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Rosch Auftriebskraftwerk Gaia Auftriebs-Kraftwerk - wie es funktioniert

Erstellt von hartiberlin, 19. September 2014, 21:54:43

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

aundj

*
#2355
27. April 2015, 23:26:14
Kommentar # 333

am 27. April 2015 um 10:13 - Direktlink - Antworten

Könnte mich evtl. jemand im Bereich Kassel mitnehmen?
Tag wählbar. Zusteigen möglich an Rasthof.
Ansonsten klappt es leider nicht.

Gruß

PS:

Benutzer insgesamt: (2448)
"Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden." Horst Seehofer

hartiberlin

*
#2356
27. April 2015, 23:31:59
Übrigens der LiveStream läuft immer noch von Gaia,
auch jetzt in der Nacht !
Habe mal gegoogelt, ob es da ein Time Limit für die Länge gibt,
aber anscheinend nicht, im Gegensatz zu den Google Hangouts on Air,
wo es ein Zeit-Limit von maximal 8 Stunden pro Hangout gibt.

Bin mal gespannt, ob nach dem Event das Livestreaming dann auch als
recordeter Film auf Youtube steht oder ob die das dann Löschen...
Dann könnte man mal schnell hin und herspulen und sehen,
ob man noch Besucher sehen kann oder erkennen kann, wieviele
Vorführungen insgesamt waren...
Naja, egal...rein rechnerisch kann es einfach nicht funktionieren...
Schade, dass heute keine neuen Leute weitere Bilder oder Videos
gepostet haben...
Sind wohl wirklich nicht viele Leute hingegangen.....

hartiberlin

*
#2357
27. April 2015, 23:38:41
Hier nochmal ein Vergleich von 2 Usern aus dem anderen Forum:
http://www.allmystery.de/themen/gw113123-962#id14206069
DevNulll schrieb:

Hallo Leute. Bitte mal meine Rechnung reviewen:

Volumen der Röhre mit 0,5m Durchmesser und 5m Höhe: ~1000l
Volumen der Luftmenge in den Auftriebskörper: max 250l
==> Auftriebskraft: max. 2500N
==> Für 5000W Leistung sind also 2m/s Geschwindigkeit notwendig, was aufgrund der Reibungskräfte im Wasser unmöglich scheint.

http://www.allmystery.de/themen/gw113123-962#id14206125
uatu antwortete:
@DevNulll: Korrekt. Die tatsächliche Auftriebskraft dürfte allerdings noch erheblich niedriger liegen. Es handelt sich wahrscheinlich um die gleichen Auftriebsbehälter wie bei der 2-m-Anlage, von denen wir wissen, dass sie ein Nutzvolumen von ca. 3 Litern haben. Bei 18 aktiven Behältern ergibt das eine verdrängte Wassermasse von ca. 54 kg, und eine Auftriebskraft von ca. 530 N. Für 5 kW wäre also eine Umlaufgeschwindigkeit von ca. 9,4 m/s notwendig, was natürlich ein völlig absurder Wert ist.

Die tatsächliche Umlaufgeschwindigkeit dürfte wahrscheinlich wie bei den bekannten Anlagen in der Grössenordnung von 6 cm/s = 0,06 m/s liegen, was einer mechanischen Ausgangsleistung von ca. 32 W entspricht.

hartiberlin

*
#2358
27. April 2015, 23:43:36
Hier die Aussage eines pensionierten Maschinenbauers bezüglich des Drehmomentes
bei 5 KWatt !
http://www.allmystery.de/themen/gw113123-961#id14205836

Hallo Leute,

ich beobachte dieses Forum nun seit ein paar Tagen wenn mir fad ist um mich etwas aufzuheitern. Ich hab noch nie ein Forum gesehen wo in diesem Tempo Beiträge reinrasseln, faszinierend mit welchem Eifer hier gepostet wird, zu einem Thema, wo man eigentlich gar kein Wort darüber verlieren bräuchte. Da sich einige Diskussionsteilnehmer doch nicht so sicher sind, ob das AuKW nicht doch funktionieren könnte, muss ich auch einmal meinen Senf dazu geben.
Vorerst zu meiner Person: ich bin pensionierter Maschinenbauer, habe mein ganzes Berufsleben mit Antriebstechnik zu tun gehabt und bilde mir ein, ein bisserl was davon zu verstehen. Und nun sehe ich da Bilder von einem "Auftriebskraftwerk" das 4,8 kW überschüssige Leistung bringen soll und man sieht nur eine 5 Meter hohe Röhre mit einem Deckel obendrauf (der anscheinend nur draufgelegt ist) und da oben ein paar Geräte, Generator und Kompressor angeblich. OK, ich will mich nicht in Mutmassungen verlieren ob das überhaupt funktionieren kann, das habt ihr eh schon seit Tagen bis zum Umfallen gemacht.
Aber nehmen wir doch einmal an dass die Sache an sich funktioniert, also dieses Becherwerk-artige Gebilde bringt an der oberen Umlenkkwelle so in der Grössenordnung um 5 kW (die Kompressorleistung weiss ich ja nicht, aber ein paar 100 Watt sollten es ja sein angeblich). Also rechnen wir nur grössenordnungsmässig, wir brauchen hier nicht Erbsen zählen. Die Drehzahl an der oberen Umlenkwelle wo ja die Leistung abgegeben wird ist sehr klein wie aus diversen Videos zu sehen ist, ich schätze mal 2 U/min. So damit können wir schon das Drehmoment an der Welle berechnen: Mt = 5/2*9550 = 23850 Nm. Herrgott das ist aber nicht gerade wenig! So jetzt rechnen wir uns aus welchen Wellendurchmesser wir dazu brauchen. Ich mach das für euch, wer noch ein bisschen sattelfest in Mechanik ist wird die Rechnung betätigen können: Nur rein auf Torsion gerechnet, mit bestem Werkstoff komme ich auf 75 mm Durchmesser. Habt ihr schon einmal einen Lagerbock für ein 75er oder 80er Lager gesehen, und da müssten 2 davon in dem 500er Röhrl drin sein und dazwischen noch die Auftriebskörper??
Und dann diese netten Geräte da oben auf der Abdeckplatte. Das Getriebe müsste ca. 4stufig sein um eine halbwegs ordentliche Drehzahl des Generators zu bekommen und eine Grössenordnung, dass die Röhre unter dem Gewicht der Getriebe-Generator-Einheit wahrscheinlich zusammenbrechen würde. Auf gar keinen Fall ist dieses Spielzeug da oben geeignet, diese Drehmomente zu übertragen. Meiner Meinung erübrigt sich daher jede weitere Diskussion ob es nicht doch irgendwie funktionieren könnte. Die machen einfach ein verwirrendes Schaltbild und einen Kabelsalat, dass sich keiner auskennen kann. Die Stromzuführung zum Kompressor werden sie schon irgendwie verstecken und die Messgeräte zeigen irgendwas an, was kein Mensch kontrollieren kann und das wars.
Ich bezweifle, dass in dem Rohr überhaupt ein Becherwerk läuft, vielleicht nur irgendein Werkl das ein bisschen klappert, kanns ja eh keiner überprüfen.
So, jetzt diskutiert weiter, damit es wieder was zu lachen gibt!

hartiberlin

*
28. April 2015, 05:07:10 Letzte Bearbeitung: 28. April 2015, 05:09:11 von hartiberlin
@Fess,
user uatu bei allmystery hat Deinen Beitrag wie folgt beantwortet,
http://www.allmystery.de/themen/gw113123-966#id14207051
wobei ich zu den Perpetuum Mobiles
der 2. Art, die dem 2. "Hauptsatz" widersprechen anderer Meinung bin, aber egal, hier erstmal seine Meinung.
(Der 2. Hauptsatz ist halt kein Gesetz sondern nur ein Erfahrungswert, nur der 1. Hauptsatz ist ein Gesetz.)

@Fess bei overunity.de: In Deinen Beispielen ist -- was auch gar nicht anders sein kann -- die Ausgangsenergie mit hohem Exergieniveau (die im 3. Schritt erzeugt wird) stets deutlich geringer als die Eingangsenergie (die ebenfalls ein hohes Exergieniveau haben muss). Bezogen auf Energie mit hohem Exergieniveau -- und das ist das, was wirklich interessant ist! -- produziert das Verfahren also zunächst einen Verlust. Dafür ergibt sich allerdings zusätzliche Wärmeenergie, und zwar tatsächlich mehr, als an Eingangsenergie aufgewendet wurde (das ist das Wärmepumpen-Prinzip).

Diese Wärmeenergie lässt sich jedoch bedingt durch den Carnot-Wirkungsgrad nur sehr eingeschränkt in Energie mit hohem Exergieniveau umwandeln. Mir fehlt die Zeit, um Deine Berechnungen im einzelnen zu überprüfen, aber zumindest die erste Rechnung (1 m3 Luft auf 5 bar (abs) komprimieren) sieht beim groben Drübersehen ok aus. Auf Basis Deiner Werte ergibt sich folgende Energiebilanz (ohne Berücksichtigung der Abkühlung der Umgebung):

Eingangsenergie mit hoher Exergie (z.B. el. Strom): 41 Wh
Ausgangsenergie in Form von Wärme bei ca. 464 K: 41 Wh
Ausgangsenergie mit hoher Exergie (z.B. el. Strom): 20 Wh

Bezogen auf die Energie mit hoher Exergie -- um die es eigentlich geht -- ergibt sich also zunächst ein Verlust von 21 Wh. Das Verfahren erzeugt 41 Wh Wärmenenergie aus effektiv 21 Wh Energie mit hoher Exergie, was ungefähr einem COP von 2, und damit einer mässigen Wärmepumpe entspricht. Versucht man nun, die 41 Wh Wärme ebenfalls in Energie mit hoher Exergie (z.B. el. Strom) umzuwandeln, ergibt sich idealisiert durch den Carnot-Wirkungsgrad -- was sich in keiner Weise umgehen lässt -- folgendes:

Ehohe_exergie = Ewärme * (1- Tkalt/ Theiss) = 41 Wh * (1 - 293 K / 464 K) = 41 Wh * ca. 0,37 = ca. 15 Wh

Das Resultat ist also geringer als die effektive Eingangsenergie mit hoher Exergie (21 Wh), d.h. das Verfahren erzeugt in Bezug auf Energie mit hoher Exergie in jedem Fall Verlust. Das ist grundsätzlich so, und daran lässt sich auch nichts ändern. Es ist unmöglich, mit einem Verfahren dieser Art Netto-Energie mit hohem Exergieniveau (z.B. el. Strom) zu gewinnen. Ergibt sich bei einer Berechnung etwas anderes, liegt -- wie ich schon mal erwähnte -- mit Sicherheit entweder ein Denk- oder ein Rechenfehler vor.

Bei der zweiten Rechnung
http://www.overunity.de/1797/rosch-auftriebskraftwerk-gaia-auftriebs-kraftwerk-wie-es-funktioniert/msg40099/#msg40099
ist die resultierende Wärmeenergie falsch berechnet, und deshalb viel zu hoch.

Das einzige, was man mit einem Verfahren dieser Art gewinnen kann, ist Wärme (was einer gewöhnlichen Wärmepumpe entspricht). Ein Gewinn an Netto-Energie mit hohem Exergieniveau wäre ein Perpetuum Mobile der zweiten Art, was genauso wenig möglich ist wie eines der ersten Art. Es gibt in dieser Hinsicht keine "Lücke" in der Thermodynamik, weshalb es sinnlos ist, sich weiter damit zu beschäftigen. Aus Zeitgründen kann ich auf weitere Beiträge zu diesem Thema nicht eingehen.

StarFire

*
#2360
28. April 2015, 11:44:21
bislang gehen alle Berechnungen davon aus, dass alle Auftriebskörper immer mit 100% Luft gefüllt
also alles Wasser verdrängt wurde. Das geht aber nicht, ohne dass man Luftüberschuss einbringt.
In den Videos ist klar zu sehen, dass beim Aufsteigen keine Luft aussprudelt. Das bedeutet aber
dass nur teilweise der Auftriebskörper mit komprimierter Luft gefüllt sein kann (max. 75%).
Beim Austeigen dehnt sich die Luft dann bis max 100% Füllung aus. Das bedeutet aber, dass
unten max. 75% (bei 0.5Bar) und oben erst 100% also im mittel nur 82.5% der max. möglichen
Auftriebsleistung erreicht werden kann.
Das wird um so schlechter, je höher der Druck zum Ausblasen wird. Bei einem 10-Meter-AuKw
wären das schon nur mehr die halbe Füllmenge unten (50%) und damit nur eine erreichbare
mittlere Leistung von 50%. u.s.w. Sofern man nicht endlos Druckluft verballern willl/kann.
Das aber kann man auch nicht, den die aufsteigende austretende Luft würde die Umgebung
der Auftriebskörper in einen Luftblasenschleier hüllen und damit die Dichte (=Auftrieb)
des umgebenden Mediums deutlich reduzieren, also wieder Verluste ohne Ende...


stratos57

*
28. April 2015, 12:55:34 Letzte Bearbeitung: 28. April 2015, 12:59:50 von stratos57
Zitat von: StarFire, 28. April 2015, 11:44:21
bislang gehen alle Berechnungen davon aus, dass alle Auftriebskörper immer mit 100% Luft gefüllt
also alles Wasser verdrängt wurde.

Hmm, was Du dann weiter schreibst, ist ja richtig, aber der Effekt wird doch eigentlich in allen Rechnungen berücksichtigt?
Nochmal der Verweis auf die Berechnung von Herrn Bruggmüller:
http://gaia.ws1.eu/files/Wirkungsgrad_eines_Auftriebskraftwerks_pb.pdf
Nur wenn man den Behälter unten NICHT vollständig füllt, kommt man überhaupt - bestenfalls - auf eine Nullsumme Output=Input.
Sobald Luft aus dem Behälter herausblubbern würde, hätte man sofort einen Auftriebsverlust und damit einen Verlust an Output.
Zum Vergleich könnte man ein normales oberschlächtiges Wasserrad nehmen. Die Leistung hängt dabei von der Wassermenge pro Sekunde und der Höhe ab -und es darf natürlich kein Wasser dabei "verloren" gehen.  Hier beim Aukw ist es ähnlich, die erzielbare Leistung hängt von der eingebrachten Luftmenge pro Sekunde und der Höhe ab, nur ist die Berechnung der Leistung etwas komplizierter, weil sich die Luft beim Aufsteigen eben ausdehnt (hier im Thread ist irgendwo ein schönes Diagramm der erzielbaren Leistung von "uatu" dazu). Aber die Luft muss beim Aufstieg in den Behältern bleiben.
Gruß, stratos57
PS: Hier der Link zur Grafik von "uatu":
http://www.allmystery.de/themen/gw113123-795#id13989563

StarFire

*
#2362
28. April 2015, 13:45:20
@stratos57
Ja, hab ich gelesen. Ich wollte nur klar festhalten, dass man NIE
von allen Auftriebskörpern die volle Auftriebskraft annehmen darf.
Der Wirkungsgrad der Anlage wird immer schlechter, je höher
(=mehr Luftdruck) man benötigt um das Wasser zu verdrängen.

Es zählt halt tatsächlich nur die verdrängte Wassermenge,
nicht aber der Druck der eingebrachten Luft. Deswegen kommt man
m.E. eben nie auf das Nullsummenspiel Input==Output.
Bei z.B. einem Bar Überdruck wird eben bei 10 Meter Wassersäule
(als Beispiel) eben auch nur der halbe Auftrieb erzeugt, da man den Behälter nur zu 50%
füllen kann. Erst ganz oben wird dieser Auftriebskörper
dann seinen vollen Auftrieb erreichen, wenn wich die Luft auf 100% ausgedehnt hat.

Auch aus diesem Grund kann ein Aufbau wie beschrieben
nur einen Wirkungsgrad weit unter 100% haben.
Nochmal: Die Auftriebskraft ist ausschließlich von der Masse (!) des
verdrängten Wasser abhängig - von Nebeneffekten wie
Temp./Reibung/Verwirbelungen usw. jetzt mal abgesehen.

Aber im Grundtenor denke ich sind wir eh auf einer Wellenlänge ;-)



hartiberlin

*
28. April 2015, 13:57:39 Letzte Bearbeitung: 28. April 2015, 14:39:52 von hartiberlin
Hallo an Alle,
gestern war wohl der Norweger Ronny Korsberg in Spich und er hat endlich mal ein Video aufgenommen
und ein Interview mit Sterling Allan gemacht..

Hier die Berichterstattung von Sterling:

http://pesn.com/2015/04/28/9602613_Ronny-Korsberg_is-very-confident_Rosch-KPP-GAIA-AuKW_is-real/

Hier das Video, das Sterling aus den Sachen von Ronny zusammengeschnitten hat:

https://www.youtube.com/watch?v=kIjTw-jLE9I

Hier ist das Interview, dass ich mir gerade anhöre:

http://www.pureenergysystems.com/news/2015/04/28/9602613_Ronny-Korsberg_is-very-confident_Rosch-KPP-GAIA-AuKW_is-real/ronny778898_2015-04-27_16-03-00.mp3

Da hat Ronny aber behauptet, dass das Demo Modell in Klagenfurt über 8 Stunden gelaufen ist,
das stimmt natürlich nicht, denn zwischen den kuzen 15 bis 20 Minuten Demos wurde es immer ausgeschaltet...

Die längste Zeit nach meiner Information war wirklich die Vorführung in Bregenz, wo ich auch da war,
wo es 2 Stunden lief.
Ich weiss allerdings nicht mehr genau, wie lange es damals in Kuchl gelaufen sein soll...
leider gibt es da nur eine Aussage von Robert Albrecht, die noch niemand anderes bestätigt hat..
muss nochmal nachschauen, was er gesagt hatte...

Anyway, hier noch die Fotos von Ronny in einem ZIP File:

http://pesn.com/2015/04/28/9602613_Ronny-Korsberg_is-very-confident_Rosch-KPP-GAIA-AuKW_is-real/Ronny-Korsberg.zip

Auch interessant ist, dass an der 2. 5 Meter Röhre noch nichts gemacht wurde und auch die 100 KW Röhre
da noch unbearbeitet in der Ecke rumliegt...

Das heisst also, wenn Gaia das 5 KW Modell selber mal in Österreich testen will, dann
müssten sie das jetzige 5 Meter Modell da abbauen und nach Österreich verschiffen.
Auch nicht so einfach...

Auch dass Reuter gesagt hat, dass nach dem 6.5.2015 das AuKW woanders "hingemoved" wird
deutet darauf hin und dass sich die Leute aber schon bis zum 6.5.2015 entscheiden müssen,
ob sie es nun kaufen wollen, ist ne ziemliche Frechheit für alle Gaia Vorbesteller, die keine
Zeit oder keine Lust haben , extra nach SPich zu fahren und denen man vorher versprochen hatte,
dass sie es erstmal selber bei Gaia in Österreich sehen können, bevor sie sich endgültig entscheiden...

Gruss, Stefan.

hartiberlin

*
#2364
28. April 2015, 14:30:35
Jetzt hat Rosch gerade ein neues Bild von dem Drehstromzähler von dem Rosch Gebäude gepostet,
der nur 3 KWatt Differenz anzeigt. SIe schreiben:


Gestern kam eine Frage auf.

Es wurde gefragt, ob wir kontrolliert hätten, ob unsere Stromproduktion mit dem Verbrauch von ROSCH in Zusammenhang steht.
Daraufhin haben wir am Abend die Zählerstände fotografiert und heute morgen ein zweites Foto von beiden Zählern gemacht.
Während am Serienmuster über 70 kWh erzeugt wurden, zeigt der ROSCH Zähler lediglich einen Verbrauch von ca. 3 kW in der gleichen Zeit. Wir sehen mit den Fotos die Frage als beantwortet an.

hartiberlin

*
28. April 2015, 14:51:00 Letzte Bearbeitung: 28. April 2015, 15:03:37 von hartiberlin
Hmm, fällt Euch auch was auf zu dem neuen Zählervergleichsbild ?

Das sind die Uhrzeiten jeweils nur immer eine Minute unterschiedlich zw.
Werksgelände Zähler und AuKW Zähler !

So wie es bis jetzt aus den Bildern der Halle zu erkennen war, befindet sich kein Zähler von der Halle
direkt in der Nähe vom AuKW.
D.H. die müssten in unter 1 Minute von der grossen Halle irgendwie in die anderen Räume da in Spich geflitzt sein,
um die beiden Aufnahmen zu machen...Da muss aber einer richtig "Fersengeld" gegeben haben !
War das wieder unser MacSerbien-Gyver ?
Da das Gelände und die Halle da ziemlich gross sind, schon eine Meisterleistung, incl. Scharfstellen der Kamera
und Danebenhalten des Handys das alles in nur 1 Minute hinzubekommen !

Mensch Gaia und Rosch, für wie bekloppt haltet Ihr uns eigentlich ??
Das kann ja auch ein Stromzähler von einem anderen Gebäude gewesen sein...
oder Rosch ist ganz frech und zweigt den Strom sogar noch VOR ihrem Zähler ab, dann wäre
es allerdings Stromklau.... natürlich alles reine Spekulation von mir....

hartiberlin

*
#2366
28. April 2015, 15:42:54
Hmm,
gerade das hier entdeckt:

https://www.youtube.com/watch?v=UGPEOlQ2_uA

Das ist ja ein Cooles Teil !

Normalerweise sinkt der Wasserspiegel bei solchen Wassersäulen immer,
wenn der Schwimmkörper oben angekommen ist  und dann durch das Ventil oben
geht, da ja das Wasser durch den Schwimmkörper verdrängt wurde...
Aber hier scheint das nicht der Fall zu sein ???

Man weiss natürlich nicht, ob nicht doch eine versteckte Wasserpumpe mit im Spiel ist,
die so leise läuft, dass man sie nicht hört...
Aber sieht schon interessant aus...
auch das sie da noch eine 3. Röhre nebendran haben...
Makes you go: .....Hmmm....

plus

*
#2367
28. April 2015, 16:39:12
Zitat von: StarFire, 28. April 2015, 11:44:21
bislang gehen alle Berechnungen davon aus, dass alle Auftriebskörper immer mit 100% Luft gefüllt
also alles Wasser verdrängt wurde.


Also ich kenne keine solche Berechnung, weder aus diesem Forum, noch aus Allmystery.
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

Fess

*
#2368
28. April 2015, 19:34:56
@ LançaIV

Ich habe mir die Erfindungen vom verstorbenen Landwirt Wilhelm Häberle durchgelesen,
und auch im Buch "Energie für das 3. Jahrtausend" (Hilscher) ist ihm S103-118 gewidmet.

In seinen Patenten, wo ein linkslaufender Kreisprozess, wie auch in meinem Beispiel,
beschrieben wird, verwendet Häberle selbstverständlich den Begriff Wärmepumpe.

zB http://www.google.com/patents/DE3939780A1

Patent DE19740299A1 ist sein Letztes, und darin ist der Begriff Wärmekraftmaschine
auch angebracht, denn der Kreisprozess im zugehörigen pV-Diagramm ist rechtslaufend.
Das hat mit dem speziellen Verhalten von CO2 in einem Druckbereich zu tun, wo die
Verdichtung das Gas abkühlt statt erhitzt - dann gehts natürlich auch rechtslaufend.

http://www.google.com/patents/DE19740299A1

Im Patent steht, dass der Demonstrator mit 70W Überschuss aus Luft-Wärmeenergie
gelaufen ist. Aber Hilscher schreibt auf S118, dass er noch nichts davon gehört hat.
Ich werde versuchen, mehr darüber herauszufinden, denn wenn die 70 W stimmen,
dann wäre so eine Maschine ein idealer Strom-Erzeuger unter Ausnutzung
der Luft-Wärmeenergie - danke für den Tipp LançaIV !


@ uatu vom allmystery.de

http://www.allmystery.de/fcgi/?m=edited_posts&id=14207051

Also die Begriffe hohes oder niedriges Exergie-Niveau sind in keinem Lehrbuch zu finden.

Dort gibt es den Begriff Exergie für den im Prozess arbeitsfähigen Energiebereich und
einen Energiebereich namens Anergie, welcher im Prozess keine Arbeit verrichten kann!

http://de.wikipedia.org/wiki/Exergie
http://de.wikipedia.org/wiki/Anergie

Anergie + Exergie = Gesamtenergie eines "Systems"

http://books.google.at/books?id=J46szKXgkZAC&pg=PA271&lpg=PA271&dq=%22Anergie+ist+zum%22&source=bl&ots=HHqhZE4sMx&sig=TQ-5QHbwoRTR-BUalTaFgOaWlwY&hl=de&sa=X&ei=g6A_VYHLFYKw7Abqq4GYDA&ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&q=%22Anergie%20ist%20zum%22&f=false

Wärmeenergie von verdichteter Luft, welche in meinem Beispiel noch "irgend eine Arbeit"
verrichten könnte (zB Boiler aufheizen), zählt in jedem Fall zur Exergie, und die Anergie wäre
dann jene innere Energie der Umgebung, welche der Maschine keine Arbeit mehr erlaubt.

Wärmeenergie, die im System noch Arbeit verrichten könnte, darf also sehr wohl zur
Berechnung des Wirkungsgrads herangezogen werden, und das erklärt wiederum
die Definition der Leistungszahl bei Wärmepumpen, welche immer über 1 liegt.

In meinem zweiten Rechen-Beispiel ist die resultierende Wärmeenergie natürlich richtig
berechnet, und die errechenbare Leistungszahl ist auch verständlicher Weise viel höher,
denn während eine Wärmekraftmaschine mit größerer Effizienz arbeitet, wenn die
Temperatur-Unterschiede zwischen warmem und kaltem Reservoir groß sind, arbeitet
eine Wärmepumpe mit umso größerer Effizienz, je kleiner die Temperaturunterschiede sind!

http://books.google.at/books?id=-P1MBQAAQBAJ&pg=PA93&lpg=PA93&dq=%22Energieeffizienz+durch+Erneuerbare+Energien%22&source=bl&ots=1ACmNL5vmo&sig=aDVx80w5r5gs7VpJWhl76mlzh-8&hl=de&sa=X&ei=bkY9VZ3wBqOX7Qbo24DoBA&ved=0CDEQ6AEwAw#v=onepage&q=%22genannte%20Leistungszahl%20COP%22&f=false

Der Carnot-Wirkungsgrad wurde von uatu zwar richtig gerechnet, aber gilt nur für die Umwandlung
von Wärmeenergie in mechanische Energie. Er gilt sicher nicht für zB Boiler-Erwärmungs-Arbeit.
Für die Überlegungen zur Ausnutzung der verdichteten Luft im AuKW sollte er eigentlich gelten,
und genau hierbei bin ich nicht sicher, denn der Auftrieb der sich ausdehnenden warmen Luft
wird meiner Ansicht im AuKW sehr effizient genutzt, und ich bin ziemlich sicher, dass die Luft das
AuKW kälter verlässt als sie vom Verdichter angesaugt wurde (s. Energieverteilung im Beispiel).

Wenn das so wäre, dann würde man in der Spich-Halle trotzdem keine "starke" Abkühlung bemerken,
denn die Verbraucher, wie Infrarot-Heizstrahler, TV und Lampen heizen die Luft zum Teil wieder auf.


@ Harti

Der Begriff Perpetuum Mobile 2. Art bezieht sich auf unmögliche Maschinen bei denen innerhalb
eines abgeschlossenen Systems ewig Wärme vom kalten zum warmen Reservoir fließt
und keine ständige Aufrechterhaltung eines Temperaturgefälles notwendig ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile#Perpetuum_mobile_zweiter_Art

Beim AuKW wäre jedoch die Erd-Atmosphäre, welche täglich von der Sonne wieder aufgewärmt
wird, die Einwirkung von außen, und mit dieser Energie könnte auch das Temperaturgefälle aufrecht
erhalten werden. Was mit Sonnenenergie läuft, darf nicht als Perpetuum Mobile bezeichnet werden.


@ T..

Ich kann Dir versichern, dass ich nur so lange fleißig bin, bis eindeutig klar ist, ob
das AuKW funktioniert oder nicht. So eine Chance kommt nämlich nicht so schnell
wieder, dass ein größerer Verein wie Gaia engagiert für die Sache kämpfen wird.
Ich glaube, Gaia hat keinen Betrug von Rosch gefunden und versuche, zu helfen.

hartiberlin

*
#2369
28. April 2015, 21:07:42
Ich habe mal alle Videos, die es bis jetzt zum Gaia Rosch AuKW gibt in eine
neue Youtube Playlist zusammengefasst, wer sich nochmal alles anschauen möchte,
chronologisch sortiert nach Datum der Veröffentlichung der Videos.

https://www.youtube.com/playlist?list=PLO6FJVqlxatfUjIaaCuzkMn2ozaUMxNXz


Viel Spaß !

Gruss, Stefan.

P.S: Habe übrigens gehört, dass auch Prof. Tutur sich das in Spich angeschaut hat,
bin mal gespannt, was er dazu schreiben wird oder am 9. Mai in Berlin beim Treffen dazu sagen wird...