Login

* Statistic


  • *Beiträge gesamt: 40911
  • *Themen gesamt: 2084
  • *Heute online: 7
  • *Am meisten online: 201
    (27. Jun. 2012, 22:37:38)
  • *Mitglieder: 0
  • *Gäste: 3
  • *Gesamt: 3

Boxer-2Takter-Gegenkolben-Motor speziell für HHO Selbstbau!

Erstellt von Karlo, 26. Juli 2011, 03:13:07

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Karlo

*
#15
28. Juli 2011, 14:59:03
Hallo Geist,
bei allen Gegenkolben-2-Takter-Herstellern lese ich als Argument für den Versatz: Gas-Steuerung. Die benutzen zur Gassteuerung (Ein- bzw. Auslaß) eben doch nur die Kolben OHNE Vorkomprimierung. Wo soll die auch herkommen? Golle benutzt dazu wieder die Kolben an einer Stange (Abdichtungsprobleme!!! -mal vom Konstruktionsprinzip für Leistungskolben ganz abgesehen - denn das tut mir weh) um mit dem Kolbenhub des Auslaßkolbens (Unterseite) das Frischgas zum gegenüber liegenden Einlaß zu pumpen.
Warum sollte der Hub leiden? Nach meiner Meinung leidet beim Versatz die Komprimierung und das Schwingungsverhalten. Denn: man hat dann keine gleichen Massen auf beiden Seiten.
Richtig ist: Golle und Co. müssen es schon so machen vom Prinzip her.   
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

demanef

*
#16
28. Juli 2011, 17:14:29
hier noch ein guter Stelzer Bericht:

http://www.youtube.com/watch?v=0eLzM-dK9DQ

knuckyli

*
#17
28. Juli 2011, 18:11:45
Achtung: Dieser Beitrag wird erst angezeigt, wenn er von einem Moderator genehmigt wurde.


Zitat von: Geist, 28. Juli 2011, 14:05:02
Hallo Karlo

Der Versatz muss sein, andernfalls kann bei einer bestimmten Stellung der Kolben kein Hub stattfinden.
Folge: Kapitaler Motorschaden.

Gruss Thorsten


@Karlo
Du solltest nochmal lesen was Geist da geschrieben hat. Der Motor macht zwangsläufig Knick Knack.

//Abhilfe schafft ein Gummipleul.//

Karlo

*
#18
28. Juli 2011, 19:04:29
@demanef,
es war eben NUR ein Energiewandlungsgerät, aber Motor? Nun gut, damit konnte man gut Strom erzeugen, oder diesen als Kompressor benutzen, oder über den Umweg einer Turbine wiederum eine Welle antreiben. Was mich dabei stört: die Massen fliegen komplett immer in eine Richtung und werden nur durch das Gaspolster abrupt gebremst. Kurbelwellen-Motoren haben den Vorteil sanft abzubremsen, allerdings auch unter Energieverzehrung und schlechte Energieübertragung durch den kurzen Hebel bei der höchsten Anfangsenergie.
Für Kolbenmotoren sind die Internetseiten von Mahle informativ. Mahle fing auch mal klein an und baute nur Stahlkolben für BMW-Rennmotorräder in den 60er Jahren. Jetzt besinnen diese sich und stellen es als neue Erfindung dar. Liegt wohl daran, dass die alten Hasen nicht mehr im Hause sind  ;D
Ob Kleinkraftrad, F1-Renner oder Schiffsdiesel: überall auf der Welt sind Mahle Kolben und mittlerweile auch die zugehörigen Zylinder, etc., im Einsatz. Aber worauf ich hinaus will: dort kann man auch nachlesen, das es eben wichtig ist, schwingende Massen wie Kolben eben im Gewicht zu minimieren. Mahle geht deshalb auf extrem kurzen Kurbelweg über und deshalb Stahlkolben. 
Noch mal zu Stelzer-Motor: wenn beide gegenüberliegende Kolben in eine gemeinsame Richtung gehen = dann ist es ein 180°-Motor. Wenn beide Kolben die gegenläufige Richtung haben = dann ist es ein Boxer-Motor.
Deshalb läuft der Boxer ruhiger und bei 4 Zylindern ideal ruhig.
Jetzt benötige ich erst einmal 2Stück 2-Zylinder 4-takt-Motoren, die dann entsprechend umgebaut werden zu dem B2TG. Passende Kolben u. Zylinder benötige ich dann von Mahle als Verbindungselemente zu dem B2TG.
Die 4-Takt-Motorsuche kann ich erst abschließen, wenn Mahle aufzeigt, mit welchen Daten ich zu rechnen habe: also dann dazu die passenden Motoren. Wenn nicht, so heißt es: selber bauen.
Ich hoffe nun das dieses nicht zu teuer wird. ::)
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

