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Effizienzsteigerung bei H2H-Erzeugung

Erstellt von Karlo, 27. Juli 2011, 09:41:16

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TheCell

*
#30
28. August 2011, 22:41:30
Zitat:
Wasser bei unserer üblichen Temperatur von ca. 300° Kelvin hat schon einen enormen energetischen Vorteil, vor allem da die energieintensive Schmelzenergie nicht mehr notwendig ist.
Diese von Natur aus vorhandene Energie wird im Knallgas mit gespeichert und somit würde eine Elektrolyse die effektiv mit 100% arbeitet immer über 100% bringen, da die vorhandenen 300° K definitiv einen Energievorteil bringen der zur Dissoziation nicht mehr notwendig ist, im KG aber abgespeichert wird.
Zitat Ende

Anomalie des Wassers. Bei 0 Grad Celsius und bei 100
Dadurch auch u.a. möglich: Heizen mit Eis

freebird

*
#31
29. August 2011, 08:37:23
Zitat von: wernerkolbenring, 28. August 2011, 21:56:44
Zur Elektrolyse nochmals, eine „stromlose" Elektrolyse durch ein E-Feld müsste möglich sein, hat neulich auch ein Mitarbeiter des Cern bestätigt.


Hallo Gemeinde,

Ich habe auch schon meine Gedanken in die Richtung mal wandern lassen. Habe mir dann die CFR von Naudin genauer angesehn. Nach einigen Versuchen und Überlegungen bin ich zu einer Theorie gekommen.

Durch das Verhältnis großer +Pol (Edelstahlblech, Edelstahlschwamm,...) zur Schweißelektrodenspitze (1mm) entsteht ein sehr stark konzentriertes E-Feld an der Spitze des -Poles. Meine Versuche ergaben, dass bei vorgeheizten Wasser (~80°) ein Effekt eintritt, dass bei Erhöhung der Spannung der Strom durch das schwache Elektrolyt gleich bleibt bzw sogar wieder niedriger wird je höher die Spannung wird. Somit konnte ich Naudins Versuch nachstellen.
Folglich bin ich dann auf einen Gedanken gekommen, dass das starke E-Feld um die Spitze des -Poles vl eine Rolle spielt.
Wenn man Anode und Kathode untereinander aufbaut, entsteht ein kegelförmiges E-Feldes (ähnlich Sonnenstrahlen unter der Lupe).

Durch das hoch konzentrierte Feld, könnte es passieren, dass man den Wassermolekül ein Elektron entreisst. Wenn 2 H2O Molekülen jeweils ein Elektron entreisst entsteht H3O+ und ein OH- welches die Ausgangslage für Elektrolyse sind.
Weiters werden die freigewordenen Elektronen sich zum -pol  hinbewegen. Statt wie bei der herrkömmlichen Elektrolyse das Elektron vor der Umwandlung in ein Fremdatom zu binden, werden die Elektronen in den -Pol wandern. Was genau genommen eine Spannungsquelle darstellt, welche parallel zur Versorgungsspannung liegt. Zwei Spannungsquellen parallel teilen sich den Strom.
Interessant war, dass der Effekt erst bei 70°C-80°C eintritt. Die Messreihe ergab auch, dass bei vortemperierung der Effekt schon bei kleinen Spannungen eintritt.

http://jlnlabs.online.fr/cfr/index.htm

mfg

wernerkolbenring

*
#32
30. August 2011, 00:07:21
hi cell,

und Knallgas hat auch so seine Eigenheiten. Bei Raumtemperatur und Normaldruck hat molekulares Knallgas überhaupt keine Lust zu knallen und es kommt zu einer relativ kühlen Verpuffung. Bei ganz schlechten Bedingungen kommt die Reaktion nach der Initialzündung wieder zum erliegen.
Unter entsprechendem Druck kommt es aber zu einer sehr heißen Reaktion mit einer Flammgeschwindigkeit die einer Detonation gleichkommen kann.
Ab einem bestimmten Druck wiederum, glaube 8.000 bar waren es, ist es wiederum überhaupt nicht mehr zur Reaktion zu bringen.

Knallgas mit atomaren Wasserstoff ist im Gegensatz dazu immer sehr reaktiv.

Deswegen sind auch alle Pauschalaussagen über die Knallgasreaktion ein Fall für die Mülltonne, wenn nicht gleichzeitig noch die anderen Faktoren berücksichtigt werden wie Druck, Gefäßform und Temperatur.

