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Autor Thema: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis  (Gelesen 712 mal)

Offline Kernspalter

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Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« am: 07. November 2017, 16:50:26 Nachmittag »
Zum Thema Klimaschutz in Deutschland ist mir das Konzept eingefallen.
Leider wird Deutschland die Klimaschutzziele für 2020 verfehlen.

Nachträglich zur iENA 2017 anzuschauen in den PDF Dateien.
Gruß,
Jens
   
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Offline Kernspalter

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #1 am: 19. November 2017, 09:26:21 Vormittag »
Das Thema Kohleausstieg ist nach der Klimakonferenz aktuell.
Wenn Brutreaktoren keine Option sind und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen,
brauchen wir CO2 freie Back-Up Kraftwerke.

Wenn wir dazu Thermochemische Energiespeicher nutzen wollten,
ergeben sich bei einer Energiedichte von ca. 400Wh/kg CaO folgende Dimensionen.
Für 1MWh 2,5 Tonnen CaO bei 99% Gesamtwirkungsgrad.
Für 1GWh 2500 Tonnen CaO
usw.

Das bedeutet, das die Back-Up Kraftwerke effizient sein müssen.
Die Kohlekraftwerke könnten dazu zu Hybridkraftwerke umgebaut werden.

Gruß,
Jens
« Letzte Änderung: 19. November 2017, 09:39:58 Vormittag von Kernspalter »
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Offline Murmeltiger

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #2 am: 19. November 2017, 10:10:23 Vormittag »
Das ist doch eigentlich das Prinzip der Natronbahn, oder?
https://de.wikipedia.org/wiki/Natronlokomotive
Ja, ich denke auch, dass Energiespeicherung immer mehr zum Thema wird, wenn im Wesentlichen erneuerbare Energie genutzt werden soll, denn Sonne und Wind gibts eben nicht immer gleichmäßig.
Gratulation übrigens zu der Ehrenurkunde!
Natur und ihr Gesetz sah man im Dunkel nicht, Gott sprach ,es werde Tesla, und überall ward Licht.
Bernard A. Behrend (1875 - 1932)

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #2 am: 19. November 2017, 10:10:23 Vormittag »
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Offline Kernspalter

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #3 am: 19. November 2017, 10:24:50 Vormittag »
Den thermochemische Energiespeicher auf der Basis von Natronlauge könnte man auch nutzen.
Aber die Energiedichte beträgt hier nur 36Wh/kg im Gegensatz zu 400Wh/kg CaO.

Gruß,
Jens 
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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #3 am: 19. November 2017, 10:24:50 Vormittag »

Offline Maccina77

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #4 am: 26. November 2017, 21:21:11 Nachmittag »
Hallo
das verstehe ich nicht ganz, währe das auch für ein Einfamilienhaus brauchbar, ev. mit Solar usw.  - CaO welche Energiedichte meinst du, finde keine Daten im Netz dazu
habe da was gefunden http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10258/368_read-5771%20#/gallery/8340
http://www.google.com.pg/patents/DE19614430C1?cl=de
Funktion https://www.oekologisch-bauen.info/news/heizsysteme/dlr-untersucht-potenzial-thermochemischer-waermespeicher-111.html

Calciumoxid energiespeicherdichte  Frauenhoferstudie


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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #4 am: 26. November 2017, 21:21:11 Nachmittag »
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Offline Maccina77

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #5 am: 29. November 2017, 20:15:11 Nachmittag »
Hallo
habe noch höhere Speicherdichten gefunden http://energiestammtisch.npage.de/49freieenergie2017.html


Offline Kernspalter

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #6 am: 30. November 2017, 16:59:11 Nachmittag »
Ein Thermochemischer Energiespeicher könnte ein Einfamilienhaus mit Strom und Wärme versorgen und im Sommer kühlen.
Der Speicher würde Wärmegeführt. Strom ist dabei "Abfallprodukt".
Zu der Berechnung der Dimensionierung wird der Wärmeverbrauch pro Jahr in kWh durch 400Wh/kg CaO
berechnet.

Aber ein großer Speicher im Nahwärmenetz wäre billiger.
Eine wesentliche Kostenfrage dabei ist der Ökostrom.
Kaufe ich den überschüssigen Strom ein oder nutze ich den eigenen überschüssigen Strom für die Endotherme Reaktion im Speicher.

Gruß,
Jens
 
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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #6 am: 30. November 2017, 16:59:11 Nachmittag »
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Offline Maccina77

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Re: Thermochemischer Energiespeicher auf Kalkbasis
« Antwort #7 am: 30. November 2017, 19:17:11 Nachmittag »
hallo
in verbindung mit hochtemperatursolaranlagen ist hier sichlich viel machbar
 Speicherdichten hat Magnesiumsulfat sind bei 2,8 gj/m3 bei 300°
cao hat 1,4 gw/m3
warum spezialisieren sich firmen nicht - so eine anlage kann doch nicht so teuer sein.

 

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