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Boxer-2Takter-Gegenkolben-Motor speziell für HHO Selbstbau!

Erstellt von Karlo, 26. Juli 2011, 03:13:07

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#120
18. Februar 2012, 19:48:31
Zitat von: Karlo, 18. Februar 2012, 13:43:32
Moin Thorsten,

da scheint etwas viel durcheinander geraten zu sein.

Grundsätzliche Frage: versuchst Du mit Hilfe von Verbrennungs-Motoren eine Elektrolyse?
Wenn ja: warum dann unter zur Hilfenahme veralteter Technik mit schlechtem Wirkungsgrad?


Moin Johann,

ich fürchte das Tohuwabohu weitet sich immer mehr aus  :o

Ich denke es handelt sich um einen Tippfehler und sollte Thermolyse und nicht Elektrolyse heißen,
in dem Falle lautet meine Antwort ja.

Zitat von: Karlo, 18. Februar 2012, 13:43:32
Kurz gefasst kann aber folgendes gesagt werden zur Gassteuerung: sie ist unabhängig von der jeweiligen Kolbenstellung. Der sog. Vorverdichtungsraum ist besser gesagt ein Spül-Hilfsraum um mal klar zu stellen: es geht hier nicht um die Kompression von HHO sondern um die Spülung der Zylinder, welche eben bei anderen Gegenkolbenmaschinen per Kompressor mit den erwähnten Nachteilen vollzogen wird.


Es findet keine Kompression durch den unteren Stufenkolben statt? Trotz der Auf- und Abbewegung
des Kolbens und somit einer Volumenänderung zwischen UT und OT? Wo kommt der fehlende Raum
bei OT-Stellung her? Oder anders gefragt, wo wird das Gas hinbefördert, es müsste sich ja um einen
Raum handeln dessen Volumen sich im gleichen maße vergrößert wie sich der Vorkompressionsraum/
Vorverdichtungsraum verkleinert.

Warum wird er überhaupt als Vorverdichtungsraum von dir bezeichnet wenn er nicht Verdichtet oder
Komprimiert?

Der sinn des Stufenkolbens erschließt sich einem ja immer weniger.

Wenn es dir bei dem unteren Stufenkolben um die Spülung der Brennräume geht, erlaube mir die Frage
was du aus dem Brennraum Spülen möchtest, den nützlichen heißen Wasserdampf?

Atmosphärische Luft soll dein Motor ja nicht bekommen. Was also bleibt zur Füllung des Zylinders bei
UT-Stellung? Wasserdampf und HHO. Oder herrscht negativer Überdruck im Zylinder?

Wenn du doch beabsichtigst Wasser einzuspritzen, warum willst du dann das vorhandene Wasser,
welches schon in Dampfform vorliegt, erst durch eine Spülung entfernen?

Kann es sein das du mit deinen Gedanken noch viel zu sehr an den herkömmlichen Abläufen mit
fossilen Brennstoffen klammerst?

Dein Abgas ist Wasser - das gleiche Medium welches du als Brennstoff nutzen möchtest.

Zitat von: Karlo, 18. Februar 2012, 13:43:32
Zur Erzeugung von HHO-Gas auf thermolytischem Weg:
Alle Gegenkolbenmaschinen haben einen sehr heißen Kolben dort wo die bereits verbrannten Gase abströmen (weshalb ja das Gegenkolbenprinzip von vielen Mut- und Einfallslos aufgegeben wurde anstatt weiter daran zu arbeiten - und deshalb wiederum der Stufenkolben die Lösung darstellt). Für die Aufspaltung von Wasser (Thermolyse) zeigt sich wiederum ein als Patent angemeldetes Verfahren, welches diese Temperatur nutzt. Darüber hinaus kann durch direktes Einspritzen im Zylinder auf den Auslaßkolben eine Thermolyse erfolgen (Zeitpunkt ist maßgeblich - auch hierzu gibt es bereits ein Patent).
Nach meiner eingehenden Prüfung aller Voraussetzungen (und eine kleine Änderung auf welche ich hier nicht näher öffentlich eingehe) stellt sich nicht mehr die Frage, ob auch ausreichend HHO-Gas für den Antrieb des Motors bei JEDER DREHZAHL auch vorhanden ist.


