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5xOU mit Bruce A. Perrault Radiant Energy Receiver?

Erstellt von prato_braun, 16. Juli 2012, 17:02:37

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

prato_braun

*
16. Juli 2012, 17:02:37
Hallo liebe Leutz,

Herr Perreault hat einen Schaltkreis veröffentlicht, der angeblich COP 5 hat und mit recht
einfachen Mitteln gebaut werden kann. Des Weiteren lässt sich daraus mit leichten Modifikationen
wohl ein Selbstläufer machen.
Die Yahoo-Gruppe und ein Forum in dem schon diskutiert wird sind folgende:

http://tech.groups.yahoo.com/group/radiant_energy/messages

http://energy.team-talk.net/t191p50-radiant-energy-power-receiver

Ich habe den aktuellsten Plan grob ins deutsche übersetzt und würde mich natürlich freuen, wenn
jemand mit etwas Verständnis von Elektronik den Spaß nachbauen würde und uns berichtet.
Die Bude dürfte so 50 Euro kosten aber seht selbst....
Schöne Grüße,

Pater Braun ;)

freundling

*
16. Juli 2012, 17:49:10 Letzte Bearbeitung: 16. Juli 2012, 17:54:44 von freundling
Was versteht man im Forum unter COP 5 ?

Also ich rate mal:
Sicher nicht 1 Watt gehen rein -  5 Watt kommen raus.

euer Mad Max

ps.
in 75417 Mühlacker könnte das Ding funktionieren ( in der nahe der Kleingärten am Sendermast)
Energie mit Nullen.

prato_braun

*
16. Juli 2012, 17:56:20 Letzte Bearbeitung: 16. Juli 2012, 18:01:11 von prato_braun
Zitat von: freundling, 16. Juli 2012, 17:49:10
Was versteht man im Forum unter COP 5 ?

Also ich rate mal:
Sicher nicht 1 Watt gehen rein -  5 Watt kommen raus.

euer Mad Max

ps.
in 75417 Mühlacker könnte das Ding funktionieren ( in der nahe der Kleingärten am Sendermast)


In der Anleitung steht:

Input; 4.5 volts 80mA.
Output; is 4.5 volts @ 3 amps.

Was aber eher COP 37 wäre, deshlab glaube ich das erste sind 800mA, das wäre dann immer noch COP 3.7.

freundling

*
16. Juli 2012, 18:24:34 Letzte Bearbeitung: 16. Juli 2012, 18:55:29 von freundling
Bei  ca. 3,5 MHz ist es unwichtig ob die Leitungen kurz gehalten wurden.
Da braucht man nicht mit dem cm zu geizen, bei 100 MHz schon eher.

Die nächste Frage wäre gleich nach dem Oszillator ?
Ist das Colpitts, Hartley oder Meissner Schaltung ?
http://www.axtal.com/data/buch/Kap6.pdf

Die unterschiedlichen Auschläge der zwei gezeigten Instrumente sollen wahrscheinlich den COP zeigen.
Vielleicht wird aber auch der Oszillator zu einer Art Step Down Wandler, dann ist ein großer/größerer Strom im zweiten Instrument zu erklären.

Ich sehe zwei Bereiche wo man die Eingangsleistung überprüfen muß:
1. Strom und Spannung direkt an der Batterie und an den Antennenpunkten.
2. Wobei an den Antennenpunkten die Messung sehr schwierig wird, wenn dort die Hochfrequenz vom Sender Mühlacker liegt.


Alte HF Weisheit:
Alle Verstärker schwingen - nur der Oszillator nicht.


psps.
Die angegeben Werte der Eingangs zu Ausgangsleistung konnte ich in dem Artikel nicht finden.
Vielleicht habe ich es überlesen ?
Eigentlich kann man in diesem Artikel nur etwas über Oszillatoren lernen.
Der Trick mit dem 80m Band Amateurfunkempfänger ist gut, aber solche Leute haben auch meistens noch einen Scope
und damit kann man richtig gut am Oszillator und in der gesamten Schaltung herum messen.
Energie mit Nullen.

prato_braun

*
#4
16. Juli 2012, 18:56:37
Zitat von: freundling, 16. Juli 2012, 18:24:34
Bei  ca. 3,5 MHz ist es unwichtig ob die Leitungen kurz gehalten wurden.
Da braucht man nicht mit dem cm zu geizen, bei 100 MHz schon eher.

Die nächste Frage wäre gleich nach dem Oszillator ?
Ist das Colpitts, Hartley oder Meissner Schaltung ?
http://www.axtal.com/data/buch/Kap6.pdf

Die unterschiedlichen Auschläge der zwei gezeigten Instrumente sollen wahrscheinlich den COP zeigen.
Vielleicht wird aber auch der Oszillator zu einer Art Step Down Wandler, dann ist ein großer/größerer Strom im zweiten Instrument zu erklären.

Ich sehe zwei Bereiche wo man die Eingangsleistung überprüfen muß:
1. Strom und Spannung direkt an der Batterie und an den Antennenpunkten.
2. Wobei an den Antennenpunkten die Messung sehr schwierig wird, wenn dort die Hochfrequenz vom Sender Mühlacker liegt.


Alte HF Weisheit:
Alle Verstärker schwingen - nur der Oszillator nicht.


Deine Bemerkung, dass man bei den Verbindungen nicht geizen brauch, würde ich in Frage stellen da die Info direkt aus einem Artikel für Funkamateure kommt, welchen ich angehängt habe. Warum sollte man dann die Experimentatoren dazu ermutigen Unsicherheitsfaktoren einzubauen?
Zum Rest kann ich leider nichts sagen, da ich von der ganzen E-Technik keinen Blassen habe.
Viel Spaß beim Basteln,

Patros Braunos

freundling

*
#5
16. Juli 2012, 19:16:10
Jetzt habe ich die Angabe der COP gefunden.

Um solche Überraschungsergebnisse zu dokumentieren sollte folgende Angaben zusätzlich gemacht werden,
indem die Meßgeräte  mit in die Schaltung gezeichnet werden und die Meßgeräte Typen angegeben werden.
Energie mit Nullen.

wernerkolbenring

*
#6
16. Juli 2012, 20:07:23
hi pater,

zur Schaltungsfunktion kann ich was beitragen, zum cop nicht.

Im 80 m Band befinden sich die Amateurfunkfrequenzen von 3,5 - 3,8 Mhz, dies dürfte der Grund für die Frequenzwahl sein.
Die Antenne mit knapp 20 m wäre dann lambda1/4. Bei so einer Antenne kann auch ein Sender mit 0,5W schon kräftig abstrahlen und bei reichlich Oberwellen oder einem genervten Amateurfunker in der Nähe kann schnell der Peilwagen vor der Tür stehen.

Die Schaltung selbst ist einfach und kann man schnell zusammenlöten. Dem Oszi (BFO) wird eine Schwingkreis parallel geschaltet und etwas danebn abgestimmt dass es durch überlagernde Frequenzen zu einer Schwebung mit niedriger Frequenz kommt.
Die Dioden dienen zur Demodulation wo dann die empfangene Leistung ausgekoppelt wird.

Als BFO könnte man evt einen fertigen Quarzoszzi nehmen, ähnlich dem: http://www.reichelt.de/Oszillatoren/OSZI-4-000000/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=13706;GROUPID=3174;artnr=OSZI+4%2C000000;SID=11TxmAH38AAAIAAHwW7ho1f53b8e1f41ea5e1bd1058281c06d2c1

Die Batterie wieder laden ist auch kein Problem, einfach ein galvanisch getrennter DC-DC Wandler nehmen zB: http://www.reichelt.de/ICs-LT-LTC-/LTC-660-CS8/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=81610;GROUPID=2913;artnr=LTC+660+CS8;SID=11TxmAH38AAAIAAHwW7ho1f53b8e1f41ea5e1bd1058281c06d2c1

der schafft 100mA.

Unklar ist die Spule in dem Photo unten da 4 Kupferlackdrähte raus kommen und an verschiedenen Stellen angeschlossen sind und die + Versorgungsspannungsleitung 2 mal um die Spule gewickelt wird. Photo und Schaltplan sind nicht identisch, im Schaltplan gibt's nur eine Spule mit 2 Anschlüssen.

Als Rauschen bezeichnet man ein ganzes Frequenzspektrum was überall vorhanden ist und bei unserem Elektrosmog heutzutage kann man überall eine kleine Leistung auskoppeln, das ist kein Problem.

Größere Leistungen auskoppeln ist zB in Nähe kräftiger MW Sender wie Mühlacker möglich, wie Bremsleder, wie komm ich jetzt auf Bremsleder, meine freundling, auch gemacht wurde was die Betreiber nicht so gut fanden.

Ob in dem Hintergrundrauschen größere Leistungen vorhanden sind die man auskoppeln kann ist mir nicht bekannt.

So, mehr fällt mir im Moment nicht ein und das Amen lass ich deswegen mal weg, Pater

Werner

freundling

*
#7
16. Juli 2012, 20:15:26
Das Rauschen in einem Amateurfunkempfänger entsteht schwerpunktmäßig in den Bauteilen der ersten Verstärkerstufen des Empfängers.
Das geht los bei dem Antennenwiderstand usw.
Deshalb wird bei hochempfindlichen Verstärkern die erste Stufe gekühlt bei manchen sogar mit flüssigen Helium.
Das sind aber keine Amateurpreise mehr.


Ein anderes Rauschen ist die Hintergrundstrahlung die von Urknall noch übriggeblieben ist und jetzt mit dem Planck Satelliten gemessen wird.
Diese Energie liegt aber im picoWatt Bereich pro Quadratmeter (das habe ich gerade geschätzt) den genauen Wert müßte ich erst googeln.
Energie mit Nullen.

wernerkolbenring

*
#8
16. Juli 2012, 20:42:51
Klar, das rauschen der Widerstände wird im Empfänger produziert und kostet Batteriestrom und ist kontraproduktiv.

Hintergrundrauschen des Urknalls kann man vernachlässigen, so den es diesen in der Form überhaupt gab.

Ein Sonnenwind wie im Moment ist da schon energiereicher.

Ohne weitere Unterlagen kann man da nur spekulieren, wie sagt der Physiker, unmöglich ist erst mal nichts und die Wissenschaft noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss.

Werner

prato_braun

*
16. Juli 2012, 21:58:32 Letzte Bearbeitung: 16. Juli 2012, 22:12:31 von prato_braun
Sehr geehrter Werner,

vielen Dank für die nützlichen Infos. Monsiour Perreault meint ja, dass ein Großteil des Rauschens von entfernten Gewittern zeugt.
Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass ich leider keinen Plan habe, was hier vorsich gehen soll und diesen Schaltkreis nur bekanntmachen wollte, da es sehr vielversprechend klang.
Wir alle wissen aber, dass gerade im FE-Bereich immer alles vielversprechend klingt und man daher auf die vollmundigen Versprechen der Entwickler nichts geben sollte. Da die Kosten für dieses Projekt aber auf jeden Fall überschaubar sind, sollte sich recht leicht überprüfen lassen, wie voll der Mund nun wirklich ist oder ob wir einem weiteren Esosack das Maul stopfen sollten ;)
Deine Erklärung fande ich sehr hilfreich und die generelle Funktionsweise ist mir jetzt klar, wo da jetzt die Ionen, Elektrostatik und Ladung der Erde reinspielen leider noch nicht.
Schöne Grüße und lass es uns wissen wenn du mehr weißt.

El Padrino Brauninio

ps: mit Pater angesprochen zu werden ist äußerst amüsant, vielen Dank auch für diesen Spaß XD

pps: Strahlt der Schaltkreis auch ab? Zwecks Angst vor dem Peilwagen, ich dachte der sammelt nur ein.

ppps: das mit den Spulen wird gerade in der yahoo group gefragt und die Antwort steht noch aus...ich berichte^^

pppps:Sei gesegnet und mögen die Blitze Teslas nicht auf dich aber in deiner Nähe strahlen ;)

freundling

*
16. Juli 2012, 22:12:40 Letzte Bearbeitung: 16. Juli 2012, 22:18:33 von freundling
Das bringt mich auf eine Idee:

Wenn alle Blitze die auf der Erde niedergehen nur in alle aufgestellten Blitzableiter einschlagen würden und man diese Energie zu 100% oder weniger Prozent
speichern würde gäbe das genug Energie ?

Für was ?

In einem Blitz soll nur die Energie von einer Taschenlampenbatterie stecken, sagt man.

Strom mal Spannung mal Zeit.


ps.
uups es ist doch ein bisschen mehr:

Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass die Energiemenge in einem Blitz ungefähr der von 50 Litern Diesel entspricht."
Energie mit Nullen.

wernerkolbenring

*
#11
16. Juli 2012, 23:14:54
Pater, die Schaltung ist einfach aber eine 20 m Antenne bei mir zB unmöglich.

>>>Deine Erklärung fande ich sehr hilfreich und die generelle Funktionsweise ist mir jetzt klar, wo da jetzt die Ionen, Elektrostatik und Ladung der Erde reinspielen leider noch nicht.<<<

Elektrostatik können wir ausschließen da hier die Fläche der Antenne und Abstand von 3m zur Erde zu gering ist ( Kondensator) für Leistungen über 1mW und die Schaltung selbst auf Wechselstrom/HF ausgelegt ist.

>>>pps: Strahlt der Schaltkreis auch ab? Zwecks Angst vor dem Peilwagen, ich dachte der sammelt nur ein.<<<

Die Schaltung ist vor allem erst mal ein ganz normaler Sender, wird im Text auch beschrieben, wenn man ein KW Radio auf die Frequenz abstimmt wird durch die starke Sendeleistung erst mal alles andere unterdrückt und im Empfänger wird's stumm, da der Sender ja nicht moduliert wird.

Im Prinzip ist die Schaltung ein Sender und Empfänger, der LC Kreis mit den Dioden ist im Prinzip ein ganz einfacher Empfänger der die Energie für die Lampe liefert.

Sender und Empfänger werden aber auf leicht unterschiedliche Frequenzen abgestimmt und somit wird auf irgendwelche Überlagerungen, Interferenzen oder ähnliches spekuliert, einfach gesagt Anregung durch den Sender und verstärkte Rückkopplung und Empfang der selben über den LC Kreis irgend welcher (ZF) Frequenzen. Der Frequenzunterschied soll ja nur minimal unterschiedlich abgestimmt sein, was eine sehr niedrige ZF/Schwebung zur Folge hat.

Dass der Bereich zwischen Wolken und Erde durch kalt/warm Luftreibung usw ein riesiges ungenütztes Kraftwerk darstellt ist klar, ob sich da neben den Blitzentladungen noch unbekannte Energien/Wellen entwickeln kann man nicht ausschließen, offiziell ist davon nichts bekannt aber es gibt noch vieles nicht erklärtes.

Werner

prato_braun

*
16. Juli 2012, 23:51:04 Letzte Bearbeitung: 16. Juli 2012, 23:52:39 von prato_braun
Hallo Werner,

eventuell ist es ja der Plan die freien Ionen in der Luft mit dem Sender anzulocken und dann mit dem Empfänger einzusammeln oder damit Spannung aufzubauen und die Ladung dann aus der Erde zu ziehen. Wie man sieht, hab ich wirklich keine Ahnung^^
Das Photo von dem Schaltkreis ist eine Variation von nem Typen, der das mit den Bauteilen, die er rumliegen hatte gebaut hat und daher nicht 1 zu 1 der vorgeschlagenen Schaltung gefolgt ist.
Eine direkte Replika steht somit leider noch aus.
Auf die Spule wurde nochmal eingegangen und Bruce hat die Angaben in dem PDF bestätigt.
Grüßeli,

Prato

PS:Ich habe das jetzt auch im PDF erwähnt

prato_braun

*
#13
17. Juli 2012, 00:13:42
Weiß irgendjemand, wie ich meinen ersten Post editieren kann um die Version aktuell zu halten?
Hab die neuste Version mit ein paar Miniänderungen angehängt.

wernerkolbenring

*
#14
17. Juli 2012, 00:30:35
Hallo prato,

ohne weitere Infos kann ich nur aus der Schaltungstechnik heraus spekulieren.

Das Prinzip ähnelt dem Superhet ( Überlagerungsempfänger ), wir haben eine Oszillatorfrequenz ( BFO ), eine Empfangsfrequenz ( LC Kreis ) und eine Zwischenfrequenz aus der Differenz obiger Frequenzen die laut Beschreibung niedrig sein dürfte.

Wir haben einen Sender und einen Empfängerkreis.

Daraus Rückschlüsse zu ziehen um welche Energien es sich dabei handeln soll ist fast unmöglich.

Wenn es sich um eine kräftige Frequenz handeln würde die man absaugen will würde der LC Kreis mit den Dioden genügen.

Da wir es in der Schaltung mit 3 unterschiedlichen Frequenzen zu tun haben deute ich jetzt mal spontan, dass es sich um eine Interferenz handelt die da mitspielt aber mehr fällt mir jetzt wirklich nicht ein.

Vielleicht kannst du noch mehr in Erfahrung bringen um welche Energieform es sich handelt und vor allem was es mit dieser Differenzfrequenz auf sich hat.

Werner