@freebird

bei dem Versuch von naudin handelt es sich um keine Elektrolyse sondern eher um eine thermolyse im Lichtbogen.
Vorteilhaft ist dieses Verfahren wenn du viel C- haltige Abfälle fast, gehen auch Kuhfladen. Wenn du diese Cs beimischt kommt ein Brenngas raus, zB Methan.

Der Energiegewinn liegt aber eher in dem C-haltigen Abfall den du verwertest. Bei US Farmer ist diese Methodik öfters zu finden.

Werner

freebird

*
#33
06. September 2011, 11:19:33
@werner

Ein direkter Lichtbogen zwischen Anode und Kathode entsteht zunächst gar nicht, nur ein paar Entladungen entlang des Wolframdrahtes. Aber von wo würde das C genommen? Laut seinen Versuchen, ist es reiner Wolframdraht (ob die Verunreinigungen dazu ausreichen?).

Interessant finde ich auch, dass in diesem Versuch eingentlich immer nur die Energien verglichen werden, a) welche reingesteckt wird (elektrisch) und b) welche in Verdampfungswärme (Hitzeenergie) freigesetzt wird. Hierbei sind schon COP>100% zu erreichen.
Was noch niemand bei Naudins Versuchen gemacht hat, ist, den aufsteigenden Wasserstoff und Sauerstoff welcher wieder Rückgewandelt werden könnte mit in die Energiebilanz zu rechnen. zb so: Erein < EHitze + ERekombination

Denn nicht nur Wasserdampf entsteht, auch Knallgas. Das konnte ich mit einer einfachen Probe ermitteln. Wiederum ist mir dabei eingefallen, dass dies (wenn es wahr ist) der Schlüssel zum Wassermotor von "sir9" ist. Da hier das Knallgas eingeschlossen ist im Zylinderraum und sofort reagiert. Bei der CFR steigt er jegedlich auf.

wernerkolbenring

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#34
10. September 2011, 12:23:49
Hallo freebird,
bin ziemlich auf Stanley fixiert und beschäftige mich mit den anderen Sachen nur nebenbei.
Ich glaub ich hab hier was falsch verstanden, da du von Wolframdraht redest.
Ich meinte den Bingo Fuel Reactor von Naudin. Dort wird durch einen Lichtbogen im Plasma HHO generiert. Wenn man dem Wasser Kohlenstoffhaltigen Müll zufügt entsteht Methangas.
Im Lichtbogenplasma wird alles in seine elementaren Bestandteile zerlegt und und die Hs und Cs kombinieren zu Methan, saubere Abfallverwertung, da im Plasma auch Toxine zerlegt werden.
Du meintest aber offensichtlich was anderes.
Zu deinen Überlegungen zur Nutzung der Rekombinationsenergie gibt es im Netz reichlich Überlegungen dazu. Musst du etwas suchen.
Das Problem ist einfach die Frage, ob die notwendige Dissoziationsenergie nicht der nutzbaren Wärme entzogen wurde und eine genaue Wärmemengenmessung ist für uns da schwierig durchzuführen.
Würde deine Formel vorsichtshalber ändern in Erein=Ehitze?+Erekombination.
Hier hilft nur messen.
Werner
PS. Kannst du mir verraten wie du in deinen Formeln die Buchstaben tiefer gesetzt hast?

freebird

*
#35
12. September 2011, 07:24:10
Hallo werner,

wenn du den Beitrag schreibst, bieten die Buttons über dem Textfeld diese eigenschaften an.
sup bzw. sub

Ok da hatten wir an einander vorbeigedacht ;)
Nun laut den Versuchenergebnissen, die mehrfach zu finden sind, wird anhand der bekannten Formeln zuerst mit Hilfe des Wassergewichtes ausgerechnet, wieviel Energie theoretisch dazu nötig ist, mit einem Tauchsieder werden die Referenzmessungen gemacht und man erhält nach nochmaligen abwiegen den Gewichtsunterschied. Die Berechnungen ergeben dann meist 92-98% COP. Also relativ genaue Berechnungen.