Der erste Satz ist sehr interessant und aufschlussreich wenn man die zusammenhänge versteht.
Kompression, Spitzentemperatur, Abbrandgeschwindigkeit, Expansion.
Sie sind nicht nur verantwortlich dafür wie viel "Arbeit" auf die Kurbelwelle übertragen werden kann
sondern auch im entscheidenden maße für die höhe der Abgastemperatur.

Je höher die Abgastemperatur umso schlechter wurde die Wärme in Arbeit umgesetzt.

Das liegt jedoch weniger an der verwendeten Technik. Grenzen werden hier durch den Kraftstoff selbst
und dem zur Verbrennung benötigtem Medium Luft gesetzt. Mehr Sauerstoff wäre gut, dummerweise
muss aber auch immer 78% Stickstoff mit Angesaugt und erwärmt werden, die Kompression lässt sich
auch nicht weiter erhöhen um für eine bessere Verdampfung des Kraftstoffes zu sorgen.

     Hat man all diese Probleme mit HHO auch?
     Muss HHO noch verdampft werden um besser zu brennen?
     Brauchen wir zusätzlichen Sauerstoff damit HHO besser verbrennt?
     Müssen die Zylinder gespült werden?
     Führt die Kompression von HHO auch zu einem kälteren Abgas?


Zitat von: Karlo, 18. Februar 2012, 13:43:32
Alle Gegenkolbenmaschinen haben einen sehr heißen Kolben dort wo die bereits verbrannten Gase abströmen … deshalb wiederum der Stufenkolben die Lösung darstellt


Johann - woher die Erkenntnis oder wodurch begründest du das die Abgase bei reinen HHO-Betrieb
genau so heiß sind wie bei Gegenkolbenmotoren mit herkömmlichen Kraftstoffen?

Da du ja nun des öfteren geschrieben hast das der Vorverdichtungsraum (der nicht Verdichtet) zur
Thermolyse benutzt werden soll, wird es ja noch schwieriger mit der Spaltung des Wassers. Keine
Verdichtung = Umgebungsdruck. Verrate mir bitte woher dann die nötige Wärmeenergie kommen soll
um eine Thermolyse zu ermöglichen.

Zitat von: Karlo, 18. Februar 2012, 13:43:32
Für die Aufspaltung von Wasser (Thermolyse) zeigt sich wiederum ein als Patent angemeldetes Verfahren, welches diese Temperatur nutzt. Darüber hinaus kann durch direktes Einspritzen im Zylinder auf den Auslaßkolben eine Thermolyse erfolgen (Zeitpunkt ist maßgeblich - auch hierzu gibt es bereits ein Patent)


Wo ist da die Logik?

Dein Abgas ist Wasserdampf. Er liegt noch mit hoher Enthalpie vor, folglich müsste eine Thermolyse
schon stattfinden. Aber du möchtest den Wasserdampf rausspülen um dann Wasser mit geringerer
Enthalpie auf den Auslasskolben zwecks Thermolyse spritzen?

Wenn dein Auslasskolben so heiß ist, das er eine Thermolyse ermöglicht, hat er wie viel Grad Celsius?
Woher kommt die Wärmemenge?

Patente sind etwas tolles, aber keine Gebetsbücher. Das Prinzip Glaube und Hoffnung hat meiner
Ansicht nach in der Entwicklung von Motoren nichts zu suchen. Was zählt sind fakten. Wenn ein
Motorenkonzept auf einer Hypothese basiert, sollte diese zumindest gut begründet sein und ist dann
sicher auch einen Versuch wert. Wenn mehrere Hypothesen auf andere aufbauen wird es allerdings
verdammt schnell eng. Dein Motorenkonzept baut auf mehrere Hypothesen auf.

Währst du bereit deine Hypothesen etwas zu untermauern?

Oder müssen wir sie bedingungslos Glauben

Gruß Thorsten
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

Karlo

*
#121
27. Februar 2012, 01:32:59
hallo Thorsten,

was beabsichtigst Du hier?
Du schreibst mir:
zuerst: Zitat: "Dein Abgas ist Wasser"
dann:  Zitat: "Dein Abgas ist Wasserdampf"

Also: egal was Du schreibst: Verwirrung von vorn bis hinten. Was soll ich darauf noch antworten?

Auch sind die Angaben/Behauptungen von DEINER SEITE über andere Details sehr merkwürdig:
da Behauptest Du, die Thermolyse wäre erst möglich bei einer Temperatur von weit über 3000°C
wobei ich mir jetzt mal die lächerliche, genaue Zahl nachzusehen einfach spare und bei anderen Quellen
hast Du dazu ganz andere Meinungen.

Ich mache es so und bleibe dabei: vom laufenden Motor wird es erst genaue Daten und auch einen
guten Film geben. Mit Sachverständigen-Gutachten.

Die technischen Details über Einzelheiten werden jetzt hier so lange eben nicht preis gegeben.
Die Geduld wird halt noch strapaziert. Wem es nicht passt, der muss sich ja nicht damit beschäftigen.

Auf jeden Fall kann ich eines verraten: der Motor macht im Detail Fortschritte in der Entwicklung
und wird nicht auf den Prüfstand geschickt um nur 3 Stunden zu laufen. Ist bei der heutigen Technik
mit Simulations-Software auch Gott-Sei-Dank nicht mehr erforderlich. 5 weitere Patente haben sich
bei der Detailentwicklung schon ergeben. Auch schön. Aber: eben noch abwarten. Aber: hier
Verwirrung stiften zu wollen, hält den Motor nicht von der endgültigen Fertigstellung ab.

Zur Beruhigung: niemand muss daran glauben, dass der Motor überhaupt funktioniert. Es ist mir
vollkommen Wurst. Der Stufengegenkolben ist meine Erfindung, die, wie Du selbst sagst, gut ist.
Das ist ja schon mal gut erkannt auch von Dir. Auch für Fossilstoff-Einsparung als Fossilstoffmotor.

Zu den Details des HHO-Antriebes gibt es bereits zahlreiche Patente, welche möglichst nicht berührt
werden sollen, damit letztendlich der Motor in Gänze frei zur Verfügung steht. Und damit es da keine
Probleme mit irgendwelchen Patentrechten gibt, wird eben erst das fertige Konzept weiter offen
gelegt mit einem Schutz für die Details, die ich dann von Fall zu Fall frei gebe und nicht pauschal,
damit eben nicht Scharlatane sich darauf stürzen.

Also: mit Neugierde ist bei mir hier nichts mehr raus zu locken. Ein mal hat ja hier gereicht.

Viel Spaß noch mit HHO:

Johann
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

wernerkolbenring

*
27. Februar 2012, 04:13:41 Letzte Bearbeitung: 27. Februar 2012, 04:19:43 von wernerkolbenring
Hallo Karlo,
Thorsten hat das Prinzip des 2 Takters noch nicht ganz verstanden. Jeder 2 Takter verdichtet zur Spülung vor, üblicherweise im Kurbelwellenraum.
Durch deinen Stufenkolben wird diese Vorverdichtung verlagert und die leidige Zwangsbeimischungsölschmierung durch eine ordentliche Kurbelwellenschmierung umgangen.

Da Vorverdichterkolben und Kompressionskolben eine Einheit sind ergibt sich eine sehr gute Kühlung des Kolbens, vor allem beim Gegenkolbenmotor durch Frischluftkühlung.

Die Genialität liegt im vereinfachen und nicht in der Komplexität. Kompliziert kann jeder bauen, ein kleines Lob an dich vor allem dass du deine Ideen und Arbeiten auch als open source veröffentlichst, meiner Ansicht nach die Zukunft und einzige Möglichkeit den Patentkrieg und resultierende Übervorteilung durch mehr Kapital auszuschalten.

Muss hier aber noch kurz auf Elsbeth hinweisen, der durch seine drallförmige Innenkühlung auf jegliche Wasser oder Luftkühlung verzichten konnte bei gleichzeitig erhöhtem thermischen Wirkungsgrad.

Zu dem von dir prognostizierten Thermolyseeffekt lässt sich wenig sagen, da du dich da noch bedeckt verhälst.

@ 'Thorsten, Thermolyse bei 800° durch Oxyde als Kat ist heut Stand der Technik und liegt somit durchaus in der normalen Kompressionstemperatur eines Diesels.

Karlo, ich hoffe bei deinem angestrebeten Thermolyseverfahren ist dir kein Denkfehler unterlaufen.

Die Thermolyse erfordert eine kontinuierliche Energiezufuhr, hier reicht nicht alleine die Erreichung einer Reaktionstemperatur wie bei einer Zündung, wo dann der Rest innerhalb einer Kettenreaktion abläuft.

Die zur Thermolyse erforderliche Energie durch Druck und Erhitzung entspricht der wieder freiwerdenden Energie nach Zündung, der Energieerhaltungssatz lässt grüßen, wenn nicht ein noch unbekannter Effekt in Wirkung tritt.

Dass Wasser selbst als Treibstoff wirkt der durch eine bestimmte Technik sich dem Wasser entlocken lässt glaube ich nicht, Wasser als Medium zur Nutzung der Raumenergie halte ich für möglich, vorsichtig ausgedrückt.

Als alter Tüftler und 10 jährigen Überlegungen zu Gegenkolbenmotoren noch kurz, Kurbelwelle rausschmeißen und durch einen Lineargenerator ersetzen. Gegengepolt ergibt eine ausreichend exakte synchrone Führung.

Durch die Induktionskräfte müsste der Kolben erst mal in Bewegung ohne weitere Lagerung zentrisch geführt werden. In UT und OT bei Stillstand könnte der Kolben bei entsprechender Hubzahl auf Grund der Massenträgheit zentrisch bleiben. Somit wäre nur zum Start eine Notlaufschicht ( Nicasil oder ähnliches) erforderlich und ansonsten keine Schmierung.

Probleme gibt's bei Permanentmagneten, die schnell ab 100° ihren Magnetismus verlieren.

Elsbeth hatte noch Berechnungen und Versuche angestellt, dass bei entsprechender Innenkühlung und somit auch erhöhtem Wirkungsgrad und geringen thermischen Ausdehnungen auf Kolbenringe durch min. Kolbenspiel verzichtet werden kann.

Führung durch induktive Kräfte und keine Dichtungsverluste auch ohne Kolbenringe gleich null Reibung und Verschleiß.

Hab noch irgendwo die Unterlagen, werd mal suchen.

Gruß Werner

demanef

*
#123
27. Februar 2012, 05:49:36
Hallo zusammen.-

Ich war wegen ElsbettMotor neugierig und hab das gefunden:

http://www.elsbett.com/fileadmin/elsbett/archiv/de/vertrieb/zweitaktmotor.pdf

Gruss Burkhard

Karlo

*
27. Februar 2012, 19:04:21 Letzte Bearbeitung: 27. Februar 2012, 19:08:40 von Karlo
Hallo
vielen Dank für die Reaktionen;
zu dem voraus gesagten darf ich folgendermaßen mal kurz Stellung nehmen:

warum kein Linearmotor:
die Massenbewegungen bei allen Linearmotoren laufen abwechselnd in nur einer Richtung, was bedeutet: Rappelmaschinen, warum auch letztendlich diese Motoren sich allesamt nie durchsetzen konnten.

Zum Elsbett-Diesel-Motor:
zuerst: was ist anders als bei anderen Dieselmotoren? Es ist die Vermeidung, das die Öl-Gase vor und während der Verbrennung die Zylinderwände berühren durch Einspritzung in einer Aushöhlung des Kolbens mit einem Drall der Frischgase, und deshalb Verzicht auf Luft- u. Wasserkühlung.
Dadurch: erhöhte Abgastemperatur und letztendlich deshalb der Verzicht von Elsbett auf den Gegenkolbenmotor, weil man die Kühlung des Kolbens an den Auslassschlitzen nicht in den Griff bekam.

Es ist manchmal, wie wir sehen können, sehr einfach, was eigentlich falsch gemacht wird, auch von genialen Menschen, wie einem Herrn Elsbett, der ja mit an der Entwicklung der Junkers-Gegenkolbenmotoren gearbeitet hat und eigentlich hätte wissen müssen: werden die Zylinder nicht heiß, so wird um genau den gleichen Faktor das Abgas um so heißer. Es wusste es und ging deshalb vom Gegenkolben ab anstatt Änderungen vorzunehmen.

Soll ich noch einmal sagen warum Gegenkolben? Nun gut: da die Kolbenfläche größer ist als die Zylinderfläche bei der Expansion der Gase, ist die Leistung höher als bei allen anderen Motoren. So einfach und simpel, aber immer wieder auch verkannt und missachtet (ob sich der Junkers wohl im Grabe oft gedreht hat, wenn er es erfahren könnte?).

Vielleicht an dieser Stelle ein paar Worte, warum die Stufengegenkolben dann nicht gebaut worden sind? Kurz: ich verstehe es nicht ganz bei den Anwendungen für die Industriemotoren. Für die Automotoren verbot sich der Stufengegenkolbenmotor durch die ungünstige Berechnung für Steuern und Versicherungen, da der nicht zum Arbeitsraum gehörende Ladungs-Vorraum in die Berechnung mit eingeflossen wäre und die Produktion von Stufenkolben und Stufenzylinder aufwändiger ist als die simplen "normalen" Motoren. Außerdem waren Treibstoffe relativ preiswert in vergangenen Jahrzehnten und der Anschaffungspreis für Fahrzeuge war maßgeblich für den Erwerb. Anders gesagt: was interessierte ein Motorenhersteller in der Vergangenheit die laufende Kostenentwicklung des Kunden für den Unterhalt? Nichts.

Ausblick auf die weitere "Entwicklung" des HHO-Stufen-Gegen-Kolben-Motors:
wenn meine Zeit es zulässt berichte ich hier über die doppelte "Kreuzladung" durch beide Stufenseiten (Ein- UND Auslass-Seite) unter getrennter Gaszuführung, also Wasserstoff und Sauerstoff getrennt zugeführt mit 3 Ladestufen ohne Zuhilfenahme von Pumpen, damit die volle Energie in die Energieerzeugung geht und nicht ungenutzt in die Umwelt und Nebenaggregate  ;D.   

Ihr seht also: der Motor bietet sehr viele Entwicklungsmöglichkeiten. Fassen wir es an.

Schönen Gruß an ALLE Interessenten: Johann

„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

plus

*
#125
01. März 2012, 00:40:34
Zitat von: wernerkolbenring, 27. Februar 2012, 04:13:41
Hallo Karlo,
Thorsten hat das Prinzip des 2 Takters noch nicht ganz verstanden. Jeder 2 Takter verdichtet zur Spülung vor, üblicherweise im Kurbelwellenraum.
Durch deinen Stufenkolben wird diese Vorverdichtung verlagert und die leidige Zwangsbeimischungsölschmierung durch eine ordentliche Kurbelwellenschmierung umgangen.


Hallo Werner, da mach dir mal keine sorgen.
Das Problem ist vielmehr das ich das Prinzip des Zweitakters zu gut kenne. Hättest du Karlos
und meine Beiträge etwas aufmerksamer gelesen, wäre dir nicht entgangen das er von einer
Thermolyse im Vorverdichtungsraum, der im übrigen nichts Verdichtet nach aussagen von Karlo,
sprach. Die völlig sinnwidrig ist.

Kann es sein das ihr dinge einzeln betrachtet und die folgen außer acht lasst?

Thermolyse ist ja schön und gut, aber wie bitteschön wollt ihr die so eben gespaltenen
Moleküle dazu überreden nicht direkt wieder zu rekombinieren?
Wünschenswert kann sie im Vorverdichtungsraum wohl kaum sein, es sei denn man möchte
sein Werk schnell und effektiv zerstören.

Zitat von: wernerkolbenring, 27. Februar 2012, 04:13:41
Da Vorverdichterkolben und Kompressionskolben eine Einheit sind ergibt sich eine sehr gute Kühlung des Kolbens, vor allem beim Gegenkolbenmotor durch Frischluftkühlung.


Und wieder erwischt beim flüchtigen lesen. Es soll auch eine Thermolyse durch aufspritzen von
Wasser auf den Kolbenboden erzielt werden, Zitat:

Zitat von: Karlo, 18. Februar 2012, 13:43:32
Zur Erzeugung von HHO-Gas auf thermolytischem Weg:
Alle Gegenkolbenmaschinen haben einen sehr heißen Kolben dort wo die bereits verbrannten Gase abströmen (weshalb ja das Gegenkolbenprinzip von vielen Mut- und Einfallslos aufgegeben wurde anstatt weiter daran zu arbeiten - und deshalb wiederum der Stufenkolben die Lösung darstellt). Für die Aufspaltung von Wasser (Thermolyse) zeigt sich wiederum ein als Patent angemeldetes Verfahren, welches diese Temperatur nutzt. Darüber hinaus kann durch direktes Einspritzen im Zylinder auf den Auslaßkolben eine Thermolyse erfolgen (Zeitpunkt ist maßgeblich - auch hierzu gibt es bereits ein Patent).
Nach meiner eingehenden Prüfung aller Voraussetzungen (und eine kleine Änderung auf welche ich hier nicht näher öffentlich eingehe) stellt sich nicht mehr die Frage, ob auch ausreichend HHO-Gas für den Antrieb des Motors bei JEDER DREHZAHL auch vorhanden ist.


Ein Widerspruch oder etwa nicht, einerseits soll die hohe Temperatur des Auslasskolbens für die
Thermolyse genutzt werden, andererseits wird die gute Kühlwirkung gelobt und hervorgehoben.
Vielleicht sind meine Kenntnisse über Verbrennungsmaschinen wirklich zu mangelhaft um zu
verstehen wie ein Motor effizient mit allen möglichen Kraftstoffen und gleichzeitig mit gut
gekühlten heißen Kolben laufen kann.

Der bitte um Aufklärung wird hier leider nicht nachgekommen. Das steht natürlich jedem
Entwickler frei, das akzeptiere und respektiere ich.

Zitat von: wernerkolbenring, 27. Februar 2012, 04:13:41
@ 'Thorsten, Thermolyse bei 800° durch Oxyde als Kat ist heut Stand der Technik und liegt somit durchaus in der normalen Kompressionstemperatur eines Diesels.


Stand der Technik ist Thermolyse bei Zimmertemperaturen mein lieber Werner.
Na und kann ich da nur sagen. Die Zeit ist knapp, nicht nur bei jedem von uns, sondern
insbesondere zwischen den einzelnen Takten eines Motors. Entscheidend ist also die Quantität
einer Thermolyse. Katalytische Beschichtung der Kolben und Zylinderlaufflächen reicht in diesem
Falle nicht, der Faktor Zeit spielt hier nicht mit, die empirische Arrhenius-Gleichung macht euch
da einen Strich durch die Rechnung.

Vielleicht ist dir aber auch nur entgangen das Karlo einen Vielstoffmotor entwickeln möchte, der
unter anderem auch mit HHO und sogar nur mit Wasser laufen können soll.
Quasi eine Eierlegendevollmilchsau die zusätzlich zwei mal am Tag geschoren werden kann
wenn sie sich nicht gerade selbst reproduziert.

Ehrlich gesagt fing es vielversprechend an, inzwischen macht es mir eher den Eindruck eines
undurchdachten und wildes Durcheinanderschmeißens nach dem Moto: Das beste von allem
ordentlich verrühren-Motorenkonzeptes. Bin gespannt was noch alles kommt.
Nicht an Schimpfereien wegen meines Kommentares, viel mehr was der Motor noch alles
können und an Technologien vereinen soll.

Gruß und viel Erfolg wünschend
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

Karlo

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#126
01. März 2012, 01:39:38
guten Tag Thorsten,

zu deiner Anmerkung: "Vielleicht ist dir aber auch nur entgangen das Karlo einen Vielstoffmotor entwickeln möchte, der
unter anderem auch mit HHO und sogar nur mit Wasser laufen können soll.
Quasi eine Eierlegendevollmilchsau die zusätzlich zwei mal am Tag geschoren werden kann
wenn sie sich nicht gerade selbst reproduziert." darf ich mal folgendes sagen:

leider geht es überhaupt nicht (auch wenn es noch so reizvoll ist) einen Vielstoffmotor auch so hin zu bekommen, dass eine Thermolyse auch noch einsetzbar ist. Der Aufbau des Zylinders etc. p.p. gestalten sich total unterschiedlich, von den Steuerungen mal ganz abgesehen. Natürlich reizt so was schon, erst einmal nur z. B. den Motor als Diesel laufen zu lassen, aber so etwas gibt es schon und ein anderer Erfinder hat es sogar geschaft, den Gegenkolbenmotor zum 4-Takter um zu modeln. Eigentlich blödsinn, aber man sieht: das Gegenkolbenprinzip bietet halt viele Möglichkeiten. Womit ich leider etwas vom Thema ab bin, aber um nur auf zu zeigen: Technik vom Grundprinzip, wenn man denn überhaupt Kolbenmaschinen einsetzen will, die immer noch unübertroffen ist, es sei denn: die Herstellung der Ringkolbenmaschinen, wo auch die Kolben gegeneinander laufen, wird einfacher und preiswerter. Die Russen machen das schon für eine E-Motor-Pkw und da dient der Motor als Reichweitenverlängerer anstatt einem schweren Akku-Stapel, der bei siebirischen Temperaturen nicht sinnvoll ist.

Noch mal kurz zurück zu dem Stufen-Gegenkolben-Motor: die Einspritzung erfolgt auf verschiedenen Wegen mehrfach. Die Ladung des Motors ebenfalls. Es ist halt nicht mit ein paar Worten hier so leicht gesagt. Wenn die entsprechenden Materialien verbaut sind und die Steuerungstechnik optimiert ist, die zur Anwendung kommen sollen, so werden wir ja sehen, was passiert. Und in der Ringkolbenmaschine als auch den anderen Entwicklungen sehe ich eine Ergänzung der Entwicklung zur Einsparung von fossilen Stoffen. Nur eines kann ich bei meinem Motor leider nicht: auch noch zusätzlich fossile Stoffe mit einführen. Leider. Entweder, oder. Nicht beides. Dafür ist das Konzept z. Zt. nicht ausgelegt.

Wir werden sehen. Danke für die guten Wünsche: Johann
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

zeitistgeld

*
#127
11. März 2012, 17:24:41
Da war im Oktober 2011 ein User-Treffen zum Selbstbau von HHO Blockheizkraftwerken. Wo und wie kann man davon erfahren um in Zukunft daran teilnehmen zu können?. Ich werke auch schon seit einiger Zeit mit Elekrolysezellen herum mit dem Ziel einmal ein BHKW damit betreiben zu können. Die Elektrolysezellen stehen zwar und funktionieren auch, aber ansonst komme ich nicht recht weiter. Wer kann mir da mit Kontakten helfen.
Zeitistgeld

Karlo

*
#128
28. März 2012, 00:38:02
Es geht, wie versprochen, immer weiter.
So, jetzt nähern wir uns mal der Power, die lange ersehnt wurde. Optimierung der Thermolyse. Der Zylinder ist ein Innenrippenrohr mit Gegenströmkanälen und Rollenventilen. Dadurch wird erreicht: keine Überhitzung der Zylinderinnenwandung und gleichzeitige Ausnutzung der Brennraum-Temperatur. Die Zündung sitzt jetzt mittig auf den Kolben (!). Es wird dem Motor über Rolleneinlaßventil bereits HHO zugeführt und außerdem mittig im Zylinder zusätzlich vorgeheizter Wasserdampf eingespritzt wird. Die Plasmazündung erfolgt direkt zwischen beiden Kolben. Das Motorenstartmodul habe ich hier bei der angefügten Skizze mal rausgenommen, damit es nicht für andere Motoren "mißbraucht" wird, denn es kann damit sofort der Motor ohne Strom hochgefahren werden. Später mehr dazu. Zu den einzelnen eingefügten Zahlen können ja derweil Fragen gestellt werden. Bis dahin:

Johann
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

Karlo

*
#129
28. März 2012, 11:14:26
Ich selbst hatte oft enorme Schwierigkeiten diese Seiten hier wiederzufinden.
Deshalb möchte ich die Diskussion u. Infos darüber unter der leicht
aufzufindenden Seite:
http://www.overunity.de/1392/thermolyse-hho-motor-ohne-elektrolyse/msg26999/#new
fortsetzen, obwohl hier bereits über 17000 klicks erfolgt sind.

Mittlerweile hat sich herausgestellt, das es nicht sinnvoll ist, für
Verbrennungsmotoren Kolben und Zylinder für die Thermolyse
aus Serienprodukten zusammen zu stellen, bzw. gar selbst fertigen
zu wollen. Es gibt zwar geeignete Kurbelwellengehäuse, aber das
wär es dann auch schon. Schönen Gruß: Johann
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

free4all

*
#130
18. April 2012, 12:00:35
Hallo Zusammen,

ist ja nett das hier auch ein eigener Motor entwickelt wird, aber alles irgendwie und irgendwo nicht so öffentlich da es Patentüberscheidungen oder Verletztungen geben könnte oder wird.
Alles irgendwie nur halbgar.

Ich verweise euch auf den WILERK-Motor welcher sogar schon gelaufen ist, allerdings noch nicht mit wasser, was er aber auch durch Thermolyse machen soll. Hier wird an den technischen
details gearbeitet, da es wohl sehr hohe anforderungen an die benutzen Werkstoffe , bei Drehzahlen bis zu 40.000 u/min , gibt

Hier könnt ihr die Patentschrift zu dem Motor einsehen : http://www.patent-de.com/20090604/DE102007049456A1.html .

grüße


blablub

*
#131
22. April 2012, 13:37:16
Mal Klartext zu diesem Motor:

Das Ziel soll sein: Der Motor soll mit HHO betrieben werden und einen Wirkungsgrad von 80% aufweisen.

Mal ne Frage dazu:

Nach Carnot berechnet sich der Wirkungsgrad einer Wärmekraftmaschine mit 1500 Grad Temperaturdifferenz so:

n = 1  - (100 + 273,15 / 1600 + 273,15) = 0,80

Verstehe ich das richtig, dass die HHO-Thermolyse dazu da ist, um das System mit einer endothermen Reaktion (Wasserspaltung durch Thermolyse) "chemisch" zu kühlen (denn die Thermolyse verbraucht ja Energie), um damit die Temperaturdifferenz hinzukriegen?

Der angenehme Nebeneffekt ist ja dabei, dass das Abfallprodukt aus dieser Thermolyse wieder als Brennstoff eingespeist werden kann (für spätere Arbeitstakte).

Es wird also nirgends Freie Energie gezogen, sondern es handelt sich um eine reine Optimierung eines thermodynamischen Prozesses, der sich dem Carnot-Wirkungsgrad annähert.

Richtig?

Karlo

*
#132
25. April 2012, 03:40:08
Zitat von: blablub, 22. April 2012, 13:37:16
Mal Klartext zu diesem Motor:
Das Ziel soll sein: Der Motor soll mit HHO betrieben werden und einen Wirkungsgrad von 80% aufweisen.
Mal ne Frage dazu:
Nach Carnot berechnet sich der Wirkungsgrad einer Wärmekraftmaschine mit 1500 Grad Temperaturdifferenz so:
n = 1  - (100 + 273,15 / 1600 + 273,15) = 0,80
Verstehe ich das richtig, dass die HHO-Thermolyse dazu da ist, um das System mit einer endothermen Reaktion (Wasserspaltung durch Thermolyse) "chemisch" zu kühlen (denn die Thermolyse verbraucht ja Energie), um damit die Temperaturdifferenz hinzukriegen?
Der angenehme Nebeneffekt ist ja dabei, dass das Abfallprodukt aus dieser Thermolyse wieder als Brennstoff eingespeist werden kann (für spätere Arbeitstakte).
Es wird also nirgends Freie Energie gezogen, sondern es handelt sich um eine reine Optimierung eines thermodynamischen Prozesses, der sich dem Carnot-Wirkungsgrad annähert.
Richtig?


hallo bluber oder Johannes Güntert = Alias: Tachy_, Alias Hans Knickerbusch etc., wo und wie die Frage ständig wiederholen?  Der Faden hier ist beendet.
„Alle sagten, es sei unmöglich; da kam einer,
der wusste von nichts und tat es einfach."

blablub

*
#133
10. Mai 2012, 00:06:42
Ich stehe zu meinen Aussagen und meiner Meinung. Dass der Realname zu Tachy passt, ist keine Kunst und seit Jahrzehnten im Netz sowieso kein Geheimnis mehr.

Wenn Du aber vermutest, ich würde unter dem Namen "Hans Knickerbusch" das Blog "Esoterische Warnwelten" verfassen, bist Du schief gewickelt. Aber dazu braucht es ja Kombinationsgabe, um das zu erkennen.