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Autor Thema: CO2-neutrale Kraftstoffe unter Beruecksichtigung des iLuc-Faktors  (Gelesen 21949 mal)

Offline LançaIV

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« Letzte Änderung: 12. November 2016, 23:00:33 Nachmittag von LançaIV »

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Offline LançaIV

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Re: CO2-neutrale Kraftstoffe unter Beruecksichtigung des iLuc-Faktors
« Antwort #31 am: 14. November 2016, 21:26:35 Nachmittag »
http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/entsalzung-gigantischer-gartenring-macht-meerwasser-trinkbar/14591378.html

Aber Predonus Entsalzungsanlage kann noch mehr: Sie soll zusätzlich als spezielle Anbauform für Pflanzen genutzt werden. Aeroponik nennt sich das Prinzip, das die Menge an Wasser und Energie für den Anbau von Pflanzen um  90 bis 95 Prozent reduziert. Wasser wird auf die höchste Stufe gepumpt und fließt dann einfach durch die Schwerkraft nach unten über die anderen Pflanzen.

Auf einer Grundfläche von rund 1.000 Quadratmetern kann die Farm nach Angaben von Predonu Gemüse produzieren, für das sonst 26.000 Quadratmeter Fläche und 340 Millionen Liter Frischwasser pro Jahr nötig wären. Bei „Ring Garden“ werden dagegen jährlich nur 40 Millionen Liter (selbst gereinigtes) Wasser verbraucht - 20 Millionen Liter bleiben übrig.

                                Erkenntnis:

Wir koennen nicht die Anzahl des Planeten Erde vervielfachen,
wir koennen aber den Bedarf an Raum und Ressourcenverbrauch fuer eine gegebene produzierte Einheit oekonomisch-oekologisch perfekter gestalten und dabei Ueber-Investments an Zeit und Arbeit einsparen und dabei gleichzeitig Risiken minimieren !

Die Algenproduktion,anfangs aufgrund der Produktionskosten eher als Abnehmer die Pharma-/Diaetetik-sowie Kosmetikindustrie ,spaeter die Bio-Treibstoffbasis darstellen !

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Eine innerhalb der Grow-Szene neuere Methode, die zwar schon recht lange existiert (siehe weiter unten), aber gerade in der Hanfbrache noch immer auf dem Vormarsch ist, ist das aeroponische Growing. Diese Technik, die Aeroponik, verzichtet auf Erde genauso wie auf über Bassins verabreichte Hydro-Nährlösung, sondern versorgt die Wurzelfasern der Pflanzen direkt und ausschließlich. Im Grunde ist die Bezeichnung Aeroponik ein wenig verwirrend und auch nicht ganz korrekt. Sie vermittelt den Eindruck, dass sozusagen die Umgebungsluft als Medium für die Pflanzenzucht dient. Dem ist allerdings nicht wirklich der Fall. Bringen wir also ein wenig Licht ins Dunkel dieses Themas und beginnen mit der Geschichte der Aeroponik:

Die Methode des aeroponischen Pflanzenanbaus ist alles andere als neu. Sie wurde nämlich schon 1982 vom australischen Pflanzenforscher Kerry T. Hubick erfunden und unter anderem bei der Aufzucht von Sonnenblumen und Gemüsepflanzen zur Anwendung gebracht. Wissenschaftler der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA verfeinerten die Entwicklung dann schließlich. Heute interessieren sich neben Gemüsegärtnern und größeren Pflanzenproduktionsstätten auch die Cannabis-Grower für diese Methode, die doch eine stattliche Anzahl von Vorteilen mit sich bringt.
Gucken wir uns nun also an, wie die Aeroponik funktioniert. Wenn man eine aeroponische Anlage betrachtet, könnte tatsächlich der Gedanke aufkommen, dass diese Anbaumethode ganz ohne Medium auskommt: Aeroponische Topfsysteme sehen aus wie normale Blumentöpfe, in die ein Gestell für die Wurzelfasern bzw. das gesamte Wurzelwerk der Pflanze eingebracht wird. Jeder Topf hat einen abnehmbaren Deckel, der mit mindestens einem Luftloch ausgestattet ist. Die Pflanze steht also in ihrem Topf, während sich das Wurzelgeflecht des Gewächses im Laufe des Wachstumsprozesses allmählich um das Wurzelgerüst windet und an diesem den nötigen Halt findet. Über ein Tropfsystem wird die benötigte Nährlösung in Form eines Aerosols, also eines Sprühnebels, direkt an die Wurzelfasern geleitet, die die Nährstoffe auf diese Weise ohne Umwege aufnehmen.
- See more at: http://www.cannabis.info/de/abc/10007872-alles-uber-aeroponikbr-#sthash.7JEqaPvQ.dpuf

http://www.nrcresearchpress.com/doi/abs/10.1139/b82-029?journalCode=cjb1#.WCofR0-rRaY
« Letzte Änderung: 14. November 2016, 21:32:51 Nachmittag von LançaIV »


 

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