Mit Hilfe der Elektroden, wird der Versuch wieder durchgeführt und die COP Werte liegen über 100. Viele sagen, dass dabei die Eingangsleistungsmessung falsch ist. Diese Kritik gebe ich zu bekennen, dass sie 1. für den Versuch mit ohmschen Widerstand stimmen und 2. es keine Blindleistungen gibt, da mit Gleichstrom betrieben wird. Dabei wird jedoch auch viel Knallgas frei, welches zwar in der Gewichtsabnahme zu finden ist, jedoch die Rekombination noch nicht in der gesamten Formel. Deshalb meine Aussage mit Erein < EWärme + ERekombination

mfg




Karlo

*
#36
18. Oktober 2011, 15:25:17
Moin zusammen,
viele stellen sich immer wieder die Frage, warum verhält sich Wasser so, wie es sich nun mal verhält :-) zwar blöder Satz, aber wie soll man es sagen? Nun, es liegt an der sog. Brückenbindung. Dazu mal hier:
Wasserstoff-Brückenbindung
R1XH = H2O   YR² =H2O 
D0(Dissoziatiosenergien) =DeltaHnull0 (molare Enthalpinen) (kJ/mol) =15,0
Infolge gegenseitiger Polarisation ist das Dipolmoment des Wasserstoff-Brücken-gebundenen Komplexes größer als dies der Vektorsumme der Dipolmomente der Bestandteile entspricht.
Die Elektronendichte am Brücken-Wasserstoff-Atom wird bei der Ausbildung einer Wasserstoff-Brückenbindung reduziert.
ohne Hydratation durch Wasserstoff-Brückenbindungen wäre Wasser bis zu tiefen Temperaturen ein Gas: Bei Extrapolation der Werte analoger Hydride sollte Wasser bei -90 °C schmelzen und bei -80 °C sieden.
Die Hydratation ist also als einfache elektrostatische Wirkung zu deuten, bei der die als elektrische Dipole anzusehenden Moleküle des Wassers von den Ionen des gelösten Stoffs angezogen werden. Je kleiner das eigentliche Ion ist, desto mehr drängen sich die von ihm ausgehenden Kraftlinien zusammen und desto stärker ist daher auch deren Wirkung auf die Moleküle des Lösemittels.
Die Hydratation der Ionen ist ferner z. B. (neben deren Größe und Ladung) für die unterschiedliche Wanderungsgeschwindigkeit im elektrischen Feld bei der Elektrolyse wäßriger Elektrolytlösungen verantwortlich.

Eine kleine Bitte dazu: mich jetzt nicht löchern mit Fragen, denn: ich habe KEINE Ahnung von irgendwas. Da sind die Chemiker unter uns gefragt. Und ganz undurchsichtig ist für mich die Lage der gesättigten Atome (?) die durch verschieben einer Doppelbindung nicht verändert werden kann (IUPAC-Regel FR- 9.3, Beispiel 6H-1,3-Oxathiin, Beispiel Hantzsch-Widman-System, heterocyclische Verbindungen u. Inden: oder auch 2H,6H-1,3-Oxathiin. Man sollte vielleicht auch die Rolle von D (Deuterium) nie ganz aus dem Gesicht verlieren, denn es ist im Wasser IMMER vorhanden, wenn auch nur zu 0,015 Molprozent und neben H2 + D2 gibt es auch noch HD-Molekeln.

Also: Wasser hat schon was an Besonderheiten und ist noch nicht endgültig dargestellt nach meiner unmaßgeblichen Meinung. Also für Überraschungen immer gut. Schönen Tag noch.
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

Kari

*
#37
20. September 2012, 06:36:47
hallo zusammen

finde die beiträge (soweit ich sie verstehe) sehr interessant und möchte einen punkt, der mir sehr wichtig erscheint,  hinzu fügen.

seit einiger zeit stelle ich siw her. superionisiertes wasser. das geht mit elektrolyse - jedoch 2 getrennte wasserbehälter. getrennt durch eine mambran, die kein wasser - aber ionen durchlässt. und durch diesen prozess entstehen 2 verschiedene arten von wasser. eines ist exrem sauer - das andere extrem basisch (als endprodukt) und das basische siw hat eigenschaften, die m.e. für die hho herstellung supi sein dürfte.
ein erster test (gestern) zeigt mir, dass die flamme größer - heisser und ruhiger ist (alles visuelle beobachtung).
das basen siw hat einen hohen sauerstoffanteil - aber nicht in gasform - sondern ionenmässig - der sich zum beispiel erst "öffnet", wenn er im menschlichen körper ist. für den menschlichen körper ist dieser prozess sehr konstriktiv, da dieser sauerstoff bis in jede zelle gelangt usw.
ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieser sauerstoff in der antonzelle sich ebenfalls sehr vorteilhaft auswirkt. noch dazu sind im basensiw andere stoffe drin als im sauersiw - also das wasser ist schon sehr anders bzw. wird durch die e-lyse sehr verändert.  es dreht sich hier um normales leitungswasser und nicht um destillat.

hat jemand anderer heir ebenfalls schon erfahrungen mit diesem wasser. ich habe den verdacht, dass dieses wasser uns da echt weiterführt.
Der Mensch ist wunderbarer - als man glaubt !