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Selbstlaufende Unterdruckpumpe von Djérassem aus dem Tschad

Erstellt von Andy, 05. August 2011, 10:34:59

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Laborator

*
#15
10. August 2011, 20:56:46
Habe Erklärung und Zeichnungen zu diesem Thema vorbereitet. Hoffe alle Fragen damit beantwortet zu haben!
Siehe PDF!

Beste Grüße
Laborator

TheCell

*
#16
10. August 2011, 22:23:23
Hallo

m.E. fehlt da was in der Darstellung: Ventile am unteren Ende der einzelnen Steigrohre .
Wird durch das lange Fallrohr Wasser aus dem obersten Segment rausgezogen , so wird die Luft ausgedehnt, und damit kälter als die Umgebungsluft. Aufgrund der Temperaturdifferenz fliesst nun Wärmeenergie in das Segment und unterstützt dadurch den Ausfluss durch das lange Fallrohr, aber nur , wenn ein Rückfluss des Wassers durch das innere Steigrohr verhindert wird. Durch den Abfluss des Wassers wird auch die einströmende Wärmeenergie wegtransportiert, sodass das energetische Ungleichgewicht in jedem der Segmente aufrechterhalten bleibt.

hartiberlin

*
#17
10. August 2011, 22:44:04
Danke Labrador,
ich poste Deinen Text mal als Posting hier:

Autonome Pumpe

Prinzip von Djérassem le Bemadjiel


Interpretiert und gezeichnet von Laborator 
am 10. August, 2011 


Laut Djérassem, arbeitet die Pumpe völlig selbständig und benötigt keine Fremdenergie, um Wasser oder Öl aus
tiefen Bohrlöchern an die Erdoberfläche oder auf höherem Erdniveau zwecks Speicherung oder Bewässerung
zu fördern!



Funktion: 
Eine Hauptröhre, die mehrfach segmentiert und untereinander mit kurzen Steigleitungen verbunden ist, nutzt
die Physikalische Gesetze wie Hydrostatischer Druck, Unterdruck und Fallhöhe dermaßen geschickt aus, dass
selbst große Höhenunterschiede von mehreren hundert Meter zwischen den beiden Enden technisch realisierbar
sind. 
Es findet ein Wechselspiel zwischen hydrostatischem Druck der Wassersäule und Unterdruck in den
Luftkammern statt!



Montage und Befüllung
Um die Pumpe nach der luftdichten Montage der einzelnen Segmente und Einbau in den Brunnenschacht in
Betrieb zu nehmen, müssen die einzelnen Segmente von obersten Segment beginnend mit Wasser befüllt
werden. Dabei fließt das Wasser in das zweite Segment, sobald die Mündung der obersten Steigleitung
überströmt wird. Dieses Spiel setzt sich bis zum letzen Segment fort. Dabei ist es wichtig, dass alle Segmente
den nötigen Wasserstand haben, auch wenn jetzt 10 Segmente oder mehrere hundert Segmente befüllt werden
müssen!

Nach dem Befüllen wirkt in allen Luftkammern aller Segmente nahezu der gleiche Luftruck.
Bei Pumpen mit mehreren hundert Segmenten und entsprechende Meter, macht sich jedoch ein gewisser
Druckunterschied bemerkbar, die auf das System einwirken kann. Vergleichbar mit Luftdruck zwischen Tal und
kleiner Berg oder allgemeiner Hochdruckwetterlage und Tiefdruckwetterlage.
Der einwirkende Luftdruck ist bei dieser kurzen Autonom- Pumpe absolut bedeutungslos!



Inbetriebnahme und Funktion
Durch das Öffnen von Ventil 2 beginnt das Wasser aus Segment 1 herauszufließen. Durch die nicht
unerhebliche Fallhöhe des Wassers, entsteht in der Luftkammer 1 ein großer Unterdruck.
Während das Wasser kontinuierlich aus dem ersten Segment fließt, steigt der Unterdruck entsprechend an.
Dabei wird die Fließgeschwindigkeit des Wassers in der Fallleitung etwas gebremst.
Nun, da  Segment 1 mit Segment 2 mittels Steigleitung verbunden ist und das untere Ende der Steigleitung sich
im Wasser von Segment 2 sich befindet, aber das obere Ende weit oberhalb der Wasserspiegels von Segment 1
hinausragt, wird nun das Wasser aus Segment 2 durch den Unterdruck aus Segment 1 in eben diese gesaugt. 
Sobald in der Luftkammer 2 der Unterdruck groß genug ist, fliest jetzt Wasser aus Segment 3 in Segment 2. 
Dieses Spiel setzt sich bis zum letzten Segment fort. Der wiederum saugt das Wasser entweder aus einem
großen Behälter, See, Bach, Fluss oder unterirdisch aus einem Brunnen. 

Für die einwandfreie Funktion sind ausschließlich Dichtigkeit zwischen den einzelnen Segmente und ein hoher
Hydraulischer Druck bzw. Wassersäule zwischen Segment 1 und Ventil 2 Vorraussetzung.
Eine beliebige Verlängerung der Autonom- Pumpe kann nur dann funktionieren, wenn auch die Fallhöhe
und/oder Wasser- Volumen von Segment 1 vergrößert wird, weil dadurch ein entsprechender Unterdruck bis

zum untersten Segment der Pumpe soweit aufgebaut wird, dass noch Wasser in den nächst höheren Segment
hoch gesaugt werden kann. 
Wasservolumen in Segment 1 inklusive Fallleitung bis zum Ventil 2 muss größer sein als das Luftvolumen aller
Segmente zusammen! Sonst bleibt die Förderung des Wassers in den nächst höherem Segment irgendwann
stehen, weil Unterdruck mit dem hydrostatischen Druck untereinander ein Ausgleich bildet.
Außerdem ist darauf zu achten, dass der Wasserspiegel im Segment 1immer oberhalb der Fallröhre ist, denn
sonst kann es passieren, dass der Unterdruck aus Luftkammer 1 so groß wird, dass trotz vorhandenem Wasser,
Außenluft über den Ventil 2 angesaugt wird. Wenn das geschieht, dann muss Ventil 2 geschlossen werden und
wieder Wasser über Ventil 1 eingießen biss schließlich alle Segmente maximal befüllt sind.
   


Bemerkungen: 
1)Mann kann auch durch Vakuum-Pumpen mit Anschluss an Ventil 1 die Befüllung der Segmente mit Wasser
realisieren. Dann strömt das Wasser vom unteren Ende der Pumpe her Segment für Segment bis zum obersten
Segment dann herrscht in den Luftkammern schon Unterdruck. Nach schließen von Ventil 1 und öffnen von
Ventil 2 saugt der vorherrschende Unterdruck der jeweiligen Segmente das Wasser schneller von den unteren
Segmenten aufwärts. Ist ausschließlich eine Kostenfrage. Einfacher ist es doch einige Eimer mit Wasser in den
Trichter zu gießen und anschließend Ventil 1 schließen. Die obere Methode ist besonders in den verarmten
Entwicklungsländern zu praktizieren, wo weder ein Wasseranschluss oder eine Vakuumpumpe oder Strom für
die Vakuumpumpe vorzufinden ist!

2) Die Wandstärke, besonders die der oberen Segmente, sollte dick genug gewählt werden, denn da können
schon große Druckunterschiede zwischen innere Luftkammer und Außendruck herrschen. Sonst könnte so was
passieren:
http://www.youtube.com/watch?v=hgdMA7kUR8M
Oberer Entlüftungsventil wurde beim Entladen einer Flüssigkeit nicht geöffnet, es entstand ein großer
Druckunterschied. 
Na ja, es kann auch bei der Pumpe passieren. Aber durch die kommunizierenden Segmente gleicht sich der
Unterdruck durch das hoch gesaugte Wasser teilweise wieder aus. Also, der Unterdruck wird auf die darunter
liegende Segmente proportional verteilt.



Anwendungsgebiete
- Stromlose Wasserförderung von niedrigeren Wasserniveaus wie Brunnen, Seen, Flüsse, Bäche auf höhere
Niveaus mit Kulturpflanzen.
- Kann zur Stromgewinnung mittels Turbinen verwendet werden. Um Strom über Turbinen zu erzeugen ist die
Wassermenge einer einzelnen Pumpe kaum ausreichend, weil die Turbine nicht so richtig beschleunigt werden
kann. Kann aber bei Serienschaltung vieler Autonom- Pumpen, die das Wasser in einen großen Reservoir oder
Speichersee fördern durchaus machbar sein! Aber das ist eine andere Baustelle.




Nachtrag:
Mit der Pneumatik während des Betriebes hat die Autonom-Pumpe nicht das Geringste mit zu tun!
Die Patentschrift diesbezüglich ist hier irreführend und sehr ungenau definiert und dementsprechend gezeichnet.
Bei der Patentierung geht es halt hauptsächlich um die Erteilung des Patentes und nicht um die genaue
Erklärung für Jedermann!


Bild 1 zeigt die betriebsbereite mit Wasser befüllte Autonom- Pumpe, während beide Ventile geschlossen sind.
Auch die Wassersäule und damit der hydrostatische Druck ist größer, als in Bild 2 schön zu sehen ist. 

Bild 2 zeigt die Autonom- Pumpe in Betrieb mit den unterschiedlichen Wasserhöhen in den einzelnen
Segmenten und mit offenen Ventil 2.


Ich hoffe hiermit, dass ich das Prinzip für Alle gut erklärt und verständlich gezeichnet habe!
Denn Bilder sprechen mehr als tausend Worte!

Beste Grüße Laborator

Wade

*
#18
10. August 2011, 23:53:31
Zitat von: TheCell, 10. August 2011, 22:23:23
Hallo

m.E. fehlt da was in der Darstellung: Ventile am unteren Ende der einzelnen Steigrohre .
Wird durch das lange Fallrohr Wasser aus dem obersten Segment rausgezogen , so wird die Luft ausgedehnt, und damit kälter als die Umgebungsluft. Aufgrund der Temperaturdifferenz fliesst nun Wärmeenergie in das Segment und unterstützt dadurch den Ausfluss durch das lange Fallrohr, aber nur , wenn ein Rückfluss des Wassers durch das innere Steigrohr verhindert wird. Durch den Abfluss des Wassers wird auch die einströmende Wärmeenergie wegtransportiert, sodass das energetische Ungleichgewicht in jedem der Segmente aufrechterhalten bleibt.


die einströmende Wärme wirkt GEGEN das Vakuum, es macht den Unterdruck geringer.

Danke für die Ausführungen Labrador, aber ich es mir nicht vorstellen dass die "Pumpe" so funktioniert. Das liese sich aber leicht nachbauen, mit ein paar Schläuchen und Plexiglasrohren für 2-3 Segmente. Oder wer 2-3 Dichte Bubbler hat kann diese dafür einfach verwenden, denn es ist egal ob die Steigrohre senkrecht in die Kammern sind oder diese per Schlauch miteinander verbunden sind. Die Öffnungen der Schläuche müssen nur wie bei den Bildern liegen.


Ich habe jedoch bedenken warum das Wasser im Fallrohr nach unten strömen sollte und nicht durch den Unterdruck mit den anderen Segmenten in Waage gehalten wird.
Im Prinzip wäre das nichts anderes als wenn man ein Stück Rohr mit einem Bogen oben (die Form eines Gehstocks) ins Wasser stellen würde. Wenn man an der kurzen Seite anzieht bis Wasser kommt herrscht im Rohr ein Unterdruck genauso wie in der Pumpe. Dabei ist es egal ob der Druck auf einem Teilsegment drückt oder auf eine Wassersäule am Stück, da diese ja durch die Luftdichten Kammern miteinander verbunden sind.
Mit so einer Pumpe kann man auch höchstens 10m überbrücken, denn das Wasser wird nicht vom Unterdruck hochgesaugt, sondern vom Luftdruck hochgedrückt, welcher auf das unterste Segment wirkt(Wasseroberfläche des Sees bzw Vorratsbehälter). Es Wirken immer nur die Druckunterschiede, und die sind nunmal beim Vakuum auf der Erdoberfläche ~1bar!

Wenns trotzdem läuft lass ich mich gerne eines besseren belehren ;)

hartiberlin

*
11. August 2011, 02:45:27 Letzte Bearbeitung: 11. August 2011, 23:53:41 von hartiberlin
Hallo Laborator
kannst Du oder jemand anderes mal bitte ausrechnen,
wie hoch die Höhe der Wassersäule am Auslaß sein muss,
damit das Prinzip funktioniert ?

Also wie hoch der Abstand vom Wasserpegel in Kammer 1
zum Ventil 2 sein muss,
damit das Wasser nach unten auslaufen kann,
ohne dass durch das Ausflußrohr Luftblasen in die Kammer 1 nach oben kommen ?

Denn wenn Luft durch das Ausflußrohr nach oben in die Kammer 1 kommt,
dann sinkt dort der Unterdruck und es geht dann nicht mehr...

P.S: Das mit dem Implodierenden Tankwagen auf Youtube war ja extrem !
Was war denn da drinnen vorher ?
Kann mir gar nicht vorstellen, dass der Unterdruck nur durch eine
auslaufende Flüssigkeit verursacht wurde ?
Kommt da nicht automatisch Luft rein, wenn man die Flüssigkeit
auslaufen lässt ?

Oder war das eine Demonstration bei der der Tankwagen mit einer
Unterdruckpumpe leer gepumpt wurde ??

Gruss, Stefan.

plus

*
#20
11. August 2011, 03:52:09
Ich sehe es nicht viel anders als Wade.

Die Funktion beruht letztendlich auf dem gleichen Prinzip wie das Perpetuum mobile
von Denis Papin und scheitert auch aus gleichen gründen. Daran ändert auch eine
Verkomplizierung durch Ventile und Kammern nichts, allenfalls vernebelt es die schnelle
und einfache Erfassbarkeit der physikalischen Grundlagen.

Gruss Thorsten
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

hartiberlin

*
#21
11. August 2011, 06:57:15
Nee. Thorsten,
das ist ein ganz anderes Prinzip.

knuckyli

*
#22
11. August 2011, 10:37:19
Achtung: Dieser Beitrag wird erst angezeigt, wenn er von einem Moderator genehmigt wurde.


Zitat von: hartiberlin, 11. August 2011, 06:57:15
Nee. Thorsten,
das ist ein ganz anderes Prinzip.

Stimmt.
Nachbau eines Heronsbrunnen
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/63/Heronsbrunnen.png

Murmeltiger

*
#23
11. August 2011, 11:24:43
Interessant wäre, ob der Erfinder sein Pumpsystem eigentlich überhaupt mal irgendwem vorgeführt hat - auf dieser Messe schien er doch ein aufgebautes System gehabt zu haben, oder?
Natur und ihr Gesetz sah man im Dunkel nicht, Gott sprach ,es werde Tesla, und überall ward Licht.
Bernard A. Behrend (1875 - 1932)

hartiberlin

*
11. August 2011, 23:52:08 Letzte Bearbeitung: 11. August 2011, 23:53:59 von hartiberlin
Zitat von: knuckyli, 11. August 2011, 10:37:19
Achtung: Dieser Beitrag wird erst angezeigt, wenn er von einem Moderator genehmigt wurde.

Stimmt.
Nachbau eines Heronsbrunnen
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/63/Heronsbrunnen.png


Nee,
Heronsbrunnen ist auch was anderes...
Das läuft nur solange, bis sich das obere Wasser ganz nach unten abgesetzt hat.
Dann bleibt er stehen.

Schaut Euch doch lieber nochmal genau die Zeichnungen und Erklärungen von
User Laborator an und versucht mal da eine Rechnung anzustellen,
oder zu schauen, ob da wirklich keine Luft via dem Auslassventil 2 in die oberste Kammer kommt...

Wäre natürlich auch mal schön von jemandem zu hören,
der das Gerät wirklich schon laufen gesehen hat auf dieser Erfinder-Messe oder im Tschad irgendwo...

Gruss, Stefan.

plus

*
#25
12. August 2011, 01:15:30
Hi Stefan, ich denke schon dass das Prinzip dem Perpetuum mobile von Denis Papin entspricht.

Warum ich der Überzeugung bin schildere ich gerne und versuche es auch zu visualisieren.
Möchte nicht ausschließen einem Denkfehler aufgesessen zu sein, drum werde ich schritt für
schritt mich dem Perpetuum von Papin nähern. Wer Einwände hat, möge mich bitte auf
meinen Fehler hinweisen.

  1.Die Grafik I habe ich der Patentanmeldung entnommen. Dinge die der Aufzeigung des
     Grundprinzips nur hinderlich sind und verwirren habe ich weggelassen. Wie zum Beispiel
     die Turbine, obwohl sie eine sehr entscheidende Funktion zur Aufrechterhaltung des
     Druckgleichgewichtes zu erfüllen hat wie sich nachher noch rausstellen wird. Auch habe
     ich einige Kammern unterschlagen, was aber kein Problem darstellen dürfte. Wer der
     Ansicht ist, das eine bestimmte Anzahl an Kammern eine Voraussetzung für die
     Funktionsfähigkeit darstellt, möge mir die Mindestanzahl an Kammern bitte nennen.
     Wenn bis hierhin niemand Einwände hat, beginnen wir in der Kammer A. Den Gasdruck
     zu verringern.

Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

plus

*
#26
12. August 2011, 01:17:34
2.Ist der Druck in der Kammer A. gering genug, wird das Wasser aus Kammer B. durch die
   Steigleitung, die Kammer A. mit Kammer B. verbindet, nach oben in Kammer A.
   befördert. Das Fallrohr, welches mit Kammer C. verbunden ist, beginnt sich nun zu füllen.
   Hier obliegt der Turbine nun eine besondere Aufgabe. Es dürfte wohl für jeden
   einleuchtend sein, das das Wasser nicht einfach ungehindert durchlaufen darf. Das
   Fallrohr muss oberhalb der Turbine permanent mit Wasser gefüllt sein, andernfalls würde
   ein gleich geringer Druck in Kammer C. herrschen wie in Kammer A. Was wiederum
   bedeuten würde, dass kein Wasser durch die Steigleitung von Kammer C. nach Kammer
   B. befördert werden kann. Durch das Fallrohr, welches die Turbine antreiben soll, darf
   also nie mehr Wasser Fließen als durch den geringeren Druckverhältnissen der oberen
   Kammern A. und B. aus der untersten Kammer C. nach oben befördert wird. Fließt zu
   wenig Wasser durch das Fallrohr, würde irgendwann in Kammer C., durch die Entnahme
   von Wasser aus ihr, ebenfalls ein gleich geringer Druck herrschen wie in den übrigen
   Kammern und die Beförderung des Wasser nach oben zum aussetzen bringen. Fließt eine
   höhere Menge an Wasser durch das Fallrohr als aus Kammer C. nach oben befördert wird,
   hätte es zur folge das der obere Teil des Fallrohres über dem Wasserspiegel der Kammer
   A. liegen würde, welches wiederum zu einem Druckausgleich zwischen Kammer A. und C.
   führen würde und somit zum Stillstand der Apparatur führt. Sicher ist all das technisch
   lösbar. Ich setze auch einfach mal voraus dass dieses Problem gelöst wurde. Somit
   könnte man unterstellen, dass wie in Grafik II dargestellt, ein permanenter Kreislauf
   erhalten bleibt. OK, die Erfindung von Herrn Djérassem funktioniert also soweit

Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

plus

*
#27
12. August 2011, 01:18:31
3.Wenn dem denn so ist, dürfte auch niemand Einwände haben, wenn wir Kammer B.
   streichen wie in der Grafik III.

Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

plus

*
#28
12. August 2011, 01:19:36
4.Nun wurden schon so viele technische Hürden gemeistert, dass es sicher auch möglich
   wäre, Steig- und Fallrohr zu einem Rohr zu Vereinigen. Somit bräuchte man nur einmal in
   der Leitung den Druck so vermindern, dass das Wasser die Leitung komplett füllt.
   Vielleicht hat hier schon einmal der eine oder andere einen Tank durch einmaliges Saugen
   an einem Schlauch, dessen anderes Ende im Tank liegt, entleert. Ein einmaliges füllen des
   Schlauchs durch saugen reicht, um das fließen so lange zu erhalten, bis der Tank leer ist.


Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein

plus

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#29
12. August 2011, 01:20:20
5.Ok. Sind Steig- und Fallrohr vereint wurden, wird Kammer A. logischer weise nicht mehr benötigt.
Der Urquell aller technischen Errungenschaften ist die göttliche Neugier und der Spieltrieb des bastelnden und grübelnden Forschers und nicht minder die konstruktive Phantasie des technischen Erfinders. Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
Albert Einstein