall nicht versuchen mehrere parallel zu schalten, denn die Schutzschaltungen der Netzteile kommen dann mit großer Sicherheit durcheinander.
Gegen dünne Käbelchen helfen einfach mal dickere Käbelchen, die man direkt auf der Platine anlötet.
Nicht ohne Grund sind deshalb auch so viele dünne Käbelchen gleicher Farbe parallel herausgeführt.

Kari

*
#24
10. März 2012, 14:00:37
Hallo Helmut
Hab mir nach dem Schreiben schon gedacht, dass das ein alter Hut ist.
Die Diskussion hier mit der Stromversorgung finde ich spannend.
Meine Zelle möchte ich zum Schweissen hernehmen. Für 1mm Bleche für Plastiken (Kunstwerke).
Als nächste Stufe möchte ich gerne meinen Bade-Wasserboiler (momentan mit Holz) mit HHO heizen.

Stimmt meine Annahme, dasss die Stromzufuhr eigentlich nicht vom Netzgerät - sondern von der Zelle (also Aufbau etc.) geregelt wird ???

Ich habe die Zusammenfassung von Freigeist zu Stanley Meyer und möchte in dieser Richtung weitermachen. Allerdings bin ich leiderleider leider kein Elektroniker und hoffe, hier einiges lernen zu können bezgl. der Energiezufuhr.

Sobald es bei mir drin ist (Zeitmässig und Kohle), möchte ich Versuche starten mit Spulen und Rundstäben im Wasser.

Einen Gedanken hier im Forum - ich glaube von Kawai - dass man das Ganze als Schwingkreis betrachten könnte - finde ich sehr interessant. Wenn die Zelle der Kon. ist, wo wäre dann die Spule anzubringen - wahrscheinlich doch zwischen Stromquelle und Zelle. Wie könnte man ganz grob die Spule ausbilden - z.B. für meine Zelle ?
Drahtart - dicke - Spulendurchmesser und Anzahl der Windungen. Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben.
Liebe Grüße und danke für die schnelle Antwort
Mike
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

Helmut

*
#25
10. März 2012, 15:58:43
Hallo Mike

Deine Frage:Stimmt meine Annahme, dasss die Stromzufuhr eigentlich nicht vom Netzgerät - sondern von der Zelle (also Aufbau etc.) geregelt wird.

Meine Antwort : Die Obergrenze für die Stromaufnahme setzt das Netzgerät bzw. die Stromquelle.
Mehr Strom, als die Quelle liefert, kann die Zelle nicht ziehen.
Der Vorteil, den ein regelbares Netzgerät bietet ist der, das man den Strom bis zur maximalen Leistungsfähigkeit hin einstellen kann. Mehr geht nicht.
Das bedeutet nicht wirklich, das man explizid Strom und Spannungswerte unabhängug voneinander im Griff hat.
Auf jeden Fall kann man die Zelle einbremsen ( weis nicht, wie ich das sonst beschreiben sollte)

Meine 24 Kammern Olga hatte ich mit 55 Volt beschickt, weil die Leistung dann im maximalen Bereich lag. Die 5 Volt über 50 Volt haben einen bemerkenswerten Anteil an der Leistung.

Wie du nun klargemacht hast, willst du die Zelle praktisch betreiben und nutzen. Für die Elektrolyse braucht es die optimale Spannung. Bei niedriger Spannung geht nichts wesentliches und bei zu hoher Spannung wird die Zelle unnötig warm. Die zugeführte Leistung kommt dann weniger der Elektrolyse zugute, als der Energieanhebung des Elektrolyts.

Wenn der Schweissumformer deine Quelle bleiben soll, kann es vorteilhaft sein, die Zelle um eine Kammer zu verkleinern. Was nutzt es, wenn du 24 Kammern hast, und keine davon erhält genügend Spannung um optimal arbeiten zu können. Manchmal ist weniger...mehr.

Wie sieht das mit deiner Sicherheitseinrichtung aus.? Hast du dich dahingehend ausgerüstet?


Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

Kari

*
#26
11. März 2012, 03:16:46
Guten Morgen

Die momentane Zelle - meine 2 - habe ich zuerst mit einem Netzgerät (von einem Freund ausgeliehen) betrieben (30V und 8 A), das war natürlich zu klein. Mit meinem Schweissgerät läuft die Zelle sehr gut. Ich kann zwar die Gasmenge nicht messen, aber schweissen usw. funktioniert prima. Im Bubbler blubbert es kräftig. Die Zelle läuft, sobald ich das Schweissgerät einschalte (auf kleinster Stufe = ca. 10 A) und wenn ich die A hochdrehe (möglich bis 80 A), verändert sich nichts bzw. vielleicht sehr wenig an der Gasproduktion. Deswegen glaube ich, die Zelle holt sich das, was sie braucht.
Was die Sicherheit angeht, die Schläuche usw. sind sorgfältig angeschlossen und in der Regel arbeite ich mit Ohrenstöpsel und Schutzbrille bzw. Schweisserbrille und schau, dass ich ein bisschen Abstand zur Zelle habe. Genügt das ??? und kannst du mir da ein paar Tipps geben. Ich habe schon öfters gelesen, dass ein Behälter explodiert ist. Ist diese Gefahr sehr groß ???? und was kann man dagegen tun ?

Liebe Grüße
Mike
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

Kari

*
#27
15. März 2012, 04:02:40
Hallo Sascha
Bisher habe ich immer mit Ohrenschutz und Brille gearbeitet. Das mit dem Schweissen scheint wohl nicht zu klappen.
Hier die Beschreibung :  Flamme gut, Blech (0.8 mm) glüht, Schweissstab auch, beides verschmilzt (ich kenne es gut vom Hartlöten) und wenn es kalt ist, hält die Schweissnaht nicht.
Mit meinem Arrestor kann bzw. könnte man punktgenau schweissen. Ich habe ihn auch sorgfältig nach dem Video von Salocher mit Stahlwolle gestopft (randvoll) usw.

Ich liessmich dann von eniem Freund beraten, der im Autogen-Schweissen Erfahrung hat und er meinte, mit dieser Flamme könnte man nicht schweissen, da - wenn das Metall schmilzt, Sauerstoff an das flüssige Metall kommt und es daher verbrennt. Daher auch das Spritzen beim Schweissen.

Kennst du jemand, da mit Schweissen mit HHO wirklich Erfahrung hat ?

Was ist PN (entschuldige meine dumme Frage).

Der Arrestor von Demanef interessiert mich sehr.

Liebe Grüße
Mike
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !

PeterB

*
#28
15. März 2012, 11:30:55
Zitat von: Kari, 15. März 2012, 04:02:40


Ich liessmich dann von eniem Freund beraten, der im Autogen-Schweissen Erfahrung hat und er meinte, mit dieser Flamme könnte man nicht schweissen, da - wenn das Metall schmilzt, Sauerstoff an das flüssige Metall kommt und es daher verbrennt. Daher auch das Spritzen beim Schweissen.

Kennst du jemand, da mit Schweissen mit HHO wirklich Erfahrung hat ?

Du musst das Knallgas vorher Trocknen und dann durch eine Deoxidationsflüssigkeit (bekommt man im Fachhandel) leiten.
Die produzierte Flamme ist dann grünlich-hellblau, klar im Inneren mit einer leichten gelblichen Färbung des äußeren Teils.
Einfach so Schweißen geht nicht, wie dein Freund dir schon erklärt hat.

plus

*
#29
15. März 2012, 17:40:34
Wenn genug Gas und Druck vorhanden ist kann man auch mit Knallgas Schweißen.
Die Flamme selbst schützt die Schmelze vor Kontakt mit der Luft und somit dem Sauerstoff.
Beim Autogenschweißen wird ja auch kein Schutzgas benutzt, auch da bildet die Flamme
selbst den Schutzmantel um ein Sauerstoffzutritt an der Schweißstelle zu verhindern.

Das Schweißen mit einer Knallgasflamme ist aber ebenso wie das Autogenschweißen
nicht leicht und will gelernt sein.
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein