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Auftriebsmaschine nach Juergen Feldner

Erstellt von hartiberlin, 06. Februar 2011, 20:15:49

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Jürgen

*
#30
12. Februar 2011, 16:37:22
Hallo, Pese

ZitatWenn  man   von unten in Wassersäule Luft einblasen willen will
(Ebal ob nun ebenerdig under von einem Bohloch um unter Wasserspiegel zu gelangen.
Egal ob die Luft das schon "vorkomprimiert ist oder nicht.
MANN MUSS IMMER soviel Energie aufbringen  um dem entgegenwirkenden Wasserdruck
enthehgenzuwirken.
Wenn es um sich um 2 Meter Wasser handelt, so iste es immer derselbe GEGENdruck
EGAL ob nun vin der Seite das Wasser eingblasen wird oder von einer Rohrzuleiting - von oben bis unter das Wasser.
Gegenargumente ?

G.P.


Ja,  ;D

Geh einmal an deine gefüllte Badewanne und Versuche einen leeren 20l Ballon unter Wasser zu drücken, mach aber bitte ein Video  :D es wird kaum gehen (ich weiß nicht was du wiegst). Das geht nicht weil du gegen die Auftriebskraft arbeitest, welche schon wirkt sobald du den Ballon auf das Wasser legst.
Machst du an den Ballon ein stück Schlauch bis auf den Boden der Wanne und drückst ihn zusammen, ohne viel Kraft zu brauchen, fließt die Luft nach unten und steigt hoch.
Das gleiche passiert wenn man mit einer Druckluftleitung die Luft unten einbläst, weil die Auftriebskraft dann erst wirkt wenn die Luft in das Wasser eintritt.

ZitatVon daher passt das schon alles. Außer ich hab irgendwas vergessen, wovon ich aber nicht ausgehe. Kannst die Rechnung ja mal bei "wer weiß was" oder in irgend nem Physiker Forum Posten. "Wie viel Auftriebskraft/Energie haben 80m³ Luft bei einer Wassersäule von 2,6m"

Hallo Wade, dein Wunsch war mir Befehl, ich habe es eingestellt bei
http://www.drillingsraum.de/room-forum/showthread.php?tid=1213

Zu deiner Rechnung, dieser Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Auftrieb
Da steht: Dabei ist V das verdrängte Fluid-Volumen und ρ dessen Dichte. Also ist p ⋅ V  die verdrängte Masse und p ⋅ V ⋅ g ihre Gewichtskraft.
Das heißt, immer noch auf 1m³ bezogen

F = Kraft / p = Dichte / V = Volumen / g = Ortsfaktor/Gewichtskraft
F = p ⋅ V ⋅ g
F = 997 ⋅ 1000 ⋅ 9.81

So, das war es erstmal, bin zu Kaffee und Kuchen eingeladen, muß meine Figur pflegen.
der Rest wenn ich was vergessen habe später.

LG Jürgen

Wade

*
#31
12. Februar 2011, 16:44:38
mit dem Gewicht wird es zugar noch schlechter, denn ich habe einfach mit der Dichte von Wasser von 1 gerechnet. Und zusätzlich nicht mit 9,81 sondern mit 10N.

du kannst es rechnen wie du willst, es wird nicht besser ;)
Die 20l Luft unter Wasser zu drücken musst du mit ca 20kg belasten und schon klappts. kannst ja mal mit nem kleinen Luftballon mit 1l probieren, auf den du 1kg Gewicht stellst.

pully

*
#32
12. Februar 2011, 17:29:15
hallo

interessantes thema

wie sieht es aus wenn man anstatt luft hochheben will das wasser in ein obenstehenden behälter drückt?

ich meine nur: wenn man anschliessend das wasser herunterfliessen lässt kommt doch die beschleunigte masse des wassers zugute also ich meine ein beschleunigte masse wasser hat doch eine höhere "schlagkraft" diese steigt im quadrat mit der geschwindigkeit

naja ist noch nicht zu ende gedacht aber ich bin auch gerade mit dem thema druck und co beschäftigt, und das hat einige komische eigenschaften, zumal wenn da noch wärme im spiel ist, so das sich die luft ausdehnt drückt diese ebenfalls wasser hoch ohne zu bezahlende energie .....

aber man kann es sich auszahlen lassen wenn das wasser wieder runterfällt, wen da zufällig eine kleine wasserturbine im weg steht, oder so ....

soll nur ne anregung sein....

mfg

Helmut

*
#33
12. Februar 2011, 18:25:26
Zitat von: Jürgen, 12. Februar 2011, 16:37:22


Geh einmal an deine gefüllte Badewanne und Versuche einen leeren 20l Ballon unter Wasser zu drücken, mach aber bitte ein Video  :D es wird kaum gehen (ich weiß nicht was du wiegst). Das geht nicht weil du gegen die Auftriebskraft arbeitest, welche schon wirkt sobald du den Ballon auf das Wasser legst.

LG Jürgen


Hallo Jürgen
Auf den übrigen Punkt bezogen möchte ich sagen, das ein leerer Ballon von alleine in die Tiefe gleitet.
Das war jetzt etwas spitzfindig, aber es gibt sicher Leser, die an so einem Statement verzweifeln können.

Ansonsten möchte ich auf ein Experiment der Myth Busters verweisen, in dem sie zur Bergung eines Bootes, tausende von Plastik Bällen durch einen Schlauch bin in das Innere des versunkenen Bootes gespült haben.
Nachdem die Bälle das untere Ende des Schlauchs passiert hatten, setzte der Auftrieb ein und die Bälle füllten den Bootskörper nach und nach.
Also genügend Bälle in die Kajüte gespült waren, begann das Boot aus einer Tiefe von etwa 12 Metern aufzusteigen, und konnte fast schwimmend an das Ufer gebracht werden.
Es war nicht nötig, die Bälle in den Schlauch zu pumpen.
Am oberen ende des Schlauches ( Überwasser) war ein Überdimensionaler Trichter angebracht und an der Bordwand des Bergungsbootes befestigt.
In den Trichter wurden die Plastikbälle gefüllt und mittels einer größeren Pumpe wurde das Seewasser angesaugt und in den Trichter laufen lassen.
In dem Schlauch lief das aufgestaute Wasser zum Schlauchende hin ab und riss dabei die Bälle nach und nach mit sich.

Dadurch war bewiesen, das der Auftrieb erst zur Wirkung kam, nachdem der Umgebungsdruch des Wassers an die Bälle kam.
Man muss das gesehen haben, um zu verstehen, das sich auf diesem Weg ein Auftriebskraftwerk realisieren lässt.
Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

Wade

*
12. Februar 2011, 18:54:41 Letzte Bearbeitung: 12. Februar 2011, 19:33:26 von Wade
Zitat von: pully, 12. Februar 2011, 17:29:15
hallo

interessantes thema

wie sieht es aus wenn man anstatt luft hochheben will das wasser in ein obenstehenden behälter drückt?

ich meine nur: wenn man anschliessend das wasser herunterfliessen lässt kommt doch die beschleunigte masse des wassers zugute also ich meine ein beschleunigte masse wasser hat doch eine höhere "schlagkraft" diese steigt im quadrat mit der geschwindigkeit

naja ist noch nicht zu ende gedacht aber ich bin auch gerade mit dem thema druck und co beschäftigt, und das hat einige komische eigenschaften, zumal wenn da noch wärme im spiel ist, so das sich die luft ausdehnt drückt diese ebenfalls wasser hoch ohne zu bezahlende energie .....

aber man kann es sich auszahlen lassen wenn das wasser wieder runterfällt, wen da zufällig eine kleine wasserturbine im weg steht, oder so ....

soll nur ne anregung sein....

mfg


Das wird nicht funktionieren, wenn das Wasser schneller runterfließt = hohe geschwindigkeit, dann wird die Zeit entsprechend verkürzt.
Das ganze kannst du mit Bernoulli und Kontinuitätsgleichung nachrechnen. (hab am we keine Zeit mehr dafür)
Luft erwärmen, so dass das Wasser angehoben wird könnte klappen, jedoch wirklich viel Energie wird man damit wohl nicht gewinnen da die Fallhöhen & Menge eher mager sind.

@Helmut:
Du musst dazusagen dass die Pumpe über mehrere Stunden (glaub 6h insgesamt) Kubikmeterweise das Wasser in den Schlauch/Trichter gepumpt hat! Da der Schlauch ja einige Meter aus dem Wasser ragte war der Druck im Schlauch groß genug um die Bälle unter Wasser zu drücken.

Druck setzt sich ja zusammen aus einem statischen Anteil und einem dynamischen. Ist der Dynamische sehr groß, wird der statische Druck geringer und umgekehrt.


edit:
Warum den Druck durch die Wärme nicht direkt nutzen? Und da Luft nicht so geeignet ist, bzw Wasser wenn es verdampft wesentlich mehr Druck aufbaut, lieber Wasser nehmen. Und das ganze am besten in die Sonne stellen, denn da wirds ja besonders warm. Nen paar Spiegel wären nicht verkehrt, dann kann man noch mehr Sonnenstrahlen aufs Wasser leiten. Oh was kommt da raus? Richtig, nen Solarthermisches Kraftwerkt, wie z.b. nen Parabolrinnenkraftwerk, wie sie auch in der wüste (Desertec) geplant sind und auch schon ewig in Betrieb sind...

pully

*
#35
13. Februar 2011, 09:12:24
ZitatLuft erwärmen, so dass das Wasser angehoben wird könnte klappen, jedoch wirklich viel Energie wird man damit wohl nicht gewinnen da die Fallhöhen & Menge eher mager sind.


mager???
stell mal ein kompressor der voll geladen ist auf zb 11 bar anschliessend in die sonne und wart mal ab was passiert pro grad erwärmung dehnt sich die luft 1/273 aus, somit steigt der druck

das andere was du beschrieben hast wäre das orc verfahren ... so ähnlich wie der stirling oder dampfmaschine, genau daran  arbeite ich zurzeit

mfg

Helmut

*
#36
13. Februar 2011, 10:13:31
Zitat von: Wade, 12. Februar 2011, 18:54:41

.........................
@Helmut:
Du musst dazusagen dass die Pumpe über mehrere Stunden (glaub 6h insgesamt) Kubikmeterweise das Wasser in den Schlauch/Trichter gepumpt hat! Da der Schlauch ja einige Meter aus dem Wasser ragte war der Druck im Schlauch groß genug um die Bälle unter Wasser zu drücken.



Falsch!

Die Pumpe hat das Wasser lediglich über den Rand des Trichters gehoben.  In den TRichter reingelaufen, ist das Wasser von selbst.

Nur um Irrtümer zu vermmeiden:
Das Wasser wurde nicht in den Schlauch gepumpt.
Das Wasser ist nur durch die eigene Schwerkraft bis auf den Grund des Hafens gelaufen. ( und hat dabei die Bälle mitgerissen )
Und das, weil der Umgebungsdruck durch den Schlauch abgeschirmt war.
Helmut
In der Ruhe  liegt die Kraft.

Wade

*
#37
13. Februar 2011, 12:24:50
das sind doch nur Haarspaltereien... Wenn ich das Wasser hoch genug raufpumpe hat es immer nen gewissen Druck.

Wo soll da ne Energiegewinnung entstehen? Die Wassersäule über Wasser drückt natürlich nach unten. Sie kann maximal so viele Bälle unter Wasser drücken, wie der Auftrieb der Bälle der Gewichtskraft des Wassers entspricht.

Es ist nen genialer Einfall vom Adam, ganz ohne Frage. Aber Energie wird man damit nicht gewinnen können... Wiso erst mit dem Wasser die Bälle unter Wasser drücken und damit dann irgendwie über den Auftrieb was antreiben, und nicht direkt das Wasser zum Antrieb nutzen?

LançaIV

*
#38
13. Februar 2011, 22:55:22
Eine mir bekannte Publikation : DE3718982
welche Kapillarsaugkraefte durch Waerme unterstuetzt,
einem Solarkollektor.
Vielleicht gibt es Denkhilfe !?

MfG
      CdL

Jürgen

*
#39
13. Februar 2011, 23:14:29
Hallo Helmut,
das mit dem leeren Ballon ist so nee Sache, aber man braucht auch was zum Lachen  ;D

Das mit den Bällen reinpumpen ist scharf und das wichtigste es funktioniert


Ich habe im Web gesurft und habe folgendes gefunden

http://www.graff-innovations.com/seite22.php

das ist vom Prinzip her das gleiche wie bei mir.

Wade

*
14. Februar 2011, 01:34:37 Letzte Bearbeitung: 14. Februar 2011, 01:38:38 von Wade
Ui die Berechnen zugar schon dass sie 335 neue Arbeitsplätze damit schaffen... noch dazu viel blabla über Installation und Forschungsvolumen und weiß der geier... aber nirgends steht wie die Air-Bubbles unten reinkommen sollen? Werden die Bläschen mit Gewalt bedroht? Oder werden die einfach höflich gefragt? Ich frag mich auch an welcher Stelle die 0-Punkt-Energie reinfließen soll. Denke das einzigste was da fließen wird sind die Anzahlungen auf das Konto, falls die das wirklich ernst meinen und nen dummen finden.

Jürgen

*
#41
14. Februar 2011, 09:37:33
ZitatWerden die Bläschen mit Gewalt bedroht? Oder werden die einfach höflich gefragt?


Hallo Wade,
ich weiß nicht wie die das schaffen, ich habe die Bläschen auch ganz höflich gefragt und was war? Nix. die wollten einfach nicht. Da hab ich ihnen Nachts inner dunklen Ecke aufgelauert und sie Gekidnappt, anschließend ordentlich Zusammengestaucht und unten in der Maschine wieder Ausgewildert. Hättest mal sehen sollem wie die nach oben gerannt sind, richtige Hasenfüße.  ;D   

Jürgen

*
#42
17. Februar 2011, 09:31:43
Hallo Wade,

Ich muß dir Recht geben.

Mein Fehler war, in dem Physikbuch die Formel Fa = p ⋅ V ⋅ g so zu nehmen wie sie geschrieben war und nicht wie sie gemeint ist, den das Volumen V = 1 egal wieviele Liter das man hat.

LG Jürgen

kleines Licht

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#43
04. August 2011, 12:18:21
Hallo ,

hierbei handelt es sich mit Sicherheit nicht um ein PM noch könnte man behaupten das ein OU im Spiel ist aber dennoch benötigt er keine externe Energie !
Der hydraulische Widder nach Montgolfier aus dem Jahre 1796.

Wade

*
#44
04. August 2011, 22:47:47
richtig, da nur ein kleiner Teil des antreibenden Wassers hochgepumpt wird. Man könnte auch ein Wasserrad nehmen und damit eine Pumpe antreiben, ist anschaulicher von der Energieseite. Jedoch nutzt der Hydraulische Widder nicht alltägliche Kräfte (bzw nimmt sie kaum jemand wahr)...