plus

*
#19
28. Juli 2011, 21:53:14
Zitat von: Karlo, 28. Juli 2011, 19:04:29
...Jetzt benötige ich erst einmal 2Stück 2-Zylinder 4-takt-Motoren, die dann entsprechend umgebaut werden zu dem B2TG...


Vielleicht ist der Hackel-Motor als Grundlage für dein Konzept verwertbar:

http://www.youtube.com/watch?v=Eoi7VIZfopg

Gruss Thorsten
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

Karlo

*
#20
29. Juli 2011, 00:56:04
hallo und vielen Dank für den Link;
der Herr Rudi Hackel ist nur ein alter Großbauer, der noch aus alten Tagen den Junkers-Motor kannte, und welcher dem Unternehmen Lankötter Dessau GmbH den Auftrag für diesen Motor erteilte, die den dann entworfen und gebaut haben nach altem Junkers-Rezept mit einem aufgefropften Vorverdichter.
Mit anderen Worten: umständlich und für HHO unbrauchbar, denn da darf es keine vorgeschalteten Kompressoren geben (man sehe nur mal im Film dieses 15cm (?!) breite Kummizahnband).
Die von der Firma Lankötter erwähnte Mitarbeit der Uni Merseburg beim Kolben Karnak (aus Karbon/Magnesium) ist mir etwas unerklärlich, denn die Uni Dortmund hat diesen erfunden und entwickelt, so weit mir erinnerlich ist. Welcher Kolben nun zum Einsatz kommt ist auch eine Preisfrage und ebenfalls eine technische Frage, denn das richtet sich nach dem Zylindermaterial und nicht zu vergessen: ich benötige unbedingt die Stufenkolben, welche bisher nur im Stelzer-Motor aufzufinden sind (aber ich möchte keinen Stelzer bauen).
kleine Anm.: Übrigens ist an der Uni Dortmund ein interessantes neues Motorkonzept entstanden - Schraubenmotor.
Vielleicht kann ich ja was mit dem Karbon/Magnesium-Kolbenmaterial was anfangen. Daran gedacht hatte ich schon.

Mir entgeht da so schnell nichts, aber trotzdem bitte immer hier reinschreiben, denn es gibt ja laufend neue Entwicklungen und die Forschung geht immer weiter.

Ach ja: zum Versatz mit dem vorlaufenden Einlaßkolben: im Film deutlich zu sehen beim Motor vom Unternehmen Lankötter (übrigen ist der Konstrukteur ein Herr Gerhard Heinz): keinen Vorlauf (weil das hier oben mal Thema war).
Die geäußerte Leistung vom Landwirt Hackel von ca. 80 bis 100PS bei 1,2 Ltr. Hubraum ist doch sehr mager.
Aber ist ja auch nur ein Diesel und da geht es halt gemütlicher zu Werke und wir haben ja HHO-Einsatz zur Zielsetzung. ;D
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

Karlo

*
#21
29. Juli 2011, 01:09:16
hallo knuckyli, Entschuldigung, hatte dich übersehen, aber die Anmerkung von Geist wahrgenommen.
Mal keine Sorge wegen knick, knack: das ist nur ka..  ;) -siehe mal den Post eine höher!
nee, ich habe schon in den 60ern meinen Spaß an der Entwicklung von Rennmaschinen gehabt und zwar fast ausschließlich die 2-Takter, welchen man später die Teilnahme am Renngeschehen verbot, und diese hatten schon bei nur 250ccm eine Leistung von 60PS (Entschuldigung für die alte Leistungsbeschreibung, aber hab für die Umrechnerei keinen Bock) bei der Serien-Straßenmaschine.
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

Karlo

*
#22
29. Juli 2011, 02:43:33
Zitat von: Grafi, 29. Juli 2011, 01:47:33
meine 250er Cross Yamaha hatte auch schon ca. 50 PS, denke aber 2-Takter haben keine Zukunft.
Verstehe auch nicht warum ständig versucht wird Kraftstoff Motoren zu
verbessern, der E-Motor Antrieb wird sich durchsetzen, hat ja auch nicht
so viel Verlust.

In einem anderen Forum wurde der Hüttlin-Motor angesprochen:
http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Kugelmotor-Generator-Einheit-macht-Elektroautos-flott/54206/2

Denke nicht daß sich dieser Motor durchsetzen wird.

Frage: wo nimmst Du den Strom für den Elektromotor her? Steckdose? Sorry, Battery und diese an der Steckdose?
Es geht in diesem Forum um autarke Energieversorgung OHNE Zulieferanten, die Dir das Geld aus der Tasche ziehen und die Umwelt kaputtmachen, weil es den Lieferanten nur um die eigene Kohle auf dem Konto geht.
Nun, fast kostenlose Energie ist im Wasser. Dazu benötigt man auch Strom und der kommt dann aus einem Verbrennungsmotor welcher mehr Energie erzeugt als er selbst verbraucht. Da zählt die Effektivität des Motors. Viertakter kommen nicht über ca. 45% hinaus, aber der von mir entworfene 2-Takter dürfte geschätzte 80% haben. Alles klar? Wenn nicht, ruhig fragen.
Wer nicht fragt bleibt dumm. Ich frage den ganzen Tag.
Du kannst ja auch einen der neuen Darius mit Ablenkblechen zur Erhöhung der Energieausbeute aufs Dach setzen. Nur zur Info: einige haben es gemacht. Die haben Energieüberschuß und fahren auch kostenlos Auto, haben kostenlos Strom im Haus und kostenlose Heizung. Kostenlos, bis auf die einmaligen Installationskosten und die Wartung machen die selbst.
Frage: womit fährst Du durch die Gegend?

Schönen Gruß: Karlo
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

pmdmbuster

*
#23
29. Juli 2011, 09:56:33
2-Takter mit 80% Wirkungsgrad.
Geschätzt.

Wir schätzen nicht wir messen.
Das geht so:
Leistung an der Abtriebswelle: P = M * Omega.
Ausgangsleistung: Drehmoment mal Winkelgeschwindigkeit.
Eingangsleistung: Kraftsstoffverbrauch in Liter pro Zeit.
Wie weit ist es bis zum Trogoautoegokraten.

Moderatorenschinder
antiker Gedankenklops
Simulationsesoteriker in Warteschlange

Karlo

*
#24
29. Juli 2011, 12:26:43
kritische Würdigung der Erfindung von Herbert Hüttlin´s (siehe den Link oben) Kugelmotor:
Herr Joachim Fruböse (VDI) schreibt dazu (etwas runterskrollen):
Zitat, letzte Ausführung: "Ein gegenüber dem Hubkolbenmotor höherer Wirkungsgrad ist undenkbar; denn die Reibungsverluste des Kugelmotors sind höher, und die Geometrie des Brennraums schafft eher Nachteile als Vorteile gegenüber einem Raum, der aus Zylinderkopf, Zylinderwand und Kolbenboden besteht und der für den Verbrennungsablauf optimal gestaltet werden kann."
Zitat Ende.
Dieser Aussage schließe ich mich an, obwohl Herbert Hüttlin widersprochen hat.
Die Frage ist: wenn Herr Hüttlin recht haben sollte, ist der Motor für HHO zu gebrauchen?
Hier meine Antwort: ganz klar nein! Warum?: der Hüttlin-Motor läuft nicht ohne einen Kompressor (siehe Hüttlins zugehörigen Patent-Kompressor!). Außerdem ist die komplizierte Kühlung über Öl nicht akzeptabel. Vorgeschaltete Kompressoren jedoch sind zusätzlicher technischer Aufwand mit Wartungsbedarf u. Fehlerquelle, welche Kosten verursacht und darf für HHO nicht zum Einsatz kommen.
Mit Kompressoren versucht man immer wieder lahmen Enten eine höhere Geschwindigkeit einzutrichtern u. grundsätzliche Konstruktionsfehler zu vertuschen. Schade.
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

plus

*
#25
29. Juli 2011, 12:56:19
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

demanef

*
#26
29. Juli 2011, 14:06:23

Vorschlag:
Interessierte sammeln -(PN)
Termin machen - treffen -absprechen - wer kann / macht was.
Nägel machen - die Köpfe können ja später kommen.
Ich würde es klasse finden wenns erstmal dahingehend
einen Anschub gäbe. Von wem ?Wer ?
Gruss demanef




Karlo

*
#27
29. Juli 2011, 15:01:35
Zitat von: demanef, 29. Juli 2011, 14:06:23
Vorschlag:
Interessierte sammeln -(PN)
Termin machen - treffen -absprechen - wer kann / macht was.
Nägel machen - die Köpfe können ja später kommen.
Ich würde es klasse finden wenns erstmal dahingehend
einen Anschub gäbe. Von wem ?Wer ?
Gruss demanef


Danke demanef, gute Idee ... aber:
man benötigt für Ergebnisreiche Treffen auch einen Wissensgleichstand um Ergebnisse erzielen zu können, denn
"wenn man erst einmal Stundenlang nur Wissen austauschen muss, dann ist es für die frustrierend, die schon das Wissen haben!"
Und mir fehlt da noch eine Menge.
Beispiel: welcher Stromerzeuger-Generatortyp mit welcher Leistung soll vom Motor angetrieben werden? Denn: danach richtet sich die Motorauslegung und nicht umgekehrt. Nehmen wir mal die Leistung des Generators vom Dachs Typ NE. Ist ein wassergekühlter Asynchronmotor. Klar: für die Hausstromversorgung.

So, jetzt stellt sich eine ganz wichtige Frage:
Wenn ein kleiner Motor mit nicht passendem Generator und nicht passendem Elektrolyser soviel Geld kostet (oder sogar mehr) wie vernüftig berechnete Geräte, wo alles passt, dann sollten wir doch die techn. Details auf brauchbare Werte bringen und eine "RICHTIGE" Anlage bauen, oder?

Experimente kosten eigentlich in einigen Bereichen zuviel Geld.

Für ein Treffen fühle ich mich noch zu dumm. :(

Also meine heutige Frage: welcher Strom-Erzeugungsgenerator? Danach kann ich erst den Motor auslegen, optimieren.
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

Karlo

*
#28
29. Juli 2011, 15:15:07
informative Links kann man immer gebrauchen für Diskussionen, denn dann muß ja nicht jeder wieder neu rum-googlen:
zu den Stromgeneratoren für Grundlagenwissen vielleicht nicht schlecht:
http://www.energie.ch/antriebsvergleich

da gibt es auch noch weiterführende Unterlagen, welche sich downloaden lassen zum nachlesen, wenn man mal schnell Begriffe erklärt haben möchte;

vielleicht habt Ihr hier das Thema schon längst durch und ich weiß es nicht u. finde es nicht;

worauf ich hinaus will: also nicht nur optimal Strom für die HHO-Erzeugung erzeugen, sondern gleich genug um auch den Haushalt mit entsprechendem Strom versorgen, denn darauf soll es ja hinaus laufen und nicht nur Bastelstunden für Freizeit-Hobby (Entschuldigung wenn das so hart klingt).
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

Karlo

*
#29
29. Juli 2011, 15:34:27
kurze Erläuterung, warum es so wichtig ist für den Motor, welcher Strom-Erzeugungsgenerator zum Einsatz kommt:

Synchron-Generatoren: leichter Anlauf, deshalb auch leichte Beschleunigung und leichter Start des antreibenden Verbrennungsmotors; Nachteil: hohe Kosten (für die Regelung doppelt so teuer, wie für den Generator selbst); hohe Abwärme, welche aber bei Wasserkühlung für die Heizung zu heizzwecken benutzt werden könnte; übliche Laufleistungen mit Garantie der Hersteller: 20000Std/bzw. 10Jahre

Ansychron-Generatoren: da ein Massenprodukt: billig und keine komplizierte Steuerungselektronik erforderlich (deshalb wohl überall im Einsatz); Nachteil: schwerer Anlauf, d. h. der Motor muß eine Hohe Anlaufleistung erbringen mit entsprechend langen Verlustraten; total unterschiedliche Garantieangaben:?? Aber die Eigentümer solcher Aggregate wissen hier bestimmt Beispiele zu nennen.

Müssen wir dafür eine neue Rubrik aufmachen, weil hier O.T. aber für die Motorauslegung wichtig?